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Lolita [Gebundene Ausgabe]

Vladimir Nabokov , Helen Hessel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 543 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, (1960)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004M34RLY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 536.491 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterlich 4. Oktober 2002
Format:Taschenbuch
"Lolita" ist für mich ein Werk, das in einen Literaturkanon aufgenommen gehört (wenn es denn einen gäbe). Erzählt wird die verzweifelte Liebe eines mittelalten Mannes zu einem kleinen Mädchen. Diese unmögliche und kriminelle Liebe war der Grund, warum das Buch lange Zeit verboten war und in manchen Ländern sogar immer noch ist.
Aber Nabokov schreibt keineswegs obszön oder sensationsgierig, sondern melancholisch, trüb, analytisch, doch oft auch einfach nur witzig. Die Selbstironie, das Selbstmitleid und das harte, aber oft auch vor Wahrheit strotzende Urteil des Erzählers "Humbert Humbert" sind kraftvoll und sympathisch.
Die Sprache Nabokovs ist meiner Ansicht nach unübertroffen. Und damit meine ich ernsthaft, daß sie die Virtuosität z.B. Goethes, Döblins oder Hesses in den Schatten stellt. Ein großes Lob an dieser Stelle auch an die Übersetzer, die Großes vollbracht haben, so daß viele Wortspiele auch im Deutschen erhalten und v.a. auch nicht gekünstelt sind.
Nabokovs Sprache ist treffend, phantasievoll und immens kreativ. Oft fragt man sich, woher er diese wohlüberlegten Vergleiche und Assoziationen und Ausdrücke sowie Redewendungen hernimmt.
Zum Schluß sei noch erwähnt, daß es in "Lolita" vor Anspielungen auf die Literatur, insbesondere die französische, nur so wimmelt. So sind Kenntnisse auf diesem Gebiet und in der französischen Sprache zwar hilfreich und nett, jedoch kinesfalls für das Verständnis oder den Genuß des Buches notwendig.
Fazit: Ein Meisterwerk, das vor die Lesebrille eines jeden Literaturfans und dessen, der es werden will, gehört.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In Vladimir Nabokovs einst umstrittenen Roman "Lolita" geht es um den Schriftsteller Humbert Humbert, der, als Moerder angeklagt, sich sein Gestaendnis von der Seele schreibt. Was wir lesen, sind in der Ich - Perspektive erzaehlte Erinerungen; eine Geschichte, die zum Mord fuehrt, der doch nur Vorwand ist fuer einen psychologisch meisterhaft und eindringlich erzaehlten Text: Roadmovie und Liebesgeschichte in einem. Humbert Humbert, der sich begierig nach "Nymphchen" sehnt, entdeckt die 12jaehrige Lolita als seine grosse Liebe. Um ihr nah zu sein, heiratet er ihre Mutter, die jedoch bald stirbt. Getrieben von Verlangen und Verlustaengsten bereist er ein Jahr lang mit Lolita die Vereinigten Staaten; seinen Annaeherungen begegnet sie teils mit Amuesiertheit, teils mit Widerwillen; und das Auf und Ab ihrer Beziehung, deren heikle erotische Szenen stets elegant umschrieben werden, macht zu einem Grossteil die Faszination des Buches aus. In den 50er Jahren, als das Buch erschien, war es zunaechst wegen dieser Szenen heftig umstritten; heute wirkt es eher zurueckhaltend, nie aber pruede. Der eigenwillige Stil Nabokovs, der haeufig in alle Richtungen ausschweift (aber nie den Faden verliert), war fuer mich am Anfang nicht leicht zu lesen; im Laufe der Seiten zog er mich jedoch immer mehr in seinen Bann. Vielleicht kein Buch, das sich immer rasch und fluessig liest; dafuer wird man aber auch beim zweiten Lesen immer wieder mit Neuem belohnt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert! 19. Mai 2008
Format:Taschenbuch
Ich kaufte mir dieses Buch mit dem Vorsatz meine Allgemeinbildung etwas zu vergrößern und dachte daher, dass es mir schwer fallen würde mich darin vollkommen zu vertiefen. Der lebendige und flüssige Schreibstil von Vladimir Nabokov fesselte mich ein ganzes Wochenende an dieses Buch. Die schilderungen des Autors wie vor dem Auge des Protagonisten, der der kleinen Lolita ganz und gar verfallen ist, Wahrheit und Wahnsinn verschwimmen fordern die ganze Aufmerksamkeit des Lesers. Das Buch bringt einen FAST dazu die Begierden und kranken Gedanken eines Pädofilen nachvollziehen zu können.
Zu dem Buch gehören diese ausführlichen Beschreibungen der Gedankengänge des Protagonisten um dessen Wesensart besser verstehen zu können.
Leider bekommt das Buch gerade dadurch zwischenzeitlich einen Hauch von langatmigkeit, so dass man aufpassen muss das man nicht aus der Konzentration fällt.
Man kann dieses Buch also ohne zögern als Meisterwerk mit Schönheitsfehler bezeichnen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte die jeder zu kennen glaubt... 13. September 2011
Von Slowatsch
Format:Taschenbuch
Lolita, das Wort ist bekannt, zwei mal wurde das Buch verfilmt. Wieso also das Buch lesen?

Kein Film, keine Kurzfassung oder Rezension kann den Inhalt dieses Buches korrekt wiedergeben. Man muss jeden Satz selber mindestens zweimal gelesen haben um das Buch in seinem vollen Umfang zu verstehen.

Denn man muss immer bedenken wer die Geschichte erzählt. Es ist Humbert, der Täter, der die Geschichte erzählt, soll man ihm glauben? Sind seine Erzählungen akkurat? Humbert schafft es durch unglaubliches sprachliches Geschick selbst eine Vergewaltigung in den schönsten Worten zu umschreiben. Er sagt er wurde von Lolita verführt? Stimmt es? Wer weiss. In jedem noch so unscheinbaren Satz stecken Informationen über das zwölfjährige Mädchen das von Humbert als verführerisches Dämonenkind dargestellt wird. Erpressungen seinerseits werden nebensächlich umschrieben, Lolitas Gefühle nur kurz erwähnt um sie gleich als lächerlich darzustellen.

Der Leser muss vorsichtig sein, um sich nicht vom Erzähler täuschen zu lassen. Triviale sexuelle Handlungen werden in endlosen Sätzen vom Erzähler verschleiert und verschönert. Und manchmal entdeckt man erst beim zweiten Lesen gewisse Andeutungen und Schilderungen die im ersten Moment trivial und unscheinbar erscheinen.

Humbert Humbert ist als Erzähler ein Genie, als Mensch ein Monster. Ein so redegewandtes und äusserst gutaussehendes Monster, das man ihm fast glauben mag, wenn er sich als Opfer darstellt.

Bei all der Schönheit die in den Worten steckt darf aber das Schicksal von Lolita nicht vergessen gehen. Als faktische Vollwaise folgt sie verzweifelt Humbert.
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5.0 von 5 Sternen Lieben und Leiden
"Lolita, Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele: Lo - li - ta." Immer noch, auch bei der mittlerweile zweiten Lektüre, haut mich dieser Beginn... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von T. Jannusch veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Lolita und der arme alte Mann
Man mag es kaum glauben, aber diese Ausgabe, veröffentlicht im Rowohlt Taschenbuchverlag im November 1990, ist eine gekürzte Ausgabe, ohne dass dies irgendwo erwähnt... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Annett Wiese veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht unbedingt mein Fall
Ich lese eigentlich fast Alles. Nur bei diesem Buch habe ich so meine Problem.
Das Thema ist die eine Seite die Schreibweise des Autors die andere. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Mick de Heden veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Buch schimmelt
Das Buch hat schon gestunken, als ich es bekommen habe und es bildete sich nach wenigen Tagen sichtbar Schimmel. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Fraeuline veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen film
wer den film gesehen hat sollte auf jeden fall das buch mal lessen es kommt dem film fast nahe gut
Vor 11 Monaten von ingrid obermeier veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Hier zählt der Inhalt
Nun, bevor ich mir das Buch von Nabokov angeschafft habe, bin ich zufällig auf den Film gestoßen, den ich mir angeschaut habe, und sehr begeistert war. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von MissCobain veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Päderose
Mit Päderose bezeichnet der Protagonist Humbert Humbert aus der Feder Vladimir Nabokov seine sexuelle Neigung zu Kinder im Alter von 11-14. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Zahrim veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen warum wurde der Schrott zum Klassiker?
Ich habe das Buch nach kurzer Zeit weggeworfen. Von Beginn an unerträgliches Pädo-Gerechtfertige im Stil von: "Jung und verdorben wollen sie es doch auch. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Hartwurzelholz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Habe mir das Buch mir gemischten Gefühlen bestellt, weil mir der Stoff / der Plot nicht ganz geheuer war - und ich bin vollkommen begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2012 von Stephi
5.0 von 5 Sternen Guter Zustand
Ich bin mit dem Buch sehr Zufrieden,
ich hatte den film gesehen und der hat mich neugierig auf das buch gemacht,da ich denke das dort alles viel ausführlicher beschrieben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2011 von tatz
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