"Auf jeden Fall dagegen. Zwei neue, unterhaltsame Romane aus der Flut der deutschen Popliteratur, führen ihre jungen Antihelden gewohnt ziellos durch die verhasste, bürgerliche Gesellschaft." (Abendzeitung)
"Dieser tolle Debütroman über den Gegensatz von Pop und Provinz sowie das Lebensgefühl der Neunziger verdient das Prädikat: besonders echt!" (Grazia)
"Er findet einen ganz berufsjugendfreien Ton, davon zu erzählen. Ein Melancholiker ist dieser Schmall, ein guter Kerl, dem man gern durch die Wirrsal seiner Gegenwart folgt und der eine große Geschicklichkeit an den Tag legt, auf seinem literarischen Skateboard alle Klischeefallen zu umkurven, die das Genre aufzustellen hat." (welt.de)
„In bewundernswert klarer Sprache, mit Scharfsinn und Humor, schildert Rohleder eine Jugendzeit mit millionenfachem Wiedererkennungswert. Ganz große Unterhaltungsliteratur.“ faz.net
„Dorfpunks für die Neunziger“ Der Spiegel
„I whish I had written this book“ Bret Easton Ellis
„Fulminanter Debütroman“ Welt am Sonntag
„So fühlt sich Jugend an“ Bild am Sonntag
„Auf diese traurigen Gestalten hätte man nun prima dreinschlagen können. Genau das tut Rohleder aber gerade nicht. Er rechnet nicht ab. Er mag die Leute, er mag die Gegend, er mag letztlich sogar die Zeitdruse, in der seine Jugend stattfand. Und er findet einen ganz berufsjugendfreien Ton, davon zu erzählen. Ein Melancholiker ist dieser Schmall, ein guter Kerl, dem man gern durch die Wirrsal seiner Gegenwart folgt und der eine große Geschicklichkeit an den Tag legt, auf seinem literarischen Skateboard alle Klischeefallen zu umkurven, die das Genre aufzustellen hat.“ Die Welt
„Der endgültige Coming-of-Age-Roman zur 90er-Jahre Slacker-Kultur kommt von Jörg Harlan Rohleder, Jahrgang 1976, Ex-Skater, Ex-Vanity Fair-Redakteur, nun einer der Chefs vom Musikexpress in Berlin. Dieses Debüt ist stilsicher, schnell, tough und das beste Archiv dieser BRD-Zeit seit Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum.“ WDR 1Live
„Ein Buch mit hohem Identifikationspotential“ KulturSpiegel
„Rohleders tragisch-komischer wie zutiefst trauriger Roman beschreibt das Scheitern junger Menschen, denen die Welt offensteht.“ Der Tagesspiegel
„Bunt und skurril sind die Charaktere angelegt. Lustig, auch traurig, aber immer authentisch. Im Reigen der zuletzt recht zahlreichen semi-biografischen Romanen über die Jugend überzeugt Rohleder durch einen sachlichen, aber frischen Stil. Da bemüht niemand eine vermeintlich junge Sprache, sondern zitiert aus dem eigenen Repertoire. Auch seiner aufrechten Liebe zu den eigenen Akteuren ist es zu verdanken, dass wir mit seinen Lokalhelden wieder mal ein richtig gutes Werk dieser Art in den Händen halten.“ MagazinLesen, Beilage der Hannoverschen Allgemeinen u.a. Tageszeitungen
„Ganz so also, wie es vermutlich viele heute Dreißig- bis Vierzigjährige selbst in ihrer Jugend in den achtziger und neunziger Jahren erlebt haben. Der Wiedererkennungswert, die vielen Déjà-vus mit Erlebnissen aus der eigenen Adoleszenz, dem Jungsleben und den ganzen Erfahrungen, die man noch machen muss, mit (so der Klappentext) lauter "mehr oder minder bemitleidenswerten Figuren", die in ihrer Unbekümmertheit und Unreflektiertheit noch nicht wissen, wohin die Reise des Lebens sie führen wird - diese Dinge sind es, die Lokalhelden zur sehr amüsanten Lektüre machen. Mit einem guten Erzählflow wartet das Buch auf, munter weglesbar und flott durchgeschrieben vom Debütanten Jörg Harlan Rohleder.“ Stuttgarter Zeitung
„Rohleder schafft einen mitreißenden Zoom auf eine resignierte Generation, die zu viel Spaß, zu viel Freiheit und zu viele Chancen hat. "Wir haben zu viel von allem und können damit nicht umgehen. Wir haben alle Chancen, aber wir nutzen keine einzige, sitzen hier, rauchen einen Dübel nach dem nächsten und machen mal wieder gar nichts." Ein paar herrlich normale Typen in einer herrlich normalen Provinz erleben herrlich normale Dinge, die irgendwie trotzdem abgefahren sind.“ Nürnberger Zeitung
„Das erste Verliebtsein, das erste Mal Kiffen, den ersten Rave. Die Erlebnisse kennen wir alle, so lebendig und gut erzählt wurden sie selten.“ FHM
„Die Stärke von Rohleders Erstling liegt darin, dass er seine Erzählung selbst zu keinem Zeitpunkt allzu ernst zu nehmen scheint. Dadurch gerät der Erzählduktus leichtfüßig und kurzweilig im besten Sinne des Wortes. Auch bedienen die geschilderten Episoden überwiegend das Zwerchfell und meiden die Tränendrüse. Um warum sollte man bei Popliteratur auf ausgefeilte Figuren pochen? Um zu unterhalten, dürfen’s auch gerne mal ein paar ganz platte Typen sein. Und genau deswegen – und nicht trotzdem – ist Rohleder mit Lokalhelden ein von der Kritik zu Recht gütlich beachtetes Kleinod deutscher Popliteratur im Jahre 12 nach Stuckrad-Barre gelungen.“ Gießener Zeitung