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Produktinformation
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Dieser Atlas für kulturelle Werte basiert auf über 30jähriger Forschung über mehr als 70 Länder. Gleichzeitig beschreibt das Buch eine revolutionäre Theorie des kulturellen Relativismus und seiner Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Berufen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr Starkes Konzept mit handwerklichen Schwächen,
Von Martin Booker (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lokales Denken, globales Handeln: Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management (Taschenbuch)
Die Tatsache, dass die deutsche Ausgabe "Lokales Denken, Globales Handeln" (der treffendere Titel des engl. Originals: Culture and Organization) als Wirtschaftsberater erschienen ist, täuscht darüber hinweg, dass der Inhalt für jeden, der sich mit anderen Kulturen beschäftigt, sehr relevant ist. Das Buch ist übrigens eine abgespeckte, für einen breiteren Markt konzipierte Version von Hofstede's "Culture's Consequences", das sich vor allem an ein wissenschaftliches Publikum wendet und noch wesentlich mehr Datenmaterial miteinarbeitet.Die von dem Anthropologen entwickelten fünf Dimensionen von Kultur sind tatsächlich ein sehr brauchbarer Ansatz, mit dem wir die unterschiedlichen Denkweisen anderer Kulturen besser verstehen können. Auch lernen wir viel über die Grundlagen und die kulturelle Bedingtheit unseres eigenen Denkens, aber auch von Gesellschaft und Politik, Familienstrukturen und Philosophie. Für jeden, der sich für irgendeines dieser Gebiete interessiert sicherlich eine lohnenswerte Lektüre. Die große Stärke von Hofstedes Arbeit besteht darin, dass es ihm gelingt, Dimensionen zu entwickeln, die man auf alle Gesellschaften dieser Welt anwenden kann, egal ob modern oder traditional, demokratisch oder despotisch (wenngleich meiner Meinung nach ein gewisser Eurozentrismus erhalten bleibt). Dies begründet jedoch auch die große Schwäche: Die Arbeit ist sehr allgemein gehalten. Sie zeigt lediglich, und teilweise gar nicht so überzeugend, dass bestimmte Kulturen in eine bestimmte Richtung tendieren. Wer sich näher mit einer ganz bestimmten Kultur beschäftigen will, sollte Hofstede und noch etwas anderes, spezifischeres lesen (z.B Richard Münchs Vergleich von D, USA, GB, F: "Die Kulturen der Moderne") Eine weitere Schwäche ist die Scheingenauigkeit der Daten. Was bedeutet z.B. die Aussage, dass Dänemark einen Individualismusindex von 74 hat, Schweden 71? Es wäre vielleicht sinnvoller gewesen, die Daten zu gruppieren, anstatt eine Präzision zu suggerieren, die mit dem Forschungsdesign ohnehin nicht möglich ist. Trotz einiger Schwächen aber ein sehr gelungenes und in sich geschlossenes Konzept von Kultur. Als Soziologe gefällt mir besonders der Theorieteil, der Anleihen bei Talcott Parsons, Margeret Mead und anderen nimmt und leichtfüssig eine der, meiner Meinung nach, besten Definitionen von Kultur erbringt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kulturelle Unterschiede im Zeitalter der Globalisierung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lokales Denken, globales Handeln: Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management (Taschenbuch)
Der Niederländer Geert Hofstede ist der weltweit renommierte Experte für interkulturelle Fragen und erläutert hier verständlich seine Forschungsergebnisse zu kulturellen Unterschieden von Nationen. Zugrunde liegt eine Fragebogenstudie, die weltweit bei Mitarbeitern des Unternehmens IBM durchgeführt wurde. Nach einer allgemeinen Definiton von Kulturebenen beschreibt Hofstede detailliert die bei allen Kulturen feststellbaren Kulturdimensionen "Machtdistanz", "Kollektivismus / Individualismus", "Maskulinität / Feminität" und "Unsicherheitsvermeidung" und ordnet die untersuchten Nationen mittels Punktwerte auf Skalen an. Er versucht, die Ergebnisse auch in den Zusammenhängen "arme Länder - reiche Länder", "heißes Klima - kaltes Klima" und "gewachsene Herrschaftssituationen" zu interpretieren. Das Kulturenmodell ist nicht nur für Nationen anwendbar, sondern auch auf Subkulturen und Unternehmen / Organisationen übertragbar. Auch wird auf Schwierigkeiten beim Kulturkontakt eingegangen, bei dem Prozesse wie Kulturschock, Ethnozentrismus, Xenophilie und die Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen ablaufen können. Im Anhang gehen die deutschen Übersetzer speziell auf die deutsche Frage ein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vier universale Dimensionen als Hilfe bei Kulturbegegnungen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lokales Denken, globales Handeln: Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management (Taschenbuch)
Die Welt wird immer globaler, das Zeitalter der Kommunikation läßt sie immer kleiner erscheinen, Märkte wachsen zu größeren, internationalen Einheiten zusammen, Grenzen öffnen sich. Jedoch ist die Internationalisierung nicht so weit fortgeschritten, daß Probleme unterschiedlicher Kulturen in den Hintergrund gestellt werden könnten. Daher sind Untersuchungen wie die von Geert Hofstede sehr hilfreich, um die Kultur eines fremden Landes besser einschätzen und dadurch ein gewaltiges Konfliktpotential und auf Wirtschaftsebene beträchtliche Verluste vermeiden zu können. Schon vor Hofstedes Untersuchungen hat es mehrere Versuche (E.T. Hall, The Silent Language, oder Kluckhohn F. - Strodtbeck F. L., Variations in Value Orientations) gegeben, universale Kategorien zur Beschreibung beliebiger Kulturen zu entwickeln. Der große Verdienst des Autors ist, daß er als Erster die Existenz gravierender Unterschiede im Denken und Handeln von Vertretern verschiedener Kulturen empirisch bewiesen hat. Sein Werk stellt die umfangreichen Untersuchungen des Autors dar, die aus einer IBM-Studie emporgewachsen sind, und trotz einer starken Unternehmenskultur auf entscheidende Unterschiede im Arbeitsverhalten der untersuchten Kulturen verweisen. In der Zeitspanne zwischen 1967 und 1978 hat der holländische Organisationspsychologe Mitarbeiter eines multinationalen Unternehmens in 40 Ländern befragt und als Ergebnis seiner empirischen Untersuchungen ein Ordnungssystem mit vier Faktoren herausgefiltert. Diese sind: Machtdistanz, Individualismus versus Kollektivismus, Unsicherthetsvermeidung und Maskulinität versus Feminität. Die gewonnenen Daten wurden dann in skalierbare Werte „umgerechnet" und auf vier Skalen (ein Skala je Dimension) dargestellt, die von den jeweiligen Extrempositionen begrenzt werden. Das Buch ist zu empfehlen für alle, die mit Vertretern einer fremden Kultur in Interaktion kommen, daß heißt, nicht nur für Fach- oder Führungskräfte. Der Grund dafür ist: Hofstedes interkulturelle Indikatoren beziehen sich zwar in erster Linie auf das Arbeitsverhalten, sie wurzeln jedoch außerhalb der Kulturen, im Allgemeinmenschlichen, da sie Antworten auf die Grundfragen menschlicher Existenz geben, und daher auch dem Vergleich anderer Bereiche von (nationalen) Kulturen dienen können. Hofstede hat zwar 40 Länder untersucht, jedoch blieben z.B. alle Länder Ost- und Mitteleuropas (außer dem ehemaligen Jugoslawien) unberücksichtigt - das ist vielleicht die einzige Schwäche des Buches. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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