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Zusammen mit den Sex Pistols waren The Clash in England die Punk-Rocker der ersten Stunde. Anders als die Sex Pistols mischten Sie aber ihren Sound mit Reggae- und Discoklängen. Das Bandleader-Duo Joe Strummer und Mick Jones komponierte die meisten Hits der Formation. Das dritte Album London Calling erschien 1979 als Doppel-LP und beeindruckte durch sein breites musikalisches Spektrum, das von Pop über Reggae, Rockabilly und R&B bis zum Punk reichte. Besonders faszinierend ist der von drohenden Katastrophen handelnde Titelsong, der zu den Keytracks einer ganzen Musikepoche zählt. Textzitat: "Now war is declared, and battle come down... the ice age is coming, the sun's zooming in... meltdown expected, the wheat is growing thin... engines stop running, but I have no fear... cause London is drowning, and I live by the river". Das "Rolling Stone Magazine" kürte dieses revolutionäre Werk mit 19 perfekten Songs für eine unperfekte Welt damals kurzerhand vorab (und zu Recht) zum wichtigsten Album der 80er Jahre. Bei ihrer zweiten US-Tour Anfang 1980 wurde das britische Quartett von R&B-Legenden wie Sam & Dave, Bo Diddley, Lee Dorsey und Screamin' Jay Hawkins begleitet, die ihre britischen Kollegen mit großen Vergnügen supporteten.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der unwiderstehliche Drang, die Lautsprecher bis zum Anschlag aufzudrehen,
Rezension bezieht sich auf: London Calling (Audio CD)
Als Doppelalbum ist's 1979 erschienen, und während ich jetzt die "London Calling"-CD höre, fühl' ich mich 30 Jahre jünger.The Clash (das sind neben dem genialen Kopf der Truppe Joe Strummer noch Mick Jones, Paul Simonon und Topper Headon) sind eindeutig die musikalischste Punk-Band aller Zeiten -- wenn man sich denn auf die Schublade "Punk" festlegen will. Klar, der Rhythmus ist Punk (meistens), die meisten Songs stampfen in atemberaubendem Rhythmus voran. Unwiderstehlich ist der Drang, die Lautsprecher bis zum Anschlag aufzudrehen. Aber "London Calling" hat viel mehr zu bieten als das, was man gemeinhin unter Punk versteht: Reggae z.B. kommt immer wieder dominant zum Vorschein, schon auch mal im harmonischen Zusammenspiel mit Jazz, Ska, knallharter Rock'n'Roll und Folk, und ein Hauch von Flamenco (z.B. in "Spanish Bombs") lässt sich auch mit Punk verbinden. Was die Texte angeht -- die sind mindestens so intelligent wie die Musik; von wegen "'demolition' bis zum Abwinken"! Die thematische Bandbreite reicht von geharnischtem Thatcher-Schmäh über den Spanischen Bürgerkrieg, Drogenmissbrauch quer durch die sozialen Schichten bis hin zu Hommages an Montgomery Clift ("The Right Profile") und Stagger Lee. Entsprechend musikalisch vielseitig ist das Album -- einige Beispiele: Nach dem knallharten Auftakt ("London Calling", "Brand New Cadillac") folgt mit "Jimmy Jazz" das Kontrastprogramm: Eine gewitzte Kombination aus Reggae und Jazz -- allerdings mit Bigband-Sound à la Clash, also höchst minimalistisch und höchst wirkungsvoll. So lass ich's mir gefallen! "Rudie Can't Fail" wiederum ist ein quietschlebendiger Reggae/Ska-Mix. -- Manchmal werden auch, z.B. in "The Right Profile", stampfender Punk-Rhythmus à la Sex Pistols kombiniert mit einer leicht jazziger Bläsersektion... "Clampdown" und "Four Horsemen" wiederum bestechen durch raffinierten Minimalismus, "hier rotzt der Chef", um dann plötzlich mitten im Song einen Gang zuzulegen, und "The Guns of Brixton" ist ein schlichtweg genialer Punk-Reggae. "Wrong'em Boyo" ist eine Reggae-Hommage an Stagger Lee, natürlich mit Folkrock-Anklängen... und "The Card Cheat" hat nix mehr mit Punk zu tun, außer dem Rhythmus, ohne den dieser Track vielleicht hart an der Schmalzgrenze läge. Aber er hat nunmal diesen Rhythmus, bei dem alles mitmuss. Gleich danach kommt wieder ein scharfer Kontrast: Das herrlich unterkühlte "Lover's Rock". Dann wieder ein Reggae, der schwer nach Bob Marley klingt, ohne ein platter Abklatsch zu sein (die Drums!), oder "I'm Not Down", edler Gitarrenrock, bei dem auch Drummer und Bassist zeigen, was sie alles draufhaben -- und "Train in Vain" als fulminantes Schlusswort ist astreiner Pop mit minimalen Punk-Spuren (Sie können's halt nicht lassen, zum Glück!)... Wie gesagt: Diese Liste ist sehr, sehr unvollständig. Kurz: The Clash lassen sich bei jedem Song was Neues einfallen, und klingen tut's auch nach knapp 30 Jahren noch immer wie funkelnagelneu aus dem Studio. Kein Wunder, dass "Q" und der "Rolling Stone" das Album zu den besten Alben aller Zeiten rechnen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Death or Glory ...,
Rezension bezieht sich auf: London Calling (Audio CD)
könnte ohne weiteres das Motto der Band im Jahre 1979 gewesen sein, als "London Calling" erschien, und die Band klingt hier als ginge es hier um alles oder nichts.Damals erschien die CD als ein Doppel-Album zum Sonderpreis von einer LP (Gegen den Willen der Plattenfirma) und seien wir ehrlich: Was kann man von einer Band erwarten die in Songs wie "Guns of Brixton", "Revolution Rock", "The right profile", "Koka Kola" oder "Lost in the Supermarket" nicht nur die Authorität sondern auch das marktwirtschaftliche System selbst angreift (sicherlich keinen Konformismus). Bei "The Clash" hat man es aber nicht mit den Anarcho-Stereotypen zu tun, für die Punks nur allzu gerne gehalten werden. Die Songwriter der Band (Joe Strummer und Mick Jones) verstehen es nicht nur gesellschaftliche Probleme anzusprechen, sondern durchschauen auch die Komplexität die dahinter steckt. "Clampdown" und "Death or Glory" greifen jeweils Arbeiter und Rockmusiker an, die sich geschworen haben sich niemals an "die da oben" zu verkaufen und schließlich Jahre darauf selbst zum Establishment gehören und für die nur noch Geld zählt ("making payments on a sofa or a girl"). "Spanish Bombs" handelt auf den ersten Blick ausschließlich über den Spanischen Bürgerkrieg (untermalt von Pseudo-Flamenco Gitarren) und schnell wird klar das dieser Bürgerkrieg für jeden anderen stehen könnte ("the irish tomb was drenched in blood") und ein Bedauern darüber das die Menschen nicht mehr zu ihren Idealen stehen wie früher ("the hillsides ring with free the people - or can I hear the echo from days of 39 ? with trenches full of poets ...). "Hateful" und "Koka Kola" greift Drogensucht sowohl auf der Straße wie auch in den Chefetagen an ("Koke ads life were there's none , so freeze"). Das "London Calling" Album ist nicht nur textlich eine Tour-de-Force: The Clash versuchen sich an jedem Musikstil, Grenzen kennen sie dabei nicht: Vom Rockabilly von "Brand New Cadillac" und "Wrong em Boyo" über den Schmalz von "Card Cheat" den Regae von "Guns of Brixton" und "Revolution Rock" bis zum Pop-Stück "Train in Vain" - Alles was die Band anfässt verwandelt sich augenblicklich zu Gold. Nicht umsonst wurde dieses Album vom "Rolling Stone" Musik-Magazin zum besten der 80er Jahre gewählt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Joe Strummer forever ! ! ! THE CLASH is REVOLUTION ROCK !,
Rezension bezieht sich auf: London Calling (Audio CD)
"London Calling" ist das wohl wichtigste Album der späten 70er und Anfang 80er. Neben legendären Alben von AC/DC ("Highway To Hell" und "Back In Black"), KISS ("Dynasty"),Motörhead ("Ace Of Spades") und Ramones ("End Of The Century") zum Beispiel, ist "London Calling" eines der erfolgreichesten, besten und einflussreichsten Alben aller Zeiten!!!Der individuelle, abwechslungsreiche Sound mit wundervollen Elementen und Einflüssen von Jazz, Reggae und Rock bringen es zum Kultstatus. Da Joe Strummer, als Sohn eines Botschafters in der Türkei geboren, viel in der Welt herum kam, war es ihm aufgrund von ständigen Wohnortwechseln möglich viele Kulturen kennen zu lernen. Er sammelte seine Eindrücke wo es nur ging und als er und sein Bruder schließlich auf ein Internat kamen und ihre schulische Ausbildung machen sollten, war für Joe Strummer die Schule nur reine Nebensache. Er lebte für die Musik und lebte sie auch sein Leben lang. Etwa im Alter von 18 Jahren (erst !) lernte Joe Strummer Gitarre spielen! Danach war er sofort musikalisch tätig und gründete schließlich THE CLASH! Seine politische Kritik und persönlichen Ansichten der Welt verkörperte er in seiner Musik und mit Mick Jones, Topper Headon und Paul Simonon entstand eine einmalige Punk Band. "London Calling" wurde durch den reggae-mäßigen und jazzigen Sound sogar in Raggae Zeitschriften auf Platz 1 befördert! Das Album schrieb zweifellos Geschichte und ist als Ganzes einfach unbeschreiblich gut! Die Songs sind gut abgemischt und in der Abfolge super zusammengestellt. Obwohl THE CLASH nur etwa 8 - 9 Jahre tätig waren beeinflussten sie doch erheblich die Musik. Zahlreiche Musiker erzählen, dass die Musik von THE CLASH sie sehr geprägt hat. Mit diesem Album haben THE CLASH ihren Platz in der Musikgeschichte sicherlich gesichert und ein ganzes Stück Kultur hinterlassen. Joe Strummer hat sich mit diesem Werk für immer verewigt und wird niemals vergessen werden! Anspieltipps sind unter anderem: -London Calling -Brand New Cadillac -Death Or Glory -Wrong 'Em Boyo -The Guns Of Brixton (wurde von Bands wie den TOTEN HOSEN gecovert) -Train In Vain Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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