Long Walk Home 2002 CC

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Australien, 1931. Die 14-jährige Molly Craig wird mit ihrer Schwester und ihrer Cousine ins Camp Moore River "umgesiedelt". Doch schon wenige Tage später beschließen die drei Mischlings-Mädchen auszureißen. Als Anhaltspunkt für den langen Weg nach Hause dient ihnen der so genannte "Rabbit-Proof Fence" (Originaltitel), der Kaninchen vom wertvollen Farmland fernhalten soll. Als A.O. Neville, Chief Protector of Aborigines, von der Flucht des Trios erfährt, setzt er alles daran, die Halbwüchsigen ins Camp zurückzubringen.

Darsteller:
Kenneth Branagh, Everlyn Sampi
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 30 Minuten
Darsteller Kenneth Branagh, Everlyn Sampi, Laura Monaghan, Tianna Sansbury, David Gulpilil, Ningali Lawford, Myran Lawford, Natasha Wanganeen, Lorna Leslie, Celine O'Leary, Kate Roberts
Regisseur Phillip Noyce
Genres Drama
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 5. April 2004
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Englisch, Deutsch
Originaltitel Rabbit-Proof Fence

Andere Formate

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Kolloge am 13. April 2008
Format: Videokassette
Von Regisseur Phillip Noyce habe ich schon überzeugende Filme gesehen. "Dead Calm" ist einer der spannendsten thriller die ich kenne, "The Saint" hat mir gefallen und "The Quiet American" war auch gut.
"Rabbit-Proof Fence" behandelt die Geschichte der "Stolen Generation". So bezeichnet man die Kinder von Aborigines, die einen weißen Elternteil haben und ab etwa 1900 deswegen von ihren eingeborenen Familien getrennt und von den europäischen Einwanderern in eigens errichtete 'Erziehungslager' gesteckt wurden. Dies wurde noch bis (offiziell) 1969 praktiziert, je nach Generation waren bis zu 30 Prozent der Kinder von Aborigine-Familien betroffen.
"Rabbit-Proof Fence" erzählt die Geschichte dreier Mädchen, die aus eben so einem 'Erziehungslager' flüchten und allein den Weg nach Haus über 1200 Meilen durch Australien zurückzulegen versuchen. Der Film erzählt seine Geschichte ganz und gar ohne reißerische Szenen, ohne Hektik, ohne Kitsch und wird daurch umso aufwühlender.
Die drei jungen Darsteller, insbesondere Everlyn Sampi, die das älteste Mädchen und damit auch die Hauptrolle spielt, überzeugen auf ganzer Linie, ebenso der ausgezeichnete Soundtrack von Peter Gabriel, der eine Golden-Globe-Nominierung für sich verbuchen konnte.
Phillip Noyce gelang ein sehenswerter und berührender Film, den ich nur empfehlen kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga am 29. April 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die grobe Handlung des Films ist mit wenigen Worten zu beschreiben (siehe offizielle Rezension von Amazon). Was den Film aber sehr wertvoll macht, ist die Umsetzung des Themas: 1. Zwangseinschulung von Aborigines zur Umerziehung von wilden Mischlingskindern zu weißen Mischlingskindern, 2. die damit einhergehende brutale Trennung von den Eltern, und 3. die Flucht der Mädchen aus diesem System.

1. Leider wird die Funktion und Arbeitsweise des Schulinternats zu kurz und wenig klar dargestellt. Das hätte im Film eindringlicher erklären können, worum es bei der Flucht geht. Es ist nämlich nicht nur die Zwangstrennung, ja geradezu Entführung, von den Eltern (an sich schon brutal genug) sondern auch um die Umerziehung vom wilden zum zivilisierten Menschen. Das wird in dem Film aber wiederum sehr gelungen durch die Szenen mit Neville, Chief Protector of Aborigines, dargestellt, der auch die weiße Denkweise verdeutlicht. Immerhin ist es aber eine filmisch sehr ernstzunehmende Darstellung solcher Schulen, die es ja auch in den USA (Boarding School) und Kanada (Residential School) gab, und damit ein trauriges Kapitel post-kolonialer Geschichte, in die wir Deutschen zumindest Amerika betreffend auch verwickelt waren. Also bitte keine Distanz zum Film nach dem Motto: das waren ja die Engländer!

2. Sehr gelungen (auch Zeitanteil im Film)

3. Zeigt sehr deutlich, welche Strapazen die Kinder auf sich nehmen, um wieder nach Hause zu kommen, dass sie im Gegensatz zur Meinung ihrer Kolonialherrn intelligent sind, dass sie ausgeprägtes soziales Verantwortungsgefühl haben, außerdem mutig sind und in einer Umgebung überleben können, in der fast alle Kinder der Kolonialherrn gescheitert wären.
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55 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dax am 14. Juni 2004
Format: DVD
erzählt "Long walk home" den Ausbruch dreier Mädchen aus einem Lager für Aborigini-Kinder mit einem weissen Elternteil, denen es bis in die 60er Jahre untersagt war im sozialen Milieu der australischen Ureinwohner aufzuwachsen, um einer umfassenden Vermischung der "Rassen" vorzubeugen.
Die Tragik dieser auf wahren Begebenheiten basierenden Geschichte wird dabei so dezent gehalten, dass Regisseur Noyce seinem Werk genügend Luft lässt um in kraftvollen Bildern, unterstützt von einem sehr anspruchsvollen und spannenden Soundtrack aus der Feder eines gewissen Peter Gabriel, anhand eines einzelnen Schicksals auf die gesamte historische Tragödie der Aborigini aufmerksam zu machen.
Ebenso imposant die Leistung der jungen Darstellerinnen, womit "Long walk home" wieder einmal am Verstand der Vertriebe zweifeln lässt, die einen solch hochwertigen Film entweder gar nicht ins Kino bringen oder zumindestens völlig ohne adäquate Werbung eine Woche laufen lassen, damit der Konsument den Film letztendlich in der letzten Ecke seiner Videothek per Zufall entdeckt. Das ist zwar nicht so existenziell wie das Werk selber, aber dennoch auch ziemlich traurig. Absolute Kaufempfehlung!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc Aurel am 11. Mai 2009
Format: DVD
Auf den Film kam ich über das leider erfundene Buch 'Traumfänger'. Etwas enttäuscht durch die Fälschungstatsache wollte ich eigentlich keine Bücher/Filme mehr über australische Traumwelten lesen/sehen - obwohl ich ein grosser Fan des roten Kontinents bin. Dieser Film hat mich jedoch rundherum begeistert. Natürlich sind Landschaftsbilder von Australien immer einen Film wert, aber dieser besticht durch das Thema. Es zeigt, was der falsch verstandene Darwinismus nicht nur in Europa, sondern auch in Australien angerichtet hat. Die Schauspielerinnen sind trotz ihrer Jugend bestechend in dem, was als Botschaft vermittelt werden soll: Das Leid der 'lost generation' - also von Kindern, die ihren Eltern bis in die 1970er Jahre weggenommen wurden und so durch 'Kreuzung' die niedere Rasse der Ureinwohner in die Neuzeit gezerrt werden sollte. Ein Film, den ich mir sicher immer wieder ansehen werde.
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