Wir kennen die Lonely Planets aus anderen Urlauben als gute Hilfe für den preisbewussten Backpacker, mit vielen Geheimtipps abseits der Touristenpfade. Die Tipps in diesem Buch bewegen sich hingegen im mittleren bis oberen Preisbereich. Teilweise nehmen die Restaurant- und Shoppingempfehlungen mehr Raum ein als Infos über Sehenswürdigkeiten (insbesondere bei Florenz). Allerdings hatten wir dank des Führers eine sehr schöne (bezahlbare) Unterkunft in Florenz.
Auch die Aufteilung der Kapitel ist zum Teil verwirrend, man muss häufig blättern und suchen. So gibt es einen kleinen Sprachführer, u.a. zum Thema Restaurant. Die Wörterliste zum Thema Essen (wichtigste Lebensmittel) findet man hingegen an einer völlig anderen Stelle im Buch. Was uns z.T. auch gestört hat, war die übertrieben jugendliche Sprache (und wir sind selbst erst um die 30).
Fazit: es gibt bessere Reisführer für die Toskana (z.B. den von Michael Müller).