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Long John Silver. 3 CDs.
 
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Long John Silver. 3 CDs. [Audiobook] [Audio CD]

Björn Larsson , Bruno Winzen , Johannes Steck , Peter J. Schmitz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Steinbach Sprechende Bücher (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886984931
  • ISBN-13: 978-3886984930
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 697.810 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Björn Larsson
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Piraten? Na, klar: Holzbein, schmuddeliger Rüschenfrack, Papagei auf der Schulter, klobige Pistolen im Gürtel, Krummsäbel in der Faust. Wie wir Kerle halt so aussehen.

Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson hat dieses Bild verbreitet und nicht nur den Rezensenten seinerzeit begeistert, sondern hundert Jahre lang viele kleine Jungs. Ein Buch wie von Königin Viktoria persönlich: Voll prüder Moral und schwüler Tropenphantasien. 1995 hat der dänische Autor Björn Larsson Gestalten aus Stevensons altem Erfolgsbuch von 1884 genommen und in einem eigenen Roman zu neuem Leben erweckt: Long John Silver. Auch Larsson hatte Erfolg.

Nun liegt Long John Silver als Hörspiel vor. Drei Stunden Piratenwelt: Knarrende Takelage, Wind und Wogen, dazu Männer, die alle reden wie der Räuber Hotzenplotz und denen man dringend eine Familienpackung Fisherman's Friend rüberschieben möchte. Die "Atmo", wie das wohl heißt, geht voll in Ordnung und darauf kommt es vermutlich mehr an als auf die nicht immer ganz gewahrte Logik der Handlung.

Drei Stunden lang mutige Männer. Denn hier brauchen sie keine Angst zu haben. Drei Stunden lang auch kaum Frauen. Die kommen nur in einer einzigen, nun ja, Position vor. Und dann beißen sie auch prompt dem bösen Sklavenhändler den -- na was wohl? -- ab.

In den Staus rund um Hamburg dürfte das Werk Furore machen. Eingekeilt zwischen anderen Ex-Knaben werden wir uns weit weg träumen. Wenn der alte John Silver am Ende des Lebens über den Sinn des Piratseins philosophiert, werden wir uns schmunzelnd das letzte Hustenbonbon reinschieben ("extra stark") und die Kupplung kommen lassen: Es geht gerade mal wieder hundert Meter vorwärts. --Michael Winteroll

Neue Zürcher Zeitung

Aufgeräumtes Seemannsgarn

c. hr. «Der abenteuerliche Bericht über mein freies Leben und meinen Lebenswandel als Glücksritter und Feind der Menschheit» lautet der Untertitel dieses Wälzers von Björn Larsson, mit dem es sich bei unwirtlichem Wetter im Ohrensessel vor dem Kamin angenehm die Zeit vertreiben lässt. Es ist das Logbuch Long John Silvers, des berühmten Einbeinigen aus Robert Louis Stevensons «Schatzinsel». Silver übergibt es einem britischen Marineoffizier, der ihn zur rechtmässigen Bestrafung nach England überführen soll, ehe er die Lunte zu seinem Pulverlager entzündet und sich und seine freigekauften Sklaven in die Luft sprengt. Das Logbuch erzählt von den wüstesten Seeräubern und Verrätern, von einträglichen Prisen und lebensgefährlichen Havarien, von Sklavenhandel und erschreckender Grausamkeit. Es ist Jim Hawkins gewidmet, dem Erzähler in der «Schatzinsel». Mit ihm verbinden Silver nicht nur die gemeinsamen Erlebnisse an Bord der «Hispaniola», sondern auch die heitere Gelassenheit, mit der er den Unwägbarkeiten des Piratenlebens begegnet. Selbstredend ist die Glaubwürdigkeit zuweilen auf die Spitze getrieben: schliesslich gilt es, Daniel Defoe zu beeindrucken, den Silver im Londoner Angel Pub trifft, um Material für dessen Geschichte der Piraten zu liefern und zugleich sich jenes Leben zu erschreiben, das in der «Schatzinsel» in vagen Andeutungen verebbt. Dass die Wirklichkeit die Phantasie aber noch zu übertreffen vermag, macht der Anhang deutlich: dort werden, nach Lüge, Halbwahrheit und gesicherter Erkenntnis unterschieden, die Quellen aufgelistet, auf die sich der Roman stützt. Leid und Elend vergangener Zeiten jagen den geneigten Lesenden zwar Schauer über den Rücken, aber sie vermögen das Vergnügen an diesem intertextuellen Spiel nicht zu trüben, das ebenso fachmännisch konstruiert wie stimmig übersetzt ist. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer ist Long John Silver? Ach ja, der einbeinige Pirat aus Stevenson's Schatzinsel! Was hat der denn in einem Buch von Larsson zu suchen? Ganz einfach: Björn Larsson greift die weltberühmte Geschichte der Schatzinsel wieder auf und läßt Silver in neuem "Glanz" erscheinen. Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wer denn dieser Silver eigentlich ist?, wo er herkommt?, wie er denkt?, warum ihn alle Glücksritter "Barbecue" nennen?, wie das Leben John Silvers weiterhin verlaufen ist? All diese Fragen und eine ganze Fülle mehr greift Björn Larsson in seiner fiktiven Erzählung wieder auf, indem er sie mit neuen eigenen Ideen vermischt und eine authentische Prise der damaligen geschichtlichen Gegebenheiten und Persönlichkeiten einstreut, um einen perfekten Brückenschlag zu schaffen, welcher den Leser vollkommen in seinen Bann zieht. Larsson läßt Silver durch sein gesamtes Leben alle möglichen Fassetten der damaligen Welt erleben (Sklavenhandel, Piraterie, der Alltag vor dem Mast, etc.) und meistern. So hat der Leser eine komplette Autobiographie Silvers in den Händen, welche durch einen flüssigen und fesselnden Schreibstil besticht, die ein Kunstwerk der Erzählkunst bietet.

Ob man sich nun für die Schatzinsel, die Epoche, das Glücksrittertum interessiert oder einfach nur Schmökern möchte, dieses Buch ist es allemal wert!

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf das Hörspiel!
Ich halte die CD-Box in den Händen, das Booklet ist schon mal vielversprechend und dann geht es auch schon los...
Ich möchte hier nicht groß etwas über den Inhalt schreiben, der wird an anderer Stelle genug ausgebreitet.
Die Umsetzung in das Hörspiel ist einfach phantastisch. Ich bin normalerweise nicht freigibig mit solchen Attributen, aber dieses Hörspiel hat es sich wahrlich verdient. Da sind zum einen die Sprecher, fast nur Sprecher, Frauen kommen kaum vor. Alle Stimmen wie für diese Produktion geradezu gemacht. Die Geräuschkulisse ist nicht übertrieben, sodaß man die Akteure nicht mehr verstehen würde, aber doch so, daß man weiß an welchen Ort die Szene spielt. Ein großes Plus verdient die Produktion auch zum Thema Abmischen. Ich kenne Hörspiele, bei denen die Musik derart aufdringlich oder/und so laut ist, daß man den Gesprächen nicht mehr folgen kann. Und beim Hörspiel ist man ja auf seine Ohren angewiesen um die Handlung zu verfolgen. Immer wieder wurde ich beim Zuhören an die schönen Hörspielproduktionen der 50er und 60er Jahre erinnert, Brechts Gallieo zum Beispiel oder den Kohlhaas von 1953. Nein, entgegen den oft nervigen und undurchschaubaren Hörspielproduktion neueren Datums, haben wir hier eine Perle. Ein Produktion, die man sich bestimmt öfter mal anhört.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Erinnern Sie sich noch an den Leichtmatrosen Tom, der unter Kapitän Smollet auf der Hispaniola zur Schatzinsel segelte? Nein? Er ist der, den der vielleicht berühmteste `Literatur-Pirat', John Silver, erschlug. Dies ist ja an und für sich nichts Besonderes, denn Long John oder "Barbecue, wie ihn seine Freunde nannten, wenn er denn je welche gehabt hat", hat ja während seiner langen Freibeuterfahrten so manchen ins Jenseits befördert. Doch ist Leichtmatrose Tom ganz sicher allen in Erinnerung geblieben, die in Kindertagen die auf Schallplatte gepresste `Hörbuchversion' von Stevensons weltberühmten Klassiker genießen durften. Na, jetzt vielleicht? Richtig, er ist der mit diesem gräßlich echten Todesschrei, den er ausstieß, als der Einbeinige ihm mit seiner Eisenkrücke das Genick brach und der einem noch nächtelang eisige Schauer über den Rücken jagte.
Und John Silver? "Von John Silver haben wir nie wieder etwas gehört" heißt es gegen Ende der `Schatzinsel', und diesem ungeklärten Schicksal hat sich Björn Larsson in seinem Roman `Long John Silver. Der abenteuerliche Bericht über mein freies Leben und meinen Lebenswandel als Glücksritter und Feind der Menschheit' angenommen. Doch ist es keine schlichte Fortsetzung der Geschichte über die Jagd nach dem unermesslichen Piratenschatz, wie der Untertitel schon vermuten lässt. Auf einem Felsen in der Ranter Bay, seinem letzten Stützpunkt, sitzt der alte Seeräuber und räsoniert über seine Jahre auf See, versucht "eine Positionsbestimmung vor dem Untergang". Dabei erhalten wir Aufschluss über viele wichtige Fragen, die uns all die Jahre beschäftigt haben: Wie kam er zu seinem Spitznamen Barbecue (mit seinem Job als Koch auf der Hispaniola hatte das nämlich überhaupt nichts zu tun), wie verlor er sein Bein und warum schloss er sich dem alten Flint und seinen Spießgesellen an? Dabei begegnet der Leser manch alten Bekannten wie Israel Hands und Billy Bones, Ben Gunn und Pew, als er noch nicht blind war, Baron Trelawney und seiner Dienerschaft und zu guter Letzt natürlich auch Jim Hawkins.
Larsson lässt im `Logbuch' des alten Prisenjägers die Welt der Piraten wieder auferstehen, burlesk und brutal, voll Freiheit, Abenteuer, Gefahren und Ru(h)m. Doch sie sieht aus Sicht des Einbeinigen, so zu sagen von innen heraus, sehr viel anders aus, als sein Erschaffer Stevenson sie uns von Hawkins' Standpunkt aus präsentierte. Hier sind die Seeräuber Glücksritter, die versuchten, der Willkür und der Knechtschaft an Bord der englischen Seefahrer mit ihren ebenso gottesfürchtigen wie unmenschlichen Kapitänen, ihrer Versklavung und Verstümmelung zu entkommen und dem sie ein Leben im Schatten des Galgen vorzogen. In zahlreichen inneren Monologen sowie Dialogen mit Daniel Defoe, dem Kollegen seines Schöpfers, überführt Silver seinen Erfinder der Falschdarstellung und Unkenntnis des Piratendaseins, wobei er nicht nur seine Weggefährten, sondern oftmals auch seine Leser an der Nase herumführt. Denn Larssons Roman ist nichts anderes als eine Parodie seines großen Vorgängers, ein Schelmenstück, Long John Silver niemand anderes als ein Tristram Shandy von beinahe Sterne'schen Ausmaßen. Den düsteren und häufig erkenntnisschweren Gedankengängen des Protagonisten stehen seine leicht und locker daher schwadronierten Seeräuberpistolen gegenüber, die vom Autoren nur über die Präsenz der Hauptfigur zu einem Gesamtwerk verknüpft werden.
Wer also war dieser von allen gefürchtete Schrecken der Meere nun, vor dem sogar der alte Flint zitterte? War er jener eiskalte Mörder, für den wir ihm beim Todesschrei des Leichtmatrosen Tom hielten oder hat er nur versucht, seine Haut so teuer wie möglich zu verkaufen "und sich den Rücken freizuhalten"? Letztlich wird man nicht schlau aus John Long oder John Silver oder Long John Silver oder wie er auch immer geheißen haben mag. Und so sollte es auch sein, so wollte er es haben, das und

... die Buddel voll Rum

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Müde Seeräuberbiografie
Den Romaninhalt betreffend, gibt es den schon zuvor verfassten Rezensionen nichts hinzu zu fügen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von book-hawk veröffentlicht
Technisch perfekt, aber ohne Charme
Der Roman ist modern. Er ist hart, brutal, direkt. Es bleibt für Südseeromantik wenig Zeit. Die Abenteuer machen keinen Spaß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2009 von Matthias Wieprecht
Kult mit einer kleinen Schwäche
Die Lebensgeschichte des Piraten Long John Silver (bekannt aus "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson) - erzählt aus der Ich-Perspektive. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2007 von Hank
Der Schatzinsel-Nachfolger !
"Von John Silver haben wir nie wieder etwas gehört" heisst es am Ende von Stevensons "Schatzinsel". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2007 von whistmaster
Long John Silver ist der ungewöhnlichste Pirat aller Zeiten
Zugegeben so viele Piraten kenne ich nicht und bestimmt habe ich nicht alle Versionen der berühmten Schatzinsel gesehen, gelesen oder gehört; aber der wohl... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2007 von Teschni
Schaurig - schönes Piratenhörspiel
Wem ist er nicht bekannt, der berühmte einbeinige Schiffskoch John Silver aus Robert Louis Stevensons ‚Schatzinsel‘ aus dem Jahre 1884. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2005 von Dr. Matthias Korner
und Long John Silber lebt weiter
nach dem "Keltischen Ring" war die Geschichte des Piraten Long John Silber das zweite Werk Larsson, das ich gelesen habe und wieder einmal bin ich begeistert von der Schreibkunst... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2005 von Claudia Kirchberger
Fesselnd - für alle Seeliebhaber
Long John Silver, der berühmte Pirat aus "Stevensons: Schatzinsel" sinniert in diesem Buch von Björn Larsson über sein bewegtes Leben, beschreibt seine Abenteuer,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2004 von Guschak
Allen Hörspiel-Freunden wärmstens zu empfehlen
Als Hörspiel-Fan war ich von diesen 3 CD's sehr überzeugt. Die Sprecher leisten größtenteils hervorragende Arbeit und die Atmosphäre ist wunderbar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2001 von Fenriz
Großartiges Abenteuerhörspiel
Dieses Hörspiel ist Kino im Kopf at its best. Man steht direkt neben dem Berühmten Einbeinigen aus der Schatzinsel. Die Sprecher sind wunderbar und absolut glaubhaft. Lesen Sie weiter...
Am 11. Januar 2000 veröffentlicht
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