Aus der Amazon.de-Redaktion
Kairo auf eigene Faust entdecken -- dafür eignet sich der Lonely Planet. Der englischsprachige Reiseführer ist ein Klassiker für Individualtouristen, die von der Unterkunft bis zum Sightseeing gerne selbst ihren Urlaub gestalten und All-inclusive meiden.
Eingeteilt in Kapitel wie "Facts for the visitor", "Things to see & do", "Places to stay" und "Places to eat", bietet dieser Lonely Planet eine Vielzahl an wichtigen Adressen und Infos. Am Ende des Buches helfen zwölf farbige Karten bei der Orientierung in den einzelnen Stadtvierteln. Noch detaillierter werden Zitadelle, kopitsches oder islamisches Kairo und Downtown dann in den Unterkapiteln mit schwarz-weißen Straßenkarten und beschreibendem Text vorgestellt. Schwerpunkte wie das Ägyptische Museum oder die Pyramiden von Gizeh erhalten gleich mehrere Seiten mit Erläuterungen z.B. zur Götterwelt der Pharaonen. Hilfreich erwies sich auch der Raumplan des Museums, der Orientierung beim Rundgang bietet.
Aber auch Anekdoten, kleine Geschichten zu Schriftstellern wie Nagib Machfus oder lokalen Berühmtheiten fehlen nicht -- sie sind in kleinen grauen Kästen überall eingestreut. Der Lonely Planet gehört zudem zur Sorte Reiseführer, die Eintritts- und Fahrpreise angeben. Diese erwiesen sich zwar stets als änderungsanfällig -- auch in diesem Fall --, doch gerade in einer Stadt wie Kairo, in der man Taxitarife mit dem Fahrer aushandeln muss, geben sie zumindest einen Anhaltspunkt, um nicht übers Ohr gehauen zu werden.
Kairo und seine Bewohner ließen sich mit dem Lonely Planet hautnah entdecken, ob in der Metro oder per Bus. Er ermöglichte Einblicke, die Reisegruppen verwehrt bleiben, die abgeschottet im Bus vom Hotel nach Gizeh und zurück fahren. --Gudrun Christoph