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Verkauft von parnassus0808
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Kommentar: Gebundene Ausgabe Rowohlt 1961, Leineneinband ohne SU, etwas angegilbt, kleiner Namenseintrag auf Vorsatz, sonst guter Zustand!
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Lolita Gebundene Ausgabe – 1960

250 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 1960
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 543 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, (1960)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004M34RLY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (250 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.377.127 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Das Buch ist von 1960,


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 22. April 2005
Format: Taschenbuch
Der Fall scheint eigentlich sonnenklar: Humbert Humbert, ein Mann schon in den reiferen Jahre, heiratet eine Frau, die er eigentlich garnicht liebt, nur um an sein wahres Objekt der Begierde zu gelangen: Deren Tochter, Dolores Haze, genannt Lolita, gerade mal 12 Jahre alt. Durch Ereignisse die hier nicht verraten werden sollen, gelangt er im Laufe des Romans in den alleinigen "Besitz" Lolitas. Diese hat dann, bevor er ihr das Frühstück gestattet, ihre "morning duty" zu erfüllen. Wie diese genau aussieht, bleibt der Phntasie des Lesers überlassen.
Ein Dreckskerl also, oder? Klar, nur merkt man das beim Lesen nicht so schnell wie bei einem flüchtigen Blick auf eine Inhaltsangabe. Die Geschichte wird uns nämlich von Humbert Humbert persönlich erzählt. Und dieser ist durchaus eloquent und hat gute Gründe für all seine verwerflichen Taten vorzubringen. Als Leser neigt man ja in den meisten Fällen dazu, die Autorität des Ich-Erzählers zu akzeptieren und sein (oder ihr) Wertesystem zu übernehmen, wenn dieser oder diese sich nicht allzu plump anstellt.
Humbert Humbert tut dies nicht. Er beschreibt nicht, wie er sabbernd, geiffernd und Lolita beim Duschen zuschaut. Vielmehr legt er in geradezu poetischer Art und Weise seine wohl ehrliche Liebe zu dem jungen Mädchen dar. Dass dieses Gefühl nicht auf Gegenseitigkeit beruht, verschweigt er. Dies wird nur an einigen wenigen Textstellen, wie an der oben zitierten, implizit deutlich.
"Lolita" verlangt somit einen kritischen Leser, der sich der manipuliernden Erzählweise Humbert Humberts bewusst ist und sich nicht dem Charme und rhetorischem Geschick des pädophielen Protagonisten hingibt.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Florian Burkhardt am 4. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
"Lolita" ist für mich ein Werk, das in einen Literaturkanon aufgenommen gehört (wenn es denn einen gäbe). Erzählt wird die verzweifelte Liebe eines mittelalten Mannes zu einem kleinen Mädchen. Diese unmögliche und kriminelle Liebe war der Grund, warum das Buch lange Zeit verboten war und in manchen Ländern sogar immer noch ist.
Aber Nabokov schreibt keineswegs obszön oder sensationsgierig, sondern melancholisch, trüb, analytisch, doch oft auch einfach nur witzig. Die Selbstironie, das Selbstmitleid und das harte, aber oft auch vor Wahrheit strotzende Urteil des Erzählers "Humbert Humbert" sind kraftvoll und sympathisch.
Die Sprache Nabokovs ist meiner Ansicht nach unübertroffen. Und damit meine ich ernsthaft, daß sie die Virtuosität z.B. Goethes, Döblins oder Hesses in den Schatten stellt. Ein großes Lob an dieser Stelle auch an die Übersetzer, die Großes vollbracht haben, so daß viele Wortspiele auch im Deutschen erhalten und v.a. auch nicht gekünstelt sind.
Nabokovs Sprache ist treffend, phantasievoll und immens kreativ. Oft fragt man sich, woher er diese wohlüberlegten Vergleiche und Assoziationen und Ausdrücke sowie Redewendungen hernimmt.
Zum Schluß sei noch erwähnt, daß es in "Lolita" vor Anspielungen auf die Literatur, insbesondere die französische, nur so wimmelt. So sind Kenntnisse auf diesem Gebiet und in der französischen Sprache zwar hilfreich und nett, jedoch kinesfalls für das Verständnis oder den Genuß des Buches notwendig.
Fazit: Ein Meisterwerk, das vor die Lesebrille eines jeden Literaturfans und dessen, der es werden will, gehört.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sidney B. Alias am 19. Mai 2008
Format: Taschenbuch
Ich kaufte mir dieses Buch mit dem Vorsatz meine Allgemeinbildung etwas zu vergrößern und dachte daher, dass es mir schwer fallen würde mich darin vollkommen zu vertiefen. Der lebendige und flüssige Schreibstil von Vladimir Nabokov fesselte mich ein ganzes Wochenende an dieses Buch. Die schilderungen des Autors wie vor dem Auge des Protagonisten, der der kleinen Lolita ganz und gar verfallen ist, Wahrheit und Wahnsinn verschwimmen fordern die ganze Aufmerksamkeit des Lesers. Das Buch bringt einen FAST dazu die Begierden und kranken Gedanken eines Pädofilen nachvollziehen zu können.
Zu dem Buch gehören diese ausführlichen Beschreibungen der Gedankengänge des Protagonisten um dessen Wesensart besser verstehen zu können.
Leider bekommt das Buch gerade dadurch zwischenzeitlich einen Hauch von langatmigkeit, so dass man aufpassen muss das man nicht aus der Konzentration fällt.
Man kann dieses Buch also ohne zögern als Meisterwerk mit Schönheitsfehler bezeichnen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von oh_pete am 14. Juli 2000
Format: Taschenbuch
"There is no such thing as a moral or an immoral book. Books are well written, or badly written. That is all." --Oscar Wilde
Often banned by those who consider it "immoral," LOLITA is far better than just "well written." Stylistically, there are few novels in English that match Nabokov's masterpiece for the seriously playful love and use of language. And English was at least Nabokov's third tongue! LOLITA is neither a moral nor an immoral book. It is brilliantly written. But Wilde was slightly off: that is NOT all.
French academic Humbert Humbert comes to America to renew his life after stagnation and divorce in Paris. He soon meets the 12-year-old Dolores Haze. Lolita. She who reminds him so powerfully of the young Annabel he so innocently fell in love with on the Riviera when he was thirteen. The trouble is, Humbert was thirteen twenty-five years before and he wants to love Dolores as if he were thirteen again. It's just not so innocent this time around, and the fact that he knows this does not stop him.
That LOLITA is a love story cannot be convincingly denied any more than that it is a twisted tale of illicit, deranged obsession--novels, like life, often revel in ambiguity. Nabokov encourages these multiple shades of gray by employing one of the most enchanting yet unreliable narrators I've ever encountered. We see not only his obsessive, unheathily insatiable lust for the young girl, but also what life with him does to her: how she cries at night despite her brave front during the day, how she learns to manipulate him, how she grows to hate him. How much of what Humbert says can really be believed? Trying to figure that out is part of the enjoyment.
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