| |||||||||||||||
Produktinformation
|
Erzähler sind die Sprungkandidaten selbst. Martin, der populäre Frühstücksfernsehmoderator, dessen Ausflug ins Bett einer 15-Jährigen dazu führte, dass die Scheinwerfer für ihn endgültig ausgingen. Die altjüngferliche Katholikin Maureen, die beim einzigen Fehltritt ihres Lebens ein Kind zur Welt brachte, dass seitdem im Wachkoma dämmert. Die rotzfreche Jess, für die der Selbstmord wegen eines Kerls einfach nur ein geiler Abgang zu sein scheint. Schließlich JJ, der Rockmusiker mit Karriereknick (in dem sich Hornby neben Maureen und ihrem kranken Kind, ein Schicksal, das der Autor teilt, wohl am deutlichsten verkörperte). Dieses Unglücksquartett dient Hornby als menschliche Jongliermasse, ein wahres Satirefeuerwerk über die letzten Fragen um Leben und (Frei)tod abzufackeln.
Der Autor zaubert alles aus dem Hut, was wir an ihm lieben: Dylan-Verse, Weisheiten von Oscar Wilde, Pop-Zitate und bitterlustiges Lifestyle-Gemäkel. Kritiker sahen darin die Crux des Romans. Der Suizid dürfe nicht Gegenstand ironischer Betrachtung werden. Tiefe Seelenqualen auszuloten, sei Hornbys Sache nicht. Eine leichte, amüsante Lektüre, aber kaum geeignet, Licht auf das wirkliche Leid von Menschen zu werfen, merkte ein britischer Amazon-Leser an. Hornby konterte, ein depressives Buch über Depressionen hätte wohl niemanden sonderlich angemacht. Richtig so! Kein psychiatrisches Gutachten in Romanform, kein Lebensratgeber für verdüsterte Gemüter -- und trotzdem verdammt lebensklug. Hornby besitzt eindeutig die bessere Medizin. -Ravi Unger
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
71 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Superbuch!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Gebundene Ausgabe)
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was besseres haben sie auch nicht vor gerade. Ist eh' alles sinnlos. Also kann man auch sich auch zusammensetzen und sich gegenseitig die Meinung geigen. Oder sich eben annähernd wie eine humanistische Gesellschaft verhalten. Dabei kommt viel Weisheit über das Leben - gemischt mit viel Humor heraus. Typisch Hornby eigentlich und wieder so geschrieben, das es ein Film werden wird. Wetten? Die vier Figuren reflektieren viel über sich und ihr Leben und haben einiges zu tun, um auch was zu ändern. Wann läßt sich mehr ändern, als bei einer Krise?Vielleicht hält das Buch niemand wirklich vom Sterben ab, aber es zeigt mir, das Leben auch Mut erfordert und Planung. Also Glück und einen schönen Ausflug muß man halt auch planen und nicht warten, das es von allein passiert. Man kann sich auch immer wieder fragen, was würde ich tun, damit ich lieber lebe ... und es dann einfach mal machen. Oder? Soviel bringt das Buch MINDESTENS rüber! Es liest sich richtig gut. Schade nur, das die englischen Schimpfwörter übersetzt wurden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Geniale Idee, aber...,
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich den Inhalt sehr interessant fand. Denn die Idee ist einfach genial.Die Charaktere sind orginell, außergewöhnlich und haben einen sehr trockenen Humor. Der aber durchaus zu dem Buch passt. Aber leider war das schon alles! Ich hätte mir mehr von der Geschichte erwartet, ofmals wird es langweilig und die Spannung fehlt. Die Geschichte kommt in der Mitte des Buches zum stehen und entwickelt sich nicht weiter. Das Highlight ist mit Sicherheit der Anfang des Buches, als sich die vier Protagonisten bei ihrem Suizidversuch treffen. Danach geht der Story etwas die Luft aus! Schade.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Witzig, innovativ- einfach mal was anderes,
Von
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Nicht immer treffen sich vier völlig unbekannte Menschen zufällig auf einem Hochhaus, weil sie alle eines gemeinsam haben: sie wollen ihr Leben beenden.Die Probleme der Protagonisten sind vielfältig. Da gibt es Martin, den verrufenen Fernsehmoderator, der unwissentlich mit einer Minderjährigen geschlafen hat und deswegen ins Gefängnis musste. Maureen, die seit der Geburt ihres behinderten Sohnes an ihr Haus gefesselt ist und so verlernt hat, zu leben. Dann wäre da Jess, die ein großes Geheimnis um ihre Herkunft macht und mit Schimpfworten um sich wirft, so oft sich ihr die Gelegenheit bietet. Und last but not least steht auch JJ auf dem Dach des Hochhauses. Er hat seine Freundin und seine geliebte Band verloren; und das, obwohl Musik sein Leben war. Nicht immer wird das Thema Suizid so unter die Lupe genommen, dass man beim Lesen keine Beklemmungen bekommt, sondern sich vor Lachen kaum noch halten kann. Nick Hornby schafft es, die Probleme der vier Lebensmüden so zu beschreiben, dass man ihren Lebensunmut absolut nachvollziehen kann. Das Besondere ist allerdings, dass der Autor einem, trotz dieser gewaltigen Lasten, die so mancher Protagonist mit sich herumträgt, einige Lacher beschert. Die vier Hauptpersonen erzählen ihre Sichtweise der Geschehnisse jeweils abwechselnd aus der Ich-Perspektive, was einen Großteil zur Erheiterung beiträgt. Störend wirkte manchmal, dass, sobald Jess das Erzählen übernahm, die Anführungszeichen während der Gespräche fehlten. Dann ist man kurzzeitig verwirrt und muss ein zweites Mal drüber lesen, um zu verstehen, wer nun grade gesprochen hat. Doch sogar Jess` Erzählweise wird später im Buch aufgegriffen und erläutert. Das Buch bezaubert, entführt einen in eine surreal komische Welt, die doch eigentlich trauriger nicht sein könnte, schafft es dabei aber immer wieder, neue Erkenntnisse und unvorhersehbare Wendungen zu eröffnen. Zwischenzeitlich nimmt das rasante Tempo der Geschehnisse ein wenig ab. Doch auch, wenn mal nicht so viel passiert, bleibt es interessant. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Die kleinen Makel, die es hat, vergisst man zum Ende hin. Das Buch selbst allerdings wird man so schnell wohl nicht vergessen können. Lesen lohnt sich!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|