Ich habe Modest Mouse erst mit "Good news for people who love bad news" für mich entdeckt. Ein nahezu perfektes Album! Nach einem Jahr machte ich mich dann an "The Moon & Antarctica" und war wieder hin und weg. Anders aber nicht minder genial! Dann musste natürlich "Lonesome Crowded West" her. Anfangs war ich jedoch etwas enttäuscht und es blieb nur wenig in den Ohren hängen, da Modest Mouse hier noch sehr rau und experimentierfreudiger waren. Nach sehr vielen Durchläufen hatten die Songs aber endlich mein Nervenzentrum erspäht und ich ertappte mich dabei, wie ich tagsüber einzelne Melodien und Refrains vor mir her summte. Damit war klar: "Lonesome Crowded West" hat's gepackt. Selbst wenn die Qualität nicht an die folgenden LPs heranreicht (daher 4 Sterne), ist es doch ein sehr stimmiges Album zum Feiern, Abreagieren oder einfach nur Entspannen. Es braucht zwar seine Zeit, aber es lohnt sich.
Highlights: Doin' the Cockroach, Shit Luck, Bankrupt on Selling
Ansonsten: Teeth like God's Shoeshine, Heart cokes Brain, Cowboy Dan, Truckers Atlas, Polar Opposites