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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Fans ein tolles Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Long Hard Road Out Of Hell (Gebundene Ausgabe)
Ich muß zuerst gestehen das ich auf Musik von MM nicht besonders stehe, aber das Buch fand ich genial.Mein Interesse bestand darin, mehr Informationen über die Person Marilyn Manson zu bekommen - das ist mir definitiv gelungen. Das Buch an manchen Stellen heftiger als Stephen King Werke und genauso spannend. Ich habe bereits viele Biografien gelesen aber dies war die Beste, das Werk liest sich mit soviel Interesse, das ich es innerhalb kurzer Zeit gelesen hatte. Wer Lust auf neue "Erfahrungen" hat, sollte sich das Buch unbedingt zulegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Buch ist der wahre Hammer!,
Von umackenroth@gmx.net (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Long Hard Road Out Of Hell (Gebundene Ausgabe)
Tja, wo fängt man an, wenn man ein Buch beurteilen möchte, daß von einem Mann handelt, dessen Leben wahrlich ein GEORDNETES Chaos ist. Vorneweg, das Buch ist wirklich klasse, sehr gut recherchiert, gut ausgedrückt und auch keine eingefleischten Marylin Manson Fans können sich dieses Buch zu Gemüte führen. Ich finde seine Musik schon sehr gut und mich hat es einfach gereizt, mehr über diesen Menschen herauszufinden. Sicher kann man das nicht nur durch die Musik und die Bücher, aber das bleibt uns eben nur als NORMALER Mensch. Es handelt von seinem Leben, wie er mit seiner Jugend umging, was er für furchtbare und beängstigende Erfahrungen in seiner eigenen Familie gesammelt hat. Wie er zu seiner Musikrichtung kam und seine Drogengelage, seine Partys und die Mädchen, die ihm doch das ein oder andere Mal auf den zeiger gingen. Sein Leben bis dato würde ich sagen, sehr interessant, ehrlich und offen. Ein Mensch, der sich selbst lebt, sich selbst vernichtet und seine Ideale angenommen hat und diese nun weitergeben will über seine Musik und seine Bücher. Er spricht mit seinen Fans und will ihnen seine Botschaft des Antichristentums lehren. Sicher ist das wieder ein Ding, an dem man rumkritisieren kann, aber er lebt seine Philosophie und seine Überzeugung. In diesem Fall kann er sogar Vorbild sein, Idol sein, nicht in seinen Ansichten, aber in der Konsequenz und der Überzeugung. Er hat seine Meinung und steht dazu. Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen.Uta Mackenroth Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend aber nicht ungefährlich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Long Hard Road Out Of Hell (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ein liberaler 18-jähriger Schüler mit einer atheistischen und humanistischen Weltanschauung, also kein verknöcherter Moralapostel, der den Geist der jungen Generation nicht begreift und trotzdem meint sich einmischen zu müssen. Ich selber bin kein Fan von Marilyn Manson habe aber meinem 16 Jahre alten Bruder die Autobiographie zu Weihnachten geschenkt, da er diese Gruppe fast vergöttert und alles sammelt, was mit ihnen zu tun hat. Trotzdem war ich der erste von uns beiden, der das Buch gelesen hat, da das Kunstwerk Brian Warners schon länger ein Phänomen darstellt, was mich faszinierte.Ich muß sagen, daß mich das Buch, vom Anspruch her, enttäuschte. Was als interessante, teilweise sogar spannende Biographie begann, artete bald in eine Selbstdarstellung aus, die nicht wirklich überzeugen konnte. Es gelingt dem Autor zwar hier und da philosophische Ansätze einzuarbeiten, doch im Großen und Ganzen zelebriert Warner nur seinen Drogenkonsum in einer verherrlichenden und verharmlosenden Form, wie ich sie für unverantwortlich halte. Man bekommt den Eindruck, daß der Autor ein geltungsbedürftiger Junge ist, der seine aus seiner Unbeliebtheit resultierende Brutalität durch eine an Nietzsche erinnernde Philosophie verteidigen möchte und dabei jeglichen Respekt vor der menschlichen Unversehrtheit verloren hat. Mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit schildert er wie Fans, die ihrem Idol scheinbar hörig sind, von Warner und seiner Band physisch und psychisch mißbraucht werden. Ich kann akzeptieren, wenn man sich selber verletzt oder zu Grunde richtet, daß muß jeder für sich entscheiden, allerdings scheinen die Mitglieder von Marilyn Manson ihre Verantwortung den Fans gegenüber nicht zu verstehen. Die meisten Jugendlichen meiner Generation haben, denke ich, nicht den Durchblick um die Aussagen von Brian Warner und seiner Band zu verarbeiten und richtig einzuordnen. Der Grund, daß ich dem Buch trotzdem eine gute Note gebe, ist die Tatsache, daß es gut zu lesen ist und den Leser wirklich fesselt. Das Innenleben des Autors ist spannend beschrieben und sorgt dafür, daß man immer weiterlesen muß. Für Liebhaber der morbiden Literatur wird das Buch sicher nicht uninteressant sein, doch empfehle ich es nur denen, die wirklich kritisch lesen und nicht alles für unangreifbar halten, was irgend jemand mal irgendwann aufgeschrieben hat. Der Leser muß sich immer im Hinterkopf behalten, daß "The Long Hard Road Out Of Hell" den Anspruch einer Autobiographie hat und in sofern eine existierende Persönlichkeit beschreibt. Nach der Lektüre ist man in der Lage zu entscheiden wie man zu dem umstrittenen Wer steht, daß der Musiker Brian Warner geschaffen hat. Ich persönlich bin der Meinung, daß seine Weltanschauung nicht vertretbar ist, doch wie jede andere Ideologie eine Daseinsberechtigung hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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