Die bedingungslose Begeisterung der bisherigen Rezensenten kann ich nicht teilen. Gewiss, es ist eine schöne Geschichte und Lola ist eine sympathische Figur, mit der sich Kinder und Jugendliche identifizieren können. Es führt nach meiner Meinung aber nichts daran vorbei, dass die Geschichte im zweiten Teil ziemlich langatmig wird. Wie oft ist eigentlich diese Ziege ausgerissen? Das war wirklich zu viel.
Ich fand es unpassend, in einen so heiteren Roman - wenn auch nur kurz - die dunklen Seiten deutscher Geschichte zur Sprache zu bringen, zumal sie nicht primär handlungstragend sind. Mit einem jungen Menschen über das dritte Reich zu sprechen erfordert Zeit und Geduld, dafür ist so ein Buch nicht der richtige Rahmen.