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In der Vergangenheit verschwendete der Norweger mehr als einmal sein einzigartiges Organ an mittelmäßige Songs, Lonely Are The Brave gehört aber ohne Zweifel zu den besseren Veröffentlichungen seiner Karriere. Das mit kompetenten Studiomusikern aufgenommene und von Jorn selbst produzierte Album überzeugt mit variantenreichen Tracks in der Schnittmenge von Heavy Metal und Hardrock, eingängigen, jedoch nie klischeehaften Gesangsmelodien und dezenten Anleihen bei Legenden wie Rainbow oder Thin Lizzy. Jorn singt mal wieder keinen Deut schwächer als Ronnie James Dio oder David Coverdale und dürfte damit Liebhaber der traditionellen Hartwurstkost auf eine farbenprächtige Zeitreise zurück in die späten Siebziger und frühen Achtziger schicken. -- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
JORN - LONELY ARE THE BRAVE - Eine großartige Verbeugung vor den Vorbildern des Heavy Rock,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lonely Are the Brave (Audio CD)
Er liebt sie, die großen Klassiker der Rock-Musik, der Norweger mit der großartigen Stimme. Und so wundert es nicht, dass JORNs neues Werk die Atmosphäre der großen Generation des Rock'n'Roll atmet: RAINBOW, WHITESNAKE, BLACK SABBATH, DIO - sie alle standen Pate für den Heavy Rock, den auch Sänger JORN LANDE bei seinen Solo-Alben bevorzugt.Im Vergleich zu früheren Alben (wie zum Beispiel OUT TO EVERY NATION) ist LONELY ARE THE BRAVE jedoch straighter, schnörkelloser. Die leicht proggigen Breaks und Soli sind verschwunden, hier wird geradeaus gerockt mit viel Atmosphäre und das besondere Quäntchen ist ohnehin die wunderbare leicht COVERDALE-artige Stimme von JORN LANDE. Es ist kein Wunder, dass der Norweger immer wieder gerufen wird, wenn es um Projekte wie AYREON (von ARJEN ANTHONY LUCASSEN) und AVANTASIA (von ED GUYs TOBIAS SAMMET) geht. Und auch das von dem Schweden MAGNUS KARLSSON initiierte Projekt ALLEN/LANDE unterstreicht LANDEs Status als einer der besten Rock-Sänger seiner Generation. Zurück zu LONELY ARE THE BRAVE: hier reiht sich eine Hymne an die andere, mit extrem schweren Gitarren, pumpenden Bässen und fetten Drums. So kommt beispielsweise der Titeltrack mit deutlichen BLACK SABBATH-Anleihen daher und NIGHT CITY hätte auch perfekt auf frühe DIO-Alben gepasst. Stimmlich muss sich LANDE ohnehin nicht vor diesen Größen verstecken, zumal es ihm immer wieder scheinbar mühelos gelingt, hervorragende, eingängige Gesangslinien zu ersinnen. Diese wirken jedoch nie abgekupfert. Sehr positiv ist auch der lyrische Gehalt der Texte hervorzuheben, denn wo zum Beispiel DAVID COVERDALE fasst ausschließlich Ergüsse zu diversen Variationen des Matrazensports findet, setzt sich LANDE mit den Schattenseiten der Menschheit auseinander. Da lohnt es sich schon mal genauer hinzuhören und die Lyrics im Booklet zu studieren. Was man bei LONELY ARE THE BRAVE bemängeln könnte, wäre der Umstand, dass JORN seinen Fans kaum Zeit zum Verschnaufen lässt. Es folgt ein Metal-Brett auf das nächste. Eine Ballade zum Durchatmen wäre sicherlich willkommen auch um den Gesamteindruck des Albums aufzulockern und abzurunden. So bleibt man nach den neun (normale Version) beziehungsweise elf (Limited Edition) Stücken auf der einen Seite sehr geplättet von so viel Wucht und Intensität dieser Heavy Metal-Attacke allererster Güte, aber auch ein wenig ausgepowert und überfahren. Zumal die stärksten Stücke meines Erachtens direkt am Anfang des Albums stehen. Erwähnenswert sind neben den ersten Songs noch zwei weitere Stücke, da es sich um eine Neuaufnahme (HELLFIRE von BEYOND TWILIGHT, bereits damals mit JORN am Mikro) und das DEEP PURPLE-Cover STORMBRINGER handelt, das sicherlich besser auf die Cover-CD UNLOCKING THE PAST gepasst hätte. Gerade anstatt zwei bekannte Songs noch einmal neu aufzunehmen wären weitere eigene Songs wünschenswert, wie das nur auf der Limited Edition enthaltene sehr gute LIKE STONE IN WATER. Aber insgesamt gesehen bleibt festzuhalten: LONELY ARE THE BRAVE ist eine absolute Kaufempfehlung für alle Anhänger von gut gemachtem straighter Heavy Metal und JORN dürfte mit diesem Werk seine Fans ein weiteres Mal sehr zufrieden stellen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Jorn - wieder mal anders...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lonely Are the Brave (Audio CD)
Das neue JORN-Album stellt - wie bisher eigentlich jedes Album - eine weitere Facette des bekannten JORN-Sounds vor. Der norwegische Ausnahmesänger verfolgt eine feste musikalische Grundrichtung, die er jedoch mit jedem neuen Album in abgewandelter Form vorstellt.So wird der neueste Output ungewohnt stark von doomigen, düsteren Klängen dominiert, die kaum mehr Platz für die beim Vorgängeralbum noch zahlreich vorhandenen Mitsing-Melodien lassen. Ich würde sogar so weit gehen, das Album als das mit Abstand am schwersten zugängliche Album von JORN zu beschreiben. Schöne, "nette" Melodien existieren auf "Lonely are the brave" so gut wie gar nicht, stattdessen hört man viele Stampfer, die sich schwerfällig und behebig in die Gehörgänge fressen. Aufgrund der relativ simplen Songstrukturen wirkt das Album dennoch nie zu progressiv und offenbart trotzdem eine hohe Langzeitwirkung. Sehr eingängig und rockig startet "Lonely are the brave" mit dem Titelsong des Albums, der als einziger auch auf dem Vorgänger oder "Out to every nation" hätte stehen können. Treibende Strophen und ein eingängiger Mitsing-Chorus lassen jeden JORN-Fan zufrieden nicken. "Night city" kommt dann schon um einiges langsamer aus den Boxen, ist aber auch noch relativ eingängig und melodisch gehalten. Danach jedoch wird das Album schwerer zugänglich, mit ungewöhnlichen Melodiebögen und kaum einer ruhigen Passage (bis auf den Anfang von "Soul of the wind"!). Herausstechend allerdings für meinen Geschmack noch "Promises", das der wohl größte Ohrwurm des Albums ist und durchaus melodisch daher kommt. Balladen findet man auf dem Album gar nicht und abgeschlossen wird "Lonely are the brave" gar vom düstersten aller Songs: "Hellfire". Dieser Song wird einigen Kennern vielleicht bekannt vorkommen, stammt er doch von Beyond Twilight's Album "The devil's hall of fame". Da Jorn große Teile des Albums geschrieben hat - und vor nicht allzu langer Zeit im rechtlichen Streit mit der ehemaligen Band lag - nimmt er sich das Recht heraus, den Song auf einem seiner Solo-Alben unterzubringen. Leute, die besagtes Album kennen, dürften die Marschrichtung von "Lonely are the brave" bereits erahnen, da "Hellfire" auf KEINEN anderen JORN-Output gepasst hätte - zwischen den neuen Songs allerdings sticht das Lied stilistisch kaum heraus. Wobei JORN natürlich nicht so versponnen und atmosphärisch zu Werke geht wie das Beyond Twilight-Album. Wer JORN also mit Gute-Laune-Hardrock (wie teilweise bei "The duke") in Verbindung bringt, sollte unbedingt vorher rein hören. Wer allerdings die künstlerische Ader des Norwegers liebt und Veränderungen erwartet, wird mit dem Album seine Freude haben. Fürs nächste Mal könnten aber ruhig ein paar etwas "schönere" Melodiebögen miteingebracht werden... Ausserdem muss ich bemängeln, dass der Norweger sich vermehrt nur noch auf seine rauhe Reibeisenstimme konzentriert und etwas das Gefühl auf der Strecke bleibt. Einst zurecht als einer der facettenreichsten Rock-/Metal-Sänger der zweiten Generation bezeichnet, lässt JORN eben diesen Variationsreichtum nun sehr stark missen, was ich schade finde, wenn man weiss, WIE VIEL dieser Mann mit seiner Stimme anzustellen vermag. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Granate von CD!!!!!!!,
Von Qui Gon Jin (Tattooine) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lonely Are the Brave (Audio CD)
Nachdem man Jorn Landes Stimme dieses Jahr schon bei einigen Projekten wie AVANTASIA und AYREON bewundern konnte, veröffentlicht der Sänger nun mit 'Lonely Are The Brave' wieder Material unter eigenem Namen. Dabei will er einerseits stärker den klassischen, zeitlosen Hard Rock zelebrieren, andererseits gibt es, wie schon bei seiner ehemaligen Band MASTERPLAN, vereinzelt düstere und atmosphärische Passagen zu hören. So stehen mit "Soul Of The Wind" und "Hellfire" zwei Stücke auf dem Album, die mit düsteren Riffs eher Richtung Doom Metal tendieren und etwas an BLACK SABBATH zu "Dehumanizer"-Zeiten, bzw. manchmal sogar an CANDLEMASS erinnern. Passend dazu singt und shoutet sich Mr.AMAZING VOICE die Seele aus dem Leib, die Gitarren brennen metallisch verzerrt, und die Drums hämmern heftig.Auf die Restlichen Songs weiter einzugehen,erübrigt sich,da schon ab dem gewalltigen Opener Lonely Are The Brave diese CD voll in Fahrt ist und bis zum Ende von Hellfire nicht mehr abfällt. Wie ein Tornado der Stärke F5 fegen einen die Neun Songs regelrecht weg. Es bleibt einem kaum die Zeit zum durchatmen,eine Ballade wäre da evtl. nicht an falscher Stelle gewesen,was natürlich kein minus bedeuten soll,sondern nur nochmal unterstreicht was für ein fullminantes Hard/Heavygewitter auf einen zu kommt. Fazit:Für Kenner und Gönner von Jorn Lande sowieso ein absolutes Muß! Fans von Hard Rock/Heavy Metal dürfen sich anhand solcher Scheiben freuen ,sich diesem Genre verpflichtet zu fühlen oder noch besser gesagt es zu lieben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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