Auf packende und unterhaltsame Weise fürt der Autor quasi im Plauderton zu einer Unmenge von Schauplätzen in London. Ich wußte gar nicht, wie interessant die dunkle Seite der Stadt ist. Klar, die Geschichte von Jack the Ripper kennt jeder, aber daß London soviel Schrecken zu bieten hat (beinahe an jeder Ecke), wußte ich bislang nicht. Das Bild, das Gerald Hagemann von London zeichnet ist ebenso romantisch wie informativ. Beim Lesen ist mir so manches Mal das Lachen im Halse stecken geblieben. Zumindest weiß ich jetzt, was ich im neuen Jahr als erstes mache: Ich werde einen Kurztrip nach London unternehmen. Bevor ich dieses Buch las, hatte ich im WDR gehört, daß es fesselnd sei - doch fesselnd ist noch untertrieben!