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am 20. April 2014
"Lone Survivor" hat es nicht leicht in Deutschland. In unserem lokalen Kino wird er nur um 23 Uhr gezeigt und vermutlich ist es damit in der kommenden Woche auch schon wieder vorbei. Im Grunde passt für mich damit alles in den gewonnen Eindruck, dass man "sowas" einfach nicht sehen will. Die bisher in Magazinen gelesenen und via YouTube geschauten Filmkritiken, runden diesen Eindruck für mich nur noch ab. In einer Rezension klagt man doch tatsächlich über einen "zu großen Realismus". Es würde unglaublich viel geschossen und das sei nichts für zarte Gemüter, denn, und jetzt kommt's, es sei furchtbar laut. :) Crazy s***, isn't it? Entschuldigt meinen Sarkasmus, aber das brennt schon arg.

Mag Krieg als Unterhaltungstheater mit ausreichendem historischen Abstand noch akzeptabel erscheinen, wenn man letztlich die Kurve hin zum "Anti-Kriegsfilm" meistert, so vermag diese Nacherzählung von Geschehnissen aus der nahen Vergangenheit dann wohl doch ein wenig zu sehr ein mulmiges Gefühl im Magen zu erzeugen. Vielleicht sogar verbunden mit der Reflektion der eigenen Haltung zu Themen, wie den Afghanistanfeldzug oder eine Konfliktbewältigung mit Hilfe des Krieghandwerks im Allgemeinen?

So ein Film passt einfach nicht ins Einerlei des Kinoprogramms und darum, so meine bescheidene Meinung, lässt man Ungediente, Pazifisten und sonstige Uninteressierte ihre Meinung kundtun. Was auch ok ist, aber letztlich dem Film nicht gerecht wird. Lone Suvivor soll nicht als Anti-Kriegsfilm taugen? Wer nach dem Streifen noch mit Hurra zur Front rennt, sollte zwingend in Behandlung.

Übertriebener Pathos und typisch amerikanische Heroisierung?
Ganz ehrlich, da darf man mal genauer hinschauen. Ich war jedenfalls angenehm überrascht über das gefundene Maß. Klar feiern sich die SEALs. Aber das beschränkt sich auf ihren Mikrokosmos und es ist in unserer KSK oder anderen Spezialeinheiten auf dem Globus sicher auch nicht anders. Wenn diese Männer einander ihr Leben anvertrauen und einen derart riskanten Job ausfüllen, kann man als Filmbetrachter gut glauben, dass einen die Ausbildung und das Einsatzleben zusammenschweißt und dass einem der Kamerad näher ist als jeder Verwandte. Brüder. Und wo liegt hier das Problem? Ich konnte im Film keinen triefenden Patriotismus ausmachen.

Überhaupt hat mich der Streifen in vielen Dingen, die mich sonst immer gestört haben, sehr positiv überrascht. Die SEALs werden hier nicht als "Überkrieger" porträtiert. Es sind ganz normale Männer. Sie bluten, sie schwitzen, sie weinen und sie verlieren die Nerven. Nicht aufzugeben, stattdessen zu kämpfen und dabei vielleicht zu scheitern oder eben auch zu überleben. Eben diesen Weg beschreibt die Geschichte des Films. Klar, die Story ist schnell erzählt. Aber hey, was wird hier auch sonst erwartet? Es geht um eine Militäroperation. Solche Unternehmungen sind selten von enormen Tiefgang geprägt. Interessant sind die Botschaften die sich zwischen den Zeilen und manchmal auch einfach in einem Gesichtsausdruck wiederfinden. By the way... die Besetzung ist super gelungen. Die Schauspieler machen den Verstorbenen alle Ehre.

Lone Survivor macht vieles besser als andere Filme dieses Genre. Nie hat man als Zuschauer das Gefühl, als hätte das vierköpfige Team auch nur den Hauch einer Chance im Kampf gegen die Übermacht. Die SEALs verbrauchen zusehens ihre Munition, während sie verzweifelt versuchen ihren Widersachern zu entweichen, ihre Wunden und Schmerzen auszublenden, ihre Ängste im Zaum und ihren Verstand wach zu halten.

Einer von vier schafft es letztlich und das auch nur mit der Hilfe von Fremden. Eine Geschichte die das Leben schrieb und die uns Dank Marcus Luttrell erzählt werden konnte. Sicherlich hat Hollywood seine Zutaten beigefügt, aber der "zu große Realismus" tut gut und wird dem Anliegen des Lone Survivors hoffentlich gerecht. Man leidet mit den Akteuren. Die Kameraführung ist einfach nur beeindruckend. Die Stürze tun schon weh, bei bloßer Betrachtung. Klar fragt man sich, wer nach sowas noch aufsteht ;) Aber darüber konnte ich dann doch hinwegschauen, denn der Film tut insofern gut, als dass er nicht die bekannten Fehler macht, die man aus zahlreichen anderen Produktionen kennt. Weder kommen die US-Streitkräfte als unfehlbar und unschlagbar davon, noch werden die Afghanen als ein Volk von verblendeten, zurückgebliebenen Agressoren dargestellt. Der Film stellt sehr wohl fest, dass in den Gewändern der Einheimischen nicht ein und der selbe Geist lebt. Stolz, Mut und Tradition der Afghanen finden ihren Platz in der Erzählung.

Mich hat es ferner überzeugt, dass selbst die Hauptfigur nicht als unfehlbar verkauft wird. Er hat mit Angst, eigenen Vorurteilen und seiner Rage in einer scheinbar ausweglosen Situation zu kämpfen. Am Ende bringt ihn die amerikanische Übermacht aus der Gefahrenzone doch sein Leben verdankt er seinen Brüdern und nicht zuletzt einem Fremden, der wohl größte Held in dieser Geschichte und der ist dabei "nicht einmal Amerikaner" ;)

Danke für diesen Film. Hat gut getan.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Oktober 2014
Der Film "Lone Survivor" polarisiert das Publikum. Die Handlung dazu basiert auf den wahren Begebenheiten des Navy Seal Soldaten Marcus Luttrell, der seine Geschichte in dem 2007 veröffentlichten Bestseller "Lone Survivor: The Eyewitness Account of Operation Redwing and the Lost Heroes of SEAL Team 10" verarbeit hatt.
"Lone Survivor" wurde sowohl in den amerikanischen Medien als auch beim hiesigen Publikum nahezu durchweg abgefeiert, während in Good Old Europe die Kritiken doch kritischer ausgefallen sind. Gewaltverherrlichung wurde dem Regisseur und Drehbuchautor Peter Berg ("Operation: Kingdom", "Battleship") vorgeworfen. Die Glorifizierung der amerikanischen Armee insbesondere deren Elite Einheit Navy Seals, die sich durch brutale Ausbildungsmethoden auszeichnet.
Doch ist das wirklich der Kern dieses Films? Meiner Meinung nach nicht wirklich. Im Fokus stehen zwar die vier Soldaten Marcus Luttrell (gespielt von Mark Wahlberg), Mike Murphy (gespielt von Taylor Kitsch), Danny Dietz (gespielt von Emile Hirsch) und Matt Axelson (gespielt von Ben Foster), aber nicht deren Kampfleistungen sondern vielmehr deren Zusammenhalt, deren brüderlicher Einsatz und Aufopferung füreinander, deren Einsatz, ihre Brüderlichkeit.
Der überlebende Marcus Luttrell wollte zunächst nicht einmal dass seine Geschichte verfilmt wird, da er befürchtete, dass dem Thema nicht genug Tribut gezollt werden würde. Nachdem er allerdings feststellte, wie man sich dem Thema annahm und sich um Authentizität bemühte, willigte er doch ein.
Klar, in einer Heldensage, werden auch einige Elemente dabei vielleicht auch mal etwas dramatisiert oder gar beschönigt, da werden die Protagonisten in kein schlechtes Licht gerückt, aber das passierte auch bei den zahlreichen weiteren Dramen, Liebesfilmen oder auch Kriegsfilme wie etwa "Black Hawk Down" oder "Wir waren Helden". Wichtig ist es dabei letztendlich doch nur, dass den Protagonisten entsprechend Tribut gezollt wird und die Darstellungen entsprechend authentisch sind, was jederzeit gegeben ist. Ob es sich dabei um Militärpropaganda handelt sei dabei dahingestellt. Wer ohnehin nicht auf Kriegsfilme steht, vor allem in Zusammenhang mit realen Ereignissen sowie der amerikanischen Armee, wird bei diesem Film ebenfalls keinen Spaß haben. Wer diesen Aspekt ausknipsen und sich voll auf die natürliche und authentische schauspielerische Leistung einlassen kann, wird bei "Lone Survivor" voll auf seine Kosten kommen!

Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis 2,35:1 sowie im Codec MPEG-4/AVC vor. Der Blu-ray Transfer lässt sich ganz simpel mit nur einem Wort umschreiben: Referenz, denn diese Darstellung ist kaum noch zu übertreffen. Aufgenommen wurde mit digitalen Phantom Flex und Red Epic Kameras. Es gibt tatsächlich nicht wirklich etwas zu beanstanden. Die Farben bieten eine Vielzahl an verschiedenen bunten und natürlichen Farbtönen, die mit einer starken Sättigung und hervorragend eingestelltem Kontrast daherkommt. Der Schwarzwert ist ebenfalls kräftig und satt und bildet ein tiefes Schwarz ab. In Bezug auf die Schärfe und Detailgrad gibt es sowohl in Nahaufnahmen als auch in der Totalen keinerlei Beeinträchtigungen zu verzeichnen. Sämtliche Feinheiten werden akkurat wiedergegeben. Kompressionsspuren sind ebenso wenig aufgefallen. Ganz klar: Höchstpunktzahl!

Der Film wurde 2014 mit zwei Oscar-Nominierungen in den Kategorien Bester Ton (für Andy Koyama, Beau Borders und David Brownlow) und Bester Tonschnitt (für Wylie Stateman) bedacht, was sich auch bei den beiden Tonspuren (Deutsch und Englisch in DTS HD MA 5.1) bemerkbar macht. Bereits in der Eröffnungsszene im afghanischen Lager der amerikanischen Armee machen sich herausragende Surroundeffekte bei sehr guter Direktionaliät bemerkbar, die nahezu den kompletten Film hinweg bestehen bleiben. Der Bass ist ebenfalls sehr kräftig und wird stets sauber aber prägnaqnt wiedergegeben. Die umfangreiche Dynamik und die ausgewogene Balance gewährleisten dabei einen natürlichen Klang.

• Der Wille des Kriegers (HD; 28:06 min.)
• Die Geschichte ans Licht bringen (HD; 4:40 min.)
• Die Nachstellung der Feuergefechte (HD; 10:27 min.)
• Die Grundausbildung (HD; 6:02 min.)
• Die gefallenen Helden der Operation Red Wings (HD; 16:14 min.)
• Der Lebenskodex der Paschtunen (HD; 4:07 min.)
• Blick hinter die Kulissen (HD; 3:49 min.)
• Kinotrailer (HD; 2:23 min.)
• Interviews mit Cast & Crew (HD; 33:23 min.)

Das Bonusmaterial ist sehr umfangreich ausgefallen und liegt darüber hinaus komplett in HD und mit deutschen Untertitel versehen vor. Neben etlichen Featurettes, die auf die Dreharbeiten und die Geschichte eingehen, gibt es noch einige Interviews mit Cast und Crew die weitere Informationen bieten. Eine Trailershow sowie ein Wendecover sind ebenfalls vorhanden.

"Lone Survivor" polarisiert und das ist auch vollkommen nachvollziehbar. Es gibt Leute, die mit dieser Art Film, in dem die amerikanische Armee glorifiziert dargestellt hat, halt nichts anfangen können, egal wie gut gespielt der Film auch ist. Wen das nicht stört wird mit "Lone Survivor" einen toll gespielten Film mit authentischer Darstellung erhalten, der vor allem bei Bild und Ton eine herausragende Qualität bietet.
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am 2. Juli 2015
Lone Survivor

Ist ein amerikanischer Kriegsfilm aus dem Jahr 2013 und damit sehr aktuell. Die Handlung spielt im Afghanistan Krieg der Amerikaner und ist nach einer wahren Begebenheit, die einer der beteiligten Seals (Luttrell) in einem Buch niederschrieb.
Der Film wurde für 2 Oscars nominiert und war in den USA ein riesen Erfolg an der Kasse.

Der Pathos eines Soldaten James Ryan wird hier nochmals übertroffen. Es werden die Seals gefeiert wie sie technisch, strategisch, körperlich und moralisch den wilden Taliban überlegen sind.
Nachdem ich dieses erwähnt habe, werde ich darauf nicht mehr eingehen, wer so etwas nicht sehen kann, der ist bei dem Film tatsächlich schlecht beraten.

Die Schauspieler überzeugen der Weilen in ihrer Rolle und nehmen einen mit auf ihre tödliche Reise.

Zur Story, Achtung [SPOILER]!

Eingestiegen wird mit Bildern aus der Ausbildung der Navy SEALS der amerikanischen Streitkräfte. Da lernt der zukünftige SEAL das es keine Schmerzen gibt und das nicht aufgegeben wird.
Danach beginnt die eigentliche Geschichte, 4 SEALS in Afghanistan im Stützpunkt. Der tägliche Schwanzvergleich beginnt, es wird gegenseitig provoziert und die Männlichkeit zur Schau gestellt. Andere kommunizieren mit ihren Frauen, die das sauer verdiente Geld in Renovierung oder teure Hochzeiten stecken.
Per Briefing werden die SEALS informiert das Ahmad Shah, Talibanführer, in einem Dorf verweilt und angreifbar ist. Er war für die Ermordung von vielen Menschen verantwortlich. Vier der SEALS sollen per Hubschrauber abgesetzt werden, sich zum Dorf vorarbeiten und Ahmad und seine Rechte Hand töten. Angekommen bei dem Dorf wird schnell klar das es sich um mehr Taliban handelt als angenommen. Als einer der Scharfschützen Ahmad im Visir hat, bekommt der Kommunikationsoffizier keine Verbindung zur Zentrale und keine Freigabe zum Schuss. Die SEALS ziehen sich auf einen Berg weiter zurück und Versuchen eine Funkverbindung herzustellen, leider ohne Erfolg. Als auf einmal Geräusche wahrgenommen werden und Ziegen auftauchen, verstecken sich die SEALS auf die Schnelle im Gebüsch so gut wie Möglich. Dennoch tritt einer der Ziegenhirten auf einen SEAL. Diese fesseln alle Afghanen und diskutieren was sie machen sollen.
1. Gefesselt zurück lassen mit der Gefahr das sie gefunden werden oder erfrieren.
2. Erschießen und so die Operation nicht gefährden.
Jedoch wird da auch in den Raum geworfen, das sich das auf CNN nicht so gut verkaufen wird: „SEALS töten unbewaffnete Kinder und Alte“
3. Die Zivilisten gehen lassen, sich zurück ziehen und später wieder kommen
diese Variante wird entschieden, mit den Wissen das die Taliban schnell kommen wird, informiert durch die Hirten
Als sich die SEALS weiter auf den Berg zurück gezogen haben und wieder erfolglos versucht haben eine Verbindung herzustellen, stellen sie sich auf eine „wilde Schießerei“ ein. Die Taliban sind schneller als erwartet. Durch schnelle Schwenks durch die die Visier-Optik der Soldaten wird eine Unruhe beim Zuschauer aufgebaut.
Anfangs noch sehr geordnet wird mittels Move and Fire schnell ein Afghan nach dem anderen eliminiert. Es wird jedoch schnell klar das diese in ihrer Anzahl stark überlegen sind und auch durch ständige Bewegung den SEALS immer mehr zusetzt. Diese erleiden auch alles samt erste Verletzungen (Schusswunden werden zum Teil mit Dreck vollgestopft!). Aus der offensiven Strategie der Ammis wird schnell eine defensive, zurückziehende Taktik. Jedoch haben sie das Problem, das Gelände gar nicht gut zu kennen und sie stürzen zum Teil gefährliche Hänge hinab, wobei sie sich weiter verletzen. Der Plan der SEALS die Afghanen in eine offenes Gelände zu locken und sie da auszuschalten ist nur Zweckoptimismus, da es kein offenes Gelände gibt in diesem Gebirge. Da die Situation immer auswegloser und die Verletzungen immer schlimmer werden, opfert sich einer der SEALS und kämpft sich mit letzten Kräften auf ein Plato und informiert die Zentrale, danach wird er erschossen. Auch ein anderer SEAL wird von Afghanen kurze Zeit später schon in Gefangenschaft geraden hingerichtet.
Die herbeigerufene Hilfe in Form eines Transport Hubschraubers wird mittels einer RPG vom Himmel geholt, alle 16 Insassen verstarben beim Absturz. Die 2 verbliebenen SEALS sind getrennt und auch der 3 stirbt kurz darauf.
Der letzte Amerikaner, Luttrell, wird nicht gefunden, die Taliban durch Appache Hubschrauber vertrieben. Als er am nächste Morgen aufwacht hat er mehrere Frakturen im linken Bein und versucht die herausragenden Knochen wieder halbwegs in ihre ursprüngliche Form zu pressen.
Bei der Flucht durch den Wald wird er von Afghanen aufgenommen und gepflegt. Selbst als die Taliban kommt und ihn Köpfen will, stellt sich das gesamte Dorf gegen die Taliban. Ein Läufer informiert die amerikanische Leitung. Während dessen wird das Dorf heftigst von Taliban angegriffen und als der Kampf verloren scheint, kommen die amerikanischen Streitkräfte und können die Taliban überrennen. Luttrell überlebt und ist seinen Rettern auf ewig dankbar → ENDE
[/SPOILER]

Was bleibt zu sagen? Ich denke es ist nach einer wahren Begebenheit, aber die Vorkommnisse doch stark überzeichnet. Ich bin kein SEAL, aber was verträgt ein Mensch bis er umkippt? Mit Knochenbrüchen und Kopfschusswunden weiterkämpfen scheint stark übertrieben.
Die Kameraführung, die Bilder sind auf der BluRay auf sehr hohem Niveau. Der Ton (hat auch die Oscarnominierung) ist Klasse!
Wirklich kritisch geht der Film mit dem Thema Krieg nicht um.

FAZIT:
Es gibt weit bessere Kriegsfilme, aber wer Kriegsfilme mag sollte mal einen Blick riskieren.
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am 14. März 2016
Lone Survivor, ist ein Kriegsdrama, mit entsprechenden Gewaltszenen- die aber, wie die FSK 16 Freigabe andeutet, weit weg sind, vom tatsächlichen Horror des Krieges, oder auch nur, echter Schußwechsel.
Der Film, basiert auf einer wahren Begebenheit, ist enorm spannend, sehr emotional und zeigt, trotz der entschärften Kriegsszenen, äußerst plastisch das Grauen brutaler Gewalt.
Eine straffe Regie, realistische Inszenierung und ein absolut authentisch wirkender Mark Wahlberg, machen Lone Survivor, zu einem absolut sehenswerten Film, der einen weniger unterhält, als vor Spannung in den Kinosessel zu drücken.
Der US amerikanische Pathos, darf auch hier nicht fehlen, er gehört zu dieser Nation, wie auch die Heldenverehrung der Soldaten, die für ihre Heimat ihr Leben riskieren.
Es ist auch das Einzige, worum ich einen US Amerikaner beneide- der natürliche Umgang, mit der Heimatliebe und das bedingungslose Bekenntnis, zur eigenen Nation.

Anmerkung:
Wo zwangsneurotisch-gesteuerte Kritiker, von zuviel US amerikanischen Patriotismus und Kriegsheldenverehrung nörgeln:
Mehr Patriotismus (Liebe zur Heimat) und Ehren des Andenken unserer Ahnen (deren heldenhafte Taten, uns unseren hohen Lebensstandard und Freiheit erst ermöglichten) täte uns in Deutschland gut.
Wer nichts damit anfangen kann, sollte sich fragen, wo er wäre, ohne Menschen, die für die Heimat bereit sind, ihr Leben lassen ...
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am 18. Mai 2016
Den Machern dieses Films gelang mit Lone Survivor ein sowohl spannungsgeladener als auch erschreckend realistischer Kriegsfilm.
Ich kannte den Film zuvor nicht und wurde selbst erst aufgrund der bei Amazon gelesenen Rezensionen auf den Streifen
aufmerksam.
Der Film schildert den verzweifelten Überlebenskampf einer kleinen US-Eliteeinheit hinter den feindlichen Linien und beruht auf einer
wahren Begebenheit.
Was zunächst wie ein relativ harmloser Routineauftrag beginnt, entwickelt sich recht schnell zum Kampf auf Leben und Tod,
nachdem die Protagonisten Moral und Menschlichkeit höher gewichten als die eigene Sicherheit und der bis ins kleinste Detail
geplante Auftrag aufgrund dessen von jetzt auf gleich vollkommen aus dem Ruder läuft.
In kaum einem anderen Film wird einem derart eindringlich verdeutlicht, wie schnell sich ein "sicheres Blatt" wenden kann und
der anfangs überlegen Jäger von jetzt auf gleich zur hoffnungslos unterlegenen Beute wird.
Zeitgleich zu dieser Entwicklung setzt eine ungeheure Dynamik ein, welche den Zuschauer blitzschnell einfängt und vor dem
Bildschirm zu fesseln vermag.
Dem Betrachter eröffnet sich ab diesem Zeitpunkt ein regelrechtes Feuerwerk knallharter Non-Stop-Action vor dem Hintergrund
einer beeindruckenden Bergkulisse eines Landes, in welches in diesen Tagen kein Bürger der westlichen Welt ohne Not reisen
würde.

Die Schauspieler liefern allesamt sehr gute Arbeit ab (Ben Foster ist weltklasse !!!), Bild und Ton bewegen sich auf sehr hohem
Niveau und der Film ist absolut kurzweilig.

Fazit:
Für Fans dieses Genres ein Film an dem man definitiv nicht vorbeikommt.
Insgesamt bleibt er nur minimal hinter Filmen wie Amercian Sniper (meine diesbezügliche Rezension fiel auch deutlich länger aus)
zurück, daher volle 4 (lieber noch 4 1/2) Sterne von mir.
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am 8. Juli 2015
Hintergründe des Konfliktes werden gar nicht beleuchtet.
Es wird nicht erklärt wie gespalten und zersplittert das afghanische Volk ist.
Wer gegen wen bleibt unklar.
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am 12. Oktober 2014
So sehen sich die Mitglieder der Navy Seals, einer Spezialeinheit der US-Streitkräfte. Doch was nützt das, wenn man im Feindesland von einer Überzahl von Gegnern umzingelt ist und die eigene Verstärkung keinen Weg zur Unterstützung findet. Nach einer wahren Begebenheit erzählt das Marcus Luttrell(Mark Wahlberg), der zusammen mit Mike Murphy(Taylor Kitsch), Danny Dietz(Emile Hirsch) und Matt Axelson(Ben Foster) eine riskanten Auftrag in Afghanistan ausführen soll. Das Quartett soll eine Taliban Führer beseitigen und muss dafür, komplett auf sich allein gestellt, tief ins Feindesland. Der Auftrag steht unter keinem guten Stern. Von Anfang an läuft einiges schief und letztendlich endet die Mission mit dem nackten Kampf ums eigene Überleben...

Das ist nichts für zart besaitete Zuschauer. Peter Berg hält die Kamera gnadenlos auf den Schauplatz der Auseinandersetzung zwischen Taliban und US-Soldaten. Dabei kann Berg hier und da einen Schuss Pathos nicht verhindern, aber seinen -Lone Survivor- zeichnet eigentlich aus, dass er relativ sachlich und neutral daherkommt. Bei Berg ist die Technik, wie in anderen US-Militärstreifen, nicht der ultimative Segen, sondern lediglich Kabel und Spulen, die nicht immer so funktionieren, wie sie sollten. Zudem bemüht der Streifen nicht die banale Schwarzweiß-Sicht auf die Auseinandersetzung in Afghanistan, jedenfalls meistens. Das ändert jedoch nichts daran, dass es sich bei -Lone Survivor- um einen lupenreinen Actionfilm mit jeder Menge Stunts und Geballer handelt. Eine Heroisierung oder Verherrlichung dieser Dinge findet jedoch nicht statt.

Mir hat -Lone Survivor- sehr gut gefallen. Ich hätte 4,5 Sterne vergeben. Da das nicht geht, sind es fünf geworden. Ganz ohne Pathos geht es am Ende auch hier nicht, aber das konnte ich verschmerzen. Viel beeindruckender empfand ich, dass Peter Berg die Sinnlosigkeit und Brutalität des Krieges abschreckend in Szene gesetzt hat. Seine "Helden" sind Akteure in einer Auseinandersetzung, die man nicht gewinnen kann. Auf beiden Seiten...
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am 20. Oktober 2014
Ich kannte die Tatsachenereingisse des Films bereits bevor ich ihn gesehen habe. Von daher wusste ich zumindest von der Story schon vorab was mich grob erwartet.
Die technische Umsetzung - und hier meine ich auch nur die technische Umsetzung - war für mich sehr überzeugend und ich finde es durchaus gerechtfertigt, dass der Film für Ton und Schnitt oscarnominiert war. Ich denke da werden mir auch die meisten zustimmen.
Man muss auch zugeben, dass der Film nicht ohne ein gewisses Pathos auskommt. Wenn man versucht objektiv zu bleiben - was sicherlich nicht immer einfach ist - muss man ebenfalls zugeben, dass die militärische Ausbildung der Angehörigen der Navy Seals nicht ohne Grund wohl zu einer der Besten gehört.
Dies soll keine Entschuldigung dafür sein, dass man einen Seal mehrfach anschießt und er trotzdem noch zu 90% - 100% einsatzbereit bleibt.
Aber mal ehrlich.....welcher Film in den letzten Jahren war denn nicht so??? Ob die Army, die Marines oder die Seals??? Das ist eben immer so, dass eine bestimmte Menge an Heroismus dazugehört.
Aber da möchte ich mich nicht weiter zu auslassen, dass haben nämlich schon genug andere hier gemacht.
Zurück zu den Tatsachen. Als entschieden wird, dass man die Ziegenhirten verschont, war den Soldaten bereits klar, dass die Mission geplatzt war. Aber hier ist die Entscheidung das Wichtige! Sie haben richtig entschieden und wussten welche Konsequenzen "todsicher" auf sie zu kamen. Diese Botschaft finde ich enorm aussagekräftig - Wir sind Soldaten und halten uns an Richtlinien! Ist ja mal egal ob Taliban oder irgendwelche anderen Terroristengruppen (die hätten wahrscheinlich nicht so entschieden).
Die Logiklücke im Film möchte ich nicht bewerten (auch wenn ich mich ab und an gefragt hab, ob ich nach den Stürzen überhaupt noch aufstehen könnte)......
Man darf aber auch nicht vergessen, dass der Film bzw. das Buch auf den Erzählungen einer Person beruhen. Hätte man die Taliban gefragt, wäre der Film wahrscheinlich ziemlich unterschiedlich ausgefallen.

PS: Ich schildere in dieser Rezension lediglich meine persönliche Meinung und ich weiß, dass manch einer alles auch anders sehen kann.
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am 17. Oktober 2014
Mark Wahlberg, Peter Berg, Navy SEALs, Afghanistan. Wer aus den vier „Zutaten“ und dem reißerischen Titel „Lone Survivor“ eine unreflektierte Hymne an die US-Army erwartet, liegt mit seinem Vorurteil sicher nicht ganz falsch. Aber eben auch nicht ganz richtig.

Denn aus dem autobiografischen Buch von Marcus Luttrell, der sogar einen kurzen Cameo-Auftritt hat, hat Peter Berg einen knallharten Action-Film gemacht.

Einen Film, in dem auch deutlich wird, dass ausländische Streitkräfte in einem Land wie Afghanistan ohne die Unterstützung der einheimischen Bevölkerung auf verlorenem Posten kämpfen und letztendlich kaum eine Chance haben.

Zunächst läuft alles planmäßig: Die vier Navy SEALs werden vom Transporthubschrauber im Zielgebiet abgesetzt, schnell ist die Zielperson gefunden und im Fadenkreuz der Maschinengewehre. Lediglich in zwei Punkten haben sich die Aufklärer geirrt: Der zu elimierende Kriegfürst wird nicht von einem Duzend, sondern von ein paar hundert Taliban-Kämpfern in deren Lager unterstützt. Und, fast noch unglücklicher: In der bergigen Landschaft kann kein Funkkontakt zur Basis aufgenommen werden.

Die vier beschließen deshalb, sich den Tag über im Wald zu verstecken und nachts, im Schutz der Dunkelheit, vom Gipfel des Berges aus, einen erneuten Versuch zu starten. Kurz darauf werden sie von Ziegenhirten – ein alter Mann und zwei Kinder – entdeckt. Zwar ist ihnen bewusst, dass sie, wenn sie die drei laufen lassen, an die Taliban verraten werden. Doch Zivilisten, erst Recht Minderjährige, zu töten widerspricht der Rechtslage. Auch befürchten sie mediale Konsequenzen, wenn die Öffentlichkeit das erfährt.

Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Ziegenhirten frei zu lassen und zu versuchen, Unterstützung zu holen bevor sie von den Taliban-Kämpfern gefunden werden. Was missglückt. Denn schon eine knappe Stunde später sehen sie sich von einer Übermacht umstellt, mitten im Feuergefecht …

„Lone Survivor“ basiert auf der Geschichte von Marcus Luttrell, dem, so viel sei verraten, einzigen Überlebenden der Aktion. Es ist ein gradliniger Actionfilm, bei dem sicher auch mehr oder weniger übertrieben wurde, um das Ganze Kino-gerecht aufzubereiten. Dennoch kann die Spannung über die zwei Stunden Laufzeit gut aufrecht gehalten werden. Trotz Überlänge lässt man dem Betrachter kaum Verschnaufpausen. Es geht kernig zur Sache, FSK 16 ist sicher ein wenig optimistisch. Bei einer Freigabe ab 18 hätte sich auch niemand beschweren können.

Die Kampfszenen und deren Auswirkungen auf die Soldaten werden so realistisch gezeigt, dass das Make-up einen Oscar mehr verdient hätte. Nominiert für den „Academy Award“ wurde „Lone Survivor“ in den Kategorien „Bester Ton“ (Andy Koyama, Beau Borders und David Brownlow) sowie „Bester Tonschnitt“ (Wylie Stateman). Ein Grund mehr, sich den Film in der Originalfassung anzuschauen. Doch auch die deutsche Version in DTS-HD 5.1 gelang sehr überzeugend.

Das Bild der Blu-ray ist auf dem aktuellen Stand der heutigen Technik. Scharf, detailreich, feinkörnig und mit sauberer Farbabstimmung, auch bei Großprojektion gibt es keinen Grund zur Klage.
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am 5. Oktober 2014
Sehr bewegender und mitreißender Film der auf einer wahren Begebenheit basiert. Mir hat er schon deshalb gut gefallen weil man
anfangs etwas über den Drill der Seals sieht, wofür ich mich schon immer interessiert habe. Die Protagonisten hat man sehr gut ausgewählt, ist doch eine gewisse Ähnlichkeit zu den echten Seals nicht zu übersehen.

Das Bild bietet tolle Schärfe- und Kontrastwerte, zudem kommt das Bild oft sehr plastisch rüber und der Detailreichtum lässt kaum noch Wünsche offen. Vor allen Dingen schrammen die Landschaftsaufnahmen immer mal an der Referenzmarke vorbei.

Auch der Sound weiß zu gefallen, die Kugeln fliegen einem nur so um die Ohren und die Sprachverständlichkeit ist stets hervorragend.

Ein Film den ich mir auf jeden Fall noch einmal anschauen werde und der in meine Sammlung wandert. Wer Spezialeinheiten und Actionfilme mag liegt hier genau richtig, wobei ich den Film hier nicht als reinen Actionfilm sehe, sondern eher als ein bewegendes actionreiches Drama. Die "Patriotismuskritik" die bei manchen Rezensionen durchscheint kann ich eh nicht nachvollziehen.
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