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Long Weekend
 
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Long Weekend

James Caviezel , Claudia Karvan    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: James Caviezel, Claudia Karvan
  • Komponist: Jamie Blanks
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 14. August 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002DKTHLS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.102 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Ein Remake mit dem nur leicht verändertem Drehbuch des Originals zu produzieren, bedarf schon einigen Mutes. Der Filmfan mag sich an "Psycho" erinnert fühlen, doch Jamie Blanks brilliert dort, wo Gus van Sant versagte. Denn er wollte kein 1:1-Remake, sondern nutzt nur das Drehbuch, das heute tatsächlich aktueller denn je ist. Die Umsetzung ist hochmodern und ein Film, wie man ihn in dieser Art nur selten zu sehen bekommt. Denn obwohl es das Böse hier praktisch nicht gibt, hat man doch von der ersten Minute an ein sehr unbehagliches Gefühl. Der Film schafft es, über die komplette Distanz für ein Gefühl der Bedrohung zu sorgen. Dazu bei trägt auch die in Mark und Bein gehende Musik, die Blanks gleich selbst komponiert hat. Fazit: "Long Weekend" ist ein Film des subtilen Grauens, der zwar eine Öko-Botschaft besitzt, diese aber nicht mit dem Vorschlaghammer durchzuboxen versucht, sondern auf die Intelligenz des Zuschauers setzt.

Moviemans Kommentar zur DVD: Tolles Bild, effektiver Ton und schöne Extras - diese DVD ist ein Gewinner.

Bild: Das plastische Bild zeigt schon in den ersten Momenten ein grandioses Panorama. Die Farben sind kräftig und wohlgeformt. Das Blau von Meer und Himmel harmoniert prächtig mit dem Grün der Flora. Die Schärfe ist hochwertig. Auch in den Hintergründen findet noch Detailzeichnung statt (Busch bei 00:41:32). Die Kanten sind sauber geformt. Rauschen existiert nur in marginaler Form. Der Kontrast überzeugt bei den Nachtszenen durch Natürlichkeit. Die Vorlage ist frei von Schäden.

Ton: Der Ton weiß zu gefallen. Der englische Dialog klingt ein wenig natürlicher, der Unterschied ist jedoch sehr gering. Die Umgebungsgeräusche sind sehr schön gesetzt. So hört man immer wieder das Zwitschern von Vögeln oder die Brandung des Meers. Auch Effekte wie die Axtschläge sind eindringlich in den Tonmix eingearbeitet. Die Musik als dritter Hauptdarsteller wirkt allumfassend.

Extras: Der Audiokommentar von Jamie Blanks, Everett De Roche, Jim Caviezel und Claudia Karvan ist sehr informativ und lässt nie eine Sekunde Leerlauf aufkommen. Macher und Darsteller haben ihren Kommentar getrennt voneinander aufgenommen. Später wurden beide Kommentarspuren zu einer einzigen zusammengefügt. Das Produktionstagebuch bietet Eindrücke von den Dreharbeiten, wobei Blanks das Geschehen meist kommentiert. "Jim and the Ducks" ist eine schräge entfallene Szene, die Caviezel wohl improvisiert hat. Außerdem gibt es den Trailer. --movieman.de

Produktbeschreibungen

EAN 4041658222518 - LONGWEEKEND - Versand von Technovideo Kreillerstr 18

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Jamie Blanks realisierte im australischen Wilsons Promontory National Park mit seinem vierten und nach Ansicht der Kritik besten Film "Long Weekend" von 2008 ein Remake des gleichnamigen 70er-Jahre-Streifens von Colin Eggleston. Im Film wird diesem 2002 verstorbenen australischen Regisseur gedacht. "Long Weekend" ist ein Lehrstück über die Auswirkungen der verheerenden Rolle, die der Mensch in der Natur spielt.

INHALT

Peter und Carla, verlorene Durchschnittsmenschen, deren geistige Herausforderungen sich weitgehend um Shopping drehen, haben ihren monströsen SUV für viel Geld mit allem möglichen "Outdoor"-Krempel vollgepackt. Sie machen sich auf, um an einem einsamen Strand fernab der Zivilisation ihre Ehe zu retten. Carla wäre am liebsten irgendwo anders, er macht auf Naturbursche und Macho, der Hund hat Angst und alle zusammen benehmen sich wie die letzten Campingprolls. Die Stimmung könnte gar nicht schlechter werden.

Doch zunehmend tritt an Stelle des ehelichen Horrors ein teils subtiler, teils massiver Verteidigungskampf der Natur gegen die Gedanken- und rücksichtslosen Eindringlinge, die bedenkenlos Gift einsetzen und wild durch die Gegend schießen, in den Vordergrund. Schließlich ist selbst der von sich so überzeugte Peter am Ende. Panik kommt auf.

Das Paar am Strand symbolisiert die zerstrittene Menschheit, den frevelhaften Umgang mit der Natur und die daraus resultierende Selbstzerstörung unserer Art. Dies wird von Buch und Regie eindrucksvoll umgesetzt, vor malerischer Kulisse baut sich ohne übertriebene Effekte unbehagliche Spannung auf. Der Möchtegern-Marine und die Krampfzícke überzeugen, wenn auch auf unsympathische Art, selbst der Hund ist Klasse.

DISKUSSION

Wegen der recht kontroversen Einschätzungen schien es angemessen, den Film ein weiteres Mal, nun endlich von Blu-ray, sorgfältig anzuschauen und gerade hinsichtlich der vorgetragenen Kritikpunkte neu zu beurteilen. Wen das weniger interessiert, der kann ja gleich zum Punkt "Technik" weiterspringen.

Gleich vorab: Auch der zweite Durchgang lohnte sich - man sieht einfach viel mehr, viel klarer und vor allem viel schöner. Denn beim ersten Mal dominiert natürlich die unterschwellige Furcht, versetzt man sich zu leicht in die Situation des Campers in der Abgeschiedenheit der Natur und ist damit beschäftigt, zu überlegen, was wohl passieren könnte. Das ist natürlich gewollt - der Erstbesucher soll in der Dunkelheit des Kinos der Spannung ausgesetzt sein.

Dabei ist "Long Weekend" ganz sicher nicht das Richtige für Horror- oder gar Action-Freunde; Blanks bedient sich keineswegs aus der Kiste des Übernatürlichen oder Phantastischen, sein Horror wird einzig und allein vom Menschen selbst generiert, der in seiner Unkenntnis, Rücksichtslosigkeit und Paranoia fast bei allem, was er tut, Ereignisse auslöst, die er nicht mehr kontrollieren kann. Aber man muss "Sunfilm" dafür loben, auf der Hülle keine falschen Erwartungen geweckt zu haben. Fest steht: Die Spannung im Film kann einzig der Phantasie des Zuschauers entspringen.

So sind auch die beiden Hauptakteure, Carla (Claudia Karvan, 46) und Peter (James Caviezel, 40) "Menschen wie du und ich", ganz normale Idíoten, die unbedingt an einem besonders abgeschiedenen Platz wild campen, jagen und fischen "müssen", aber eigentlich von ihrer verzogenen und technikabhängigen Anspruchshaltung her wirklich besser (und billiger!) ihr Wochenende in einem komfortablen Sport-Resort verbracht hätten - sicher wäre eine gemütlich Bar auch der bessere Ort gewesen, ihre aus einem Partnertausch mit Folgen resultierenden Beziehungsprobleme zu besprechen, als eine Rettung der Beziehung in der Anspannung einer eskalierenden Situation, der keiner von beiden gewachsen war, zu versuchen.

Die widersprüchlichen Urteile der Kritik, auch der Filmfreunde hier, zeigen, dass der Film mit Akzeptanz-Problemen zu kämpfen hat.

TECHNIK & AUSSTATTUNG

Das kann an sich weder am Bild noch am Ton liegen - selten, wenn nicht noch nie, hat man dermaßen perfekte Fotografie in einem Kinofilm gesehen. Vor allem die Naturaufnahmen aus der Luft sind geradezu umwerfend, was der konsequent eingesetzten Digitaltechnik zu verdanken ist - gedreht wurde übrigens mit einer Arriflex D-20. Dies kommt natürlich vor allem in der Projektion von Blu-ray entsprechend zur Geltung. Zur Ausstattung der Blu-ray wäre zu erwähnen, dass für die englischsprachigen Extras keine Untertitel zu finden waren und dass man ein Pop-Up - Menü vermisst, mit dem man die Sprachen während des Films umschalten könnte. Beide Sprachen - Englisch und Deutsch - kommen übrigens in DTS-HD.

Gleich noch eine Warnung: Die Fülle der Nachtaufnahmen verlangt auch nach absoluter Dunkelheit bei der Betrachtung, gerade angesichts der dank der empfindlichen Kamera vergleichsweise ausleuchtungsarmen Aufnahmetechnik - das dürfte auch ein erster Grund sein, warum der Film bei manchem nicht die erwünschte Wirkung zeigt.

ZIELGRUPPE

Das wirkliche Problem dürfte allerdings ein Zielgruppen-Paradox sein. Zwar sind die Darsteller für den Zweck perfekt gewählt, aber genau das erlaubt anspruchsvollen Filmfreunden keine Identifikation; denn es handelt sich präzise um die Sorte von Zeitgenossen, die gebildeten und intelligenten Menschen 100%-ig gegen den Strich gehen. Damit fehlt aber auch der Reiz des Weiblichen, den mancher in keinem Film gerne vermisst. Umgekehrt wird die Popcorn-Mafia weder verstehen, was das Ganze eigentlich soll, noch die subtile Spannung auch nur ahnen können und sich nach fliegenden Fleischfetzen und Kettensägen zurücksehnen. In Bezug auf dieses Publikum gibt der hässliche Proll mit Wumme auf der Hülle eindeutig die falschen Signale.

Wer aber auch mal ohne sympathische Schauspieler auskommt und ein Gespür für die selbstzerstörerische Wirkung besitzt, die unser gedankenloser Umgang mit dem eigenen Lebensraum und den anderen Lebewesen verursacht, wird möglicherweise nacheinander einen spannenden und einen Augenfilm der Extraklasse bewundern dürfen.

film-jury 4* A0677 8.8.2011eg Genre: Horror | Mystery | Thriller

ANHANG: LICHT UND SCHATTEN EINER TECHNISCHEN REVOLUTION

Vielleicht ist der Begriff "SpiderCam" noch vielen Filmfreunden unbekannt, aber bald wird diese Stadiontechnik wohl auch in den Produktions-Alltag Einzug halten. Drei Kranwagen sind schneller platziert als man Schienen verlegen kann, und fast wackelfreie Kamerafahrten werden alltäglich sein. In den Extras von "Ein Quantum Trost" bekommt man gezeigt, wie mit der SpiderCam die atemberaubenden Bilder in der Altstadt von Parma entstanden sind.

Dazu kommt die davongaloppierende Qualität der vergleichsweise winzigen Digitalkameras, die traditionelle Methoden wie Brutalausleuchtung oder "künstliche" Nachtaufnahmen ad absurdum führen. Erste Beispiele davon sieht man in "Kirschblüten-Hanami" von Dorris Dörrie.

Erfahrungsgemäß werden die Zuschauer sich schnell an das Bessere gewöhnen - was zur Folge haben wird, dass das Schlechtere plötzlich gesehen wird.

Bereits heute denkt man mit Trauer an die vielen künftig verlorenen, einst "bildgewaltigen" Filme voller Unschärfen, Rauschen, Wackeln und Korn, verstümmelt von Behelfstechniken wie völlig unnatürlicher Ausleuchtung. "Klassiker", die, wenn sich Auge und Anspruch erst einmal an diese ja künftig noch gewaltig ausbaufähige Videotechnik gewöhnt haben werden, fast nicht mehr mit Genuss anschaubar sein werden.

Man kann nur hoffen, dass die Aufbereitung alter Filme diese Defizite künftig wenigstens zum Teil ausgleichen können wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
trügerische Naturidylle 14. Dezember 2011
Von Monika
Format:DVD
Auch wenn es hier viele negativen Kritiken gibt, fand ich den Film einfach spannend. Ich mag sowieso Filme mit Mystery-Touch, bei denen eben einiges nicht erklärbar ist. Ein Film muss nicht immer vollständig alles aufklären, viel interessanter ist es doch, wenn man selbst darüber nachgrübeln kann.

Man schüttelt zwar oft den Kopf über die zwei Hauptprotagonisten, wie rücksichtslos (gegeneinander und der Natur gegenüber) und dumm sie sich verhalten. Warum will er eigentlich unbedingt bleiben, wenn doch ständig irgendetwas Seltsames passiert und sie sich sowieso nur streiten? Hofft er etwa, indem er sich weigert, zurückzufahren, würde sie wieder zu ihm zurückfinden? Das Gegenteil ist doch der Fall.

Wer einen subtil spannenden Horror-/Mysteryfilm in einer auf den ersten Blick (zumindest bei Tageslicht) idyllischen Natur, die sich als das Gegenteil herausstellt, sehen möchte, in dem es eben nicht nur um Blut und Folter geht und darüber hinwegsehen kann, dass die zwei Hauptprotagonisten nicht eben sympathisch agieren (obwohl ich James Caviezel als Schauspieler sehr schätze), ist mit diesem Film sicher gut bedient.

P.S. Man könnte einen zweiten Teil machen, in welchem man mehr über die zweite Familie erfährt. Würde aber wahrscheinlich etwas die Spannung wegnehmen, wenn man den Ausgang schon kennt.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Long, Weak and ... 2. Dezember 2010
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
(Vorsicht, Spoiler - But this film may spoil your evening, anyway)

... an manchen Stellen auch unfreiwillig komisch. So lautet mein Gesamturteil über den 2008 von Jamie Blanks gedrehten Horrorfilm "Long Weekend", in dem James Caviezel und Claudia Karvan ein Ehepaar spielen, in dessen Beziehung es mehr als nur unterschwellig kriselt. Nun soll ein Wochenende in der Wildnis - zusammen mit einem befreundeten Paar - die Risse kitten. Doch anscheinend ist es zu einem Mißverständnis gekommen, denn das andere Pärchen taucht nicht am vereinbarten Ort auf, doch auch in der auf dem Reiseweg liegenden Bar hat noch niemand etwas von diesem Strand gehört.

Wie dem auch sei - Peter und Carla bauen ihr Luxuszelt auf und machen es sich in der Natur gemütlich - leidlich jedenfalls -, denn so begeistert wie Peter ist Carla von diesem Urlaub nicht. Sie hat aber - im Gegensatz zu ihm - auch kein Gewehr dabei, mit dem sie auf Vögel und ins Wasser geworfene Flaschen schießen kann, und für das Surfen interessiert sie sich auch nicht. In Peters Weigerung, angesichts des Ausbleibens ihrer Freunde die Sachen zu packen und in die Zivilisation zurückzufahren, sieht sie nur ein Zeichen seines grenzenlosen Egoismus, während er ihre Unfähigkeit, sich in der Natur zu amüsieren, auf ihre Frustration zurückführt. Schon bald geraten die zwei in zunehmend erbittertere Streitereien, und plötzlich scheint es auch der Natur selbst mit den beiden gedankenlosen Umweltzerstörern und Streithähnen zu bunt zu werden, und sie schreitet zum Großangriff auf die Urlauber.

Was anfangs wie eine gute Idee klingt, ist leider nur wenig professionell umgesetzt worden, was ich durch die drei in der Überschrift genannten Punkte verdeutlichen möchte:

1) Long: Bei einer Laufzeit von nicht ganz anderthalb Stunden scheint dieser Film mindestens doppelt so lang. Ist dies dem Hauptdarsteller zu verdanken, der seine Rolle in "The Passion of the Christ" unter Umständen so sehr verinnerlicht hat, daß er einen ähnlichen Effekt auf Minuten ausübt wie Jesus auf Fisch und Brote? Da ich in diesem Zusammenhang nicht gern an Wunder glauben möchte, ziehe ich die näherliegende Erklärung vor: Der Film ist quälend langweilig, vor allem durch die nervigen Szenen, in denen sich das Ehepaar immer wieder streitet. Zwar gibt es durchaus einige spannungsfördernde Momente - wie den dunklen Schatten im Wasser, der immer dann auftaucht, wenn Peter gerade surft -, aber das zähe Auswalzen des Ehekrieges ermüdet den Zuschauer auf geradezu zerrüttende Weise.
2) Weak: Die größte Schwäche des Filmes besteht darin, daß er nicht zu überzeugen vermag. Nun mag man sagen, das sei doch auch ein Horrorfilm und ein solcher müsse nicht realistisch sein. Realistisch vielleicht nicht, aber einer eigenen inneren Logik sollte ein Horrorfilm denn wohl doch gehorchen, wenn er wirklich überzeugen - und eben durch seine Überzeugungskraft erschrecken - soll. "Long Weekend" folgt anscheinend der Prämisse, daß die Natur den Menschen eines Tages für seine Missetaten zur Rechenschaft ziehen werde. Deshalb werden uns die beiden Hauptdarsteller auch krampfhaft als Umweltverächter gezeichnet. Nur doof, daß der Vergeltungsschlag der Natur nicht stringent dargestellt wird. Die Vogelattacke und das vergammelte Hähnchen sind in diesem Kontext überzeugend, aber wie soll die Natur eine Harpune abfeuern - ich meine das erste, nicht das zweite Mal? Und warum sehen die Leichen der Urlauber so aus, als hätten sie schon Wochen in der Sonne bzw. im Wasser gelegen? Hier werden Schockeffekte um des Buhuhus willen ausgespielt, die innere Logik des Filmes bleibt dabei jedoch auf der Strecke.
3) And ... unfreiwillig komisch: Die größte Todsünde für einen Horrorfilm! Aber hey, diese Seekuh, die von Peter erschossen wird und danach mysteriöserweise immer mehr ins Landesinnere robbt, die ist nicht gruselig, sondern einfach nur komisch. Freilich der hinter diesem Bild stehende Gedanke ist schon schrecklich, aber in Form einer Seekuh wirkt die Idee so skurril, daß man lachen muß. Außerdem parodiert sich der Film in dieser Seekuh unfreiwilligerweise selbst, denn a) wirkt er ebenfalls recht plump, b) scheint er sich, besonders am Anfang, immer nur dann zu bewegen, wenn man gerade nicht hinsieht, und c) weiß man auch von ihm nicht so recht, was er eigentlich will - und das alles trifft auch auf die Seekuh zu.

Fazit: Wäre ich eine Sehkuh, würde ich bei diesem Film trotzdem wegschauen.
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Sehr spannende Überraschung
Lange bin ich an diesem Film vorübergegangen. Jetzt endlich hab ich mir die BluRay gekauft und bin ziemlich von den Socken. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Ralf Tenbrake veröffentlicht
Einfach nur: Toller Film
Zugegeben: Nach all den echt miesen Kritiken hier, die sich nach Ansehen des Films als echte Unverschämtheit heraus stellen, habe ich tatsächlich Wochen und mehrere... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von toddywarez veröffentlicht
gutes remake
der film long weend ist ein remake das wie ich finde recht gut gelungen ist
für den preis wo ich den film erworben habe bin ich absolut zufreiden
bild und ton sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Florian Tremmel veröffentlicht
Richtig Spannender Survival Horror mit Öko Botschaft
Das Long Weekend Remake ist für mich eine riesen überaschung geworden. Nach den ganzen negativen kritiken hier bei Amazon hatte ich recht niedrige Erwartungen und wurde... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von DerKritiker veröffentlicht
Das Gewehr hätte er lieber gegen sich selbst nutzen sollen.......
... dann wäre der Film nach wertvollen fünf Minuten schon vorbei gewesen. EInfach nur schlecht. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von RazZ0r veröffentlicht
Long Weekend
also ich geb dem Film mal 3 Sterne, ich find ihn nicht herausragend gut, aber auch nicht schlecht gemacht.
ein Thriller der etwas anderen Art würd ich mal sagen! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Christian Giesert veröffentlicht
nicht zu empfehlen
bluray bild- und tonqualität ist gut. eigentlich mag ich caviezel, aber der film an sich ist ne frechheit... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Daniel Fauser veröffentlicht
Ganz schwach
Selten so einen schlechten Film gesehen.
Die Story hätte ja sogar einiges hergeben können, allesdings waren die Dialoge
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Vor 18 Monaten von Kallfass veröffentlicht
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Irgendwie ist dieser Film weder Fisch noch Fleisch, und ich weiss beim besten Willen nicht wo ich den einordnen soll. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Apocalyptiker veröffentlicht
Longweiliges Weekend !
Der Film gibt sich in der Aufmachung im Cover Cool und Thrillermäßig.

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Vor 21 Monaten von Crusader veröffentlicht
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