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Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 15.04.2000
Äußerst ungnädig bespricht Jörg Häntzschel dieses Buch. Ihm gefällt es ganz und gar nicht, wie Nicholson postmoderne Erzählmuster - drei Figuren durchstreifen die Stadt mit Stadtplänen in der Hand um unterschiedlichen Obsessionen zu folgen - mit konventionellen Erzählinhalten - nämlich Sex and Crime - verbindet. Er findet das "bieder", "streberhaft" und "konstruiert", zumal ihn die Art und Weise stört, wie Nicholson über London spricht. Wer solche formalen Wagnisse ins Spiel bringt, meint der Rezensent, darf beim Inhalt nicht banal bleiben. Und was Nicholson zu London sagt, findet Häntzschel "steril".
© Perlentaucher Medien GmbH
Äußerst ungnädig bespricht Jörg Häntzschel dieses Buch. Ihm gefällt es ganz und gar nicht, wie Nicholson postmoderne Erzählmuster - drei Figuren durchstreifen die Stadt mit Stadtplänen in der Hand um unterschiedlichen Obsessionen zu folgen - mit konventionellen Erzählinhalten - nämlich Sex and Crime - verbindet. Er findet das "bieder", "streberhaft" und "konstruiert", zumal ihn die Art und Weise stört, wie Nicholson über London spricht. Wer solche formalen Wagnisse ins Spiel bringt, meint der Rezensent, darf beim Inhalt nicht banal bleiben. Und was Nicholson zu London sagt, findet Häntzschel "steril".
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Kurzbeschreibung
Eine Londoner Stripperin wird von mehreren Geschäftsleuten vergewaltigt. Ihr Freund kommt aus der Provinz angereist, um die Tat zu rächen. Die Suche nach den Verbrechern entwickelt sich mehr und mehr zu einer makaberen Sightseeing-Tour kreuz und quer durch den Großstadtdschungel von London.
Autorenportrait
Geoff Nicholson, geboren 1953 in Sheffield, studierte in Cambridge und Essex. Er hat für Radio, Fernsehen und das Theater geschrieben und mittlerweile zahlreiche Romane sowie zwei Sachbücher veröffentlicht. Einen großen Teil des Romans "Alles und noch mehr" verfasste Nicholson im Warenhaus-Cafe von Selfridge in London. Wenn Nicholson nicht gerade verschiedene Wüsten bereist, lebt er in London.