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London to Brighton

Lorraine Stanley , Johnny Harris    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,26 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Lorraine Stanley, Johnny Harris, Sam Spruell, Nathan Constance, Alexander Morton
  • Komponist: Laura Rossi
  • Künstler: Alastair Clark, Tony Bolton, Christopher Ross, Tom Hemmings, Rachel Robey, Gisela Evert, Ken Marshall, Paul Andrew Williams
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 11. Dezember 2008
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001GJ5XDS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.075 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Genau 24 Stunden hat Derek Zeit, um Kelly und Joanne wieder aufzutreiben. Er war es nämlich, der die Londoner Straßenprostituierte und die kleine Ausreißerin zu seinem wichtigsten Kunden geschickt hatte. Der reiche Perversling mit den speziellen Wünschen hatte wieder einmal nach ganz jungem, unverbrauchten Fleisch verlangt. Und die 12jährige Joanne brauchte dringend Geld. Jetzt sind das Mädchen und ihre ungewöhnliche Beschützerin auf der Flucht. Und in 24 Stunden wird irgend jemand büßen für das, was geschehen ist ... Extras (ca. 50 Min.): Audiokommentar vom Regisseur, Deleted Scenes, Interview Grogia Groom, Fragen und Antworten, Behind the scenes

Movieman.de

"London to Brighton" ist ein intensives, nicht immer schönes Drama, das einen Teil menschlichen Daseins zeigt, den man am liebsten ausblenden würde. Der Low-Budget-Film, der mit nur 80.000 britischen Pfund entstanden ist, erzählt eine bittere Geschichte und bedient sich dabei einer Rückblickstruktur, die bis zum Ende offen lässt, was es war, weswegen die beiden Frauen die Flucht antraten. Vereinzelt gibt es Szenen absoluter Brillanz, die dem unbedarften Zuschauer einen Einblick in die Seele von Menschen geben, die schreckliche Dinge tun müssen, wohlwissend, dass es falsch ist, die es aber des eigenen Überlebens Willen dennoch tun. Der Film wartet am Ende mit einem Twist auf, der jedoch vorhersehbar ist. Das erweist sich jedoch nicht als Nachteil, da dies nicht die Art Film ist, die von einem Twist lebt. Fazit: Kein Feel-Good-Movie und keine Popcorn-Unterhaltung, sondern ein bitteres und grimmiges Drama, über das man auch nach seinem Ende noch lange nachdenkt.

Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton sind nicht überragend, passen aber zu einem urbanen Drama wie diesem sehr gut. Das Bonusmaterial ist hochinformativ, lässt aber leider einen wichtigen Kurzfilm vermissen.

Bild: Das Bild sieht dem Film angemessen aus. Es ist körnig und realistisch ausgefallen. Die Farben sind matt und unscheinbar, ein Abbild einer tristen Realität. Rauschen ist in starkem Maße vorhanden (00:07:11). Dazu kommt, dass die Kompression immer wieder auffällig ist (00:16:46 oder 00:52:48). Die Schärfe ist bestenfalls Durchschnitt. Bei Totalen fehlt jede Detailzeichnung (00:32:24), aber auch bei Nahaufnahmen muss das Bild zurückstecken, was jedoch auch dem Film angemessen ist, denn hier werden weder schöne Menschen noch schöne Ereignisse gezeigt. Die Realität ist hässlich - und der Film hat sie eingefangen.

Ton: Für den Ton gilt praktisch dasselbe wie für das Bild. Die Dialoge sind gut dargeboten und nutzen auch Effekte, etwa, wenn jemand vor einem Auto durch eine Scheibe spricht und dumpfer klingt. Allerdings gilt für beide Tonspuren, dass mit dem Ton nicht viel gemacht wird. Manchmal gibt es einen Hauch von räumlicher Atmosphäre, etwa am Anfang in den Toiletten, dann wiederrum ist alles zentral vorne fokussiert. Die Sprachverständlichkeit ist gut, aber im Original klingt der Film einfach authentischer.

Extras: Der Audiokommentar gibt viel Aufschluss über das Machen eines Low-Budget-Films und ist von daher für angehende Filmemacher interessant. Die entfallenen Szenen sind nett, etwa jene mit dem neugierigen Mann im Zug. Es gibt mehr von dem Schlüsselereignis des Films bei dem alten perversen Mann zu sehen, was noch durchdringender wirkt. Das alternative Ende unterscheidet sich nur minimal vom jetzigen, ist aber weniger wirksam, da es überzogen erscheint. Die Behind-the-Scenes-Featurette ist eine B-Roll. Interessanter ist das fast halbstündige Q&A, das jedoch recht billig gefilmt wurde. Immerhin hat der Regisseur viel zur Entstehung seines Films zu erzählen und geht z.B. auch auf das Budget ein. Unverzeihlich ist jedoch, dass der Kurzfilm "Royalty" fehlt, der auf der britischen DVD enthalten ist. Diese erste Arbeit von Regisseur Paul Andrew Williams stellt Derek und Kelly in den Mittelpunkt. --movieman.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gejagt. 30. April 2009
Format:DVD
Die Prostituierte Kelly und die zwölfjährige Joanne verstecken sich Nachts um drei Uhr auf einer öffentlichen Toilette. Sie haben Angst. Kelly's Gesicht ist übel zugerichtet. Dennoch zieht sie los, um Geld zu beschaffen. Wenige Stunden später sitzen die beiden im Zug nach Brighton.

Langsam gibt es vorsichtige Rückblenden über das, was zuvor geschah. Kelly's Zuhälter Derek bekam den Auftrag von einem wohlhabenden Mann aus der gehobenen Kriminalität ein junges Mädchen für seine eigenen Zwecke zu beschaffen. Nun ist dieser wohlhabende Mann tot und sein Sohn verlangt von Derek Aufklärung über die Vorfälle dieser Nacht. Insbesondere will er aus erster Hand erfahren, was da passiert ist. Er lässt Derek spüren, das er es ernst meint. Derek setzt alles daran Kelly und Joanne zu finden.

Die Geschichte wird äußerst spannend erzählt. Dem Zuschauer werden zu Anfang gleich zwei Geheimnisse serviert, was ist vorgefallen und was wird deshalb passieren? Die Story ist sehr kompakt und lässt sich nur wenige Verschnaufpausen, um den agierenden Charaktern ein Profil zu geben. Die Protagonisten bekommen ihre Ecken und Kanten und zeigen immer wieder wozu sie in der Lage sind. Die Kameraführung ist ausgezeichnet. Regie und Schauspieler liefern eine Spitzenleistung ab. Eine Filmperle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flucht ins Seebad Brighton... 12. Juli 2011
Von Ray TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Immer wenn in englischen Filmen unsere Helden nach Brighton fliehen müssen, ist Gefahr im Verzug:
Nach Eddie und Michael aus Philip Savilles "Fruit Machine" und George und Simone in "Mona Lisa" trifft es nun die Prostituierte Kelly (Lorraine Stanley) mit zugeschwollenem Auge und die noch nicht mal Zwölfjährige Herumtreiberin Joanne (Georgia Groome).
Brighton Rocks...
Gehetzt wie Tiere laufen die Zwei vor ihren Verfolgern davon, dabei verstecken sie sich auf irgendeiner Toilette in der Stadt, Joanne soll dort warten, denn Kelly will das Geld für die Zugfahrt von London nach Brighton schnell bei einem Freier machen.
Doch Brighton ist nicht sicher. Denn verfolgt werden sie deshalb, weil sich im Schlafzimmer des reichen Gangsterbosses Duncan Allen (Alexander Morton). Dabei war am Anfang alles so einfach und es sah nach leicht verdienter, allerdings schmutziger Kohle aus.
Kellys Zuhälter Derek (John Harris) bekommt einen Anruf von diesem gefürchteten Allen, der bekannt dafür ist, dass er besonders für noch ganz junge Mädchen schwärmt. Kelly soll am Bahnhof nach einem solchen Mädchen suchen und sie wird auch schnell fündig. Die Kleine geht sogar auf den Deal ein, Kelly ekelt sich vor sich selbst bei einem Kinderschänder-Deal behilflich zu sein und schon sind sie in der Wohnung des Freiers.
Doch die Lage eskaliert, als Kelly Schreie aus dem Schlafzimmer hört, wird sie aktiv.
Nun werden die beiden vom Sohn des Gangsters (Sam Spruell) unerbittlich gejagt bzw. dieser lässt Derek und Kompagnon Chum (Nathan Constance) mit viel Druck nach den Verschwundenen suchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hobbit
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Die Geschichte über die Flucht des Mädchens mit der Unterstützung der Prostituierten ist sehr gelungen und erschütternd dargestellt. An manchen Szenen wirkt der Film sehr langwierig aber das Fazit zum Ende des Films: einfach gelungen.

Es regt zum Nachdenken an.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut! 16. Dezember 2008
Von Franzi
Format:DVD
Ich habe mir den Film vor kurzem ausgeliehen. Da ich vorher überhaupt nichts von diesem Film gehört oder gesehen habe, erwartete ich eigentlich nichts Großes und war somit sehr positiv überrascht! Dieser Film hat alles was einen guten Film aus macht und überzeugt vor allem durch die großartigen Schauspielerleistungen der Hauptdarsteller.

Die erste Szene aus "London to Brighton" zeigt eine übel zugerichtete Prostituierte und ein verängstigtes, junges Mädchen mit verschmiertem Lippenstift. Erst nach und nach erfährt der Zuschauer alle Einzelheiten, lernt die beiden und ihr Schicksal kennen.
Sehr schnell reißt einen der Film mit, man fängt vor allem an, mit dem jungen Mädchen Joanne mitzufühlen, die aus ihrem Elternhaus ausgerissen ist, nun auf der Straße lebt und aus Geldmangel an einen Zuhälter gerät...

Ich kann diesen Film jedem empfehlen, der auf gute Krimidramen steht, ohne sinnloses rumgeballere, denn das braucht dieser Film nicht. Er ist mitreißend, spannend bis zur letzten Minute, und zumindest bei mir sind am Ende sogar einige Tränchen geflossen :)

Einzig die Synchronisation war nicht ganz so gelungen, also im Original weitaus besser!!
Ansonsten... 5 Sterne, Top Film!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Handwerklich sauber, dramaturgisch sehr schwach 2. Juli 2010
Von Grüner Baum TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
In dem Film geht es darum, dass ein reicher Gangster mit Vorliebe für junge Mädchen bei einem Treffen mit einem gekauften Mädchen zu Tode kommt. Sein Sohn zwingt dann den Allerwelts-Zuhälter, der das junge Mädchen mit Hilfe einer schon etwas älteren Prostituierten vermittelt hatte, das Mädchen und die Prostituierte, die auf der Flucht sind, zu finden, um sich an ihnen rächen zu können. Tatsächlich werden sie irgendwann gefunden und es kommt zum Show-down mit überraschendem Ende.

Der Film ist einer derer, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich mich wegen des überheblichen, scheiternden Ansatzes ärgern soll oder ihn einfach als Erstlingswerk mit den entsprechenden Einbußen an Qualität hinnehmen und also solches ganz in Ordnung finden soll. Grundansatz des Films mit seinen vielen schnellen Schnitten, schrägen Kameraperspektiven und noch schrägeren Typen ist ganz offensichtlich die vermeintlich moderen Filmkunst a la Tarantino und Sonderbergh nachzuahmen - der Traum jedes jungen Filmmachers. Das gelingt handwerlich sogar recht gut und man kann zugestehen, dass hier jemand den Meistern zugeschaut hat und gelernt hat, was man lernen kann. Es ist so gesehen ein sauberes Gesellstück. In Verbindung mit den nicht überragenden, z.t. klischeehaften, aber im ganzen sauberen Schauspielerleistungen kann man sich das ansehen. Gleichzeitig aber sind schwere dramaturgische Schwächen zu vermerken.
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