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Lohn der Angst


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Produktinformation

  • Darsteller: Yves Montand, Charles Vanel, Véra Clouzot, Peter Eyck, Folco Lulli
  • Komponist: Georges Auric
  • Künstler: Henri-Georges Clouzot, Armand Thirard, Jerome Geronimi
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 1. Dezember 2004
  • Produktionsjahr: 1952
  • Spieldauer: 142 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002X7JHM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.243 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w
Einem Häuflein Abenteurer, völlig mittellos, bietet sich in einem gottverlassenen Nest eine Chance - hunderte von Kilometern entfernt brennt eine Ölquelle - hochexplosives Nitroglyzerin zum Brandort zu fahren, gegen Höchstbezahlung - Chance oder Himmelfahrtskommando?

VideoMarkt

Irgendwo in Lateinamerika in Las Piedras warten gestrandete europäische Abenteurer und Glücksritter auf die Chance, der Misere zu entkommen. Sie ergibt sich, als eine Ölquelle in Brand gerät. Zwei Lastwagen mit Nitroglyzerin-Ladung müssen über unwegsames Gelände 300 Meilen transportiert werden: ein Himmelfahrtskommando. Von den vier Fahrern erreicht nur Mario (Yves Montand) das Ziel. Auf dem Rückweg stürzt er, als er im Autoradio zu Walzermusik steuert, mit dem Truck einen Abhang hinunter.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Klaus Veiter am 1. Februar 2006
Format: DVD
„Lohn der Angst“ bebildert die letzte Fahrt der Toten, genauso genommen sind es vier. Und die unglaubliche Konsequenz, durchzogen von einem allgegenwärtigen Nihilismus, mit der er dies tut ist beachtenswert und wurde in den nachfolgenden Kinojahrzehnten äußerst selten erreicht. Von all den perfekt konstruierten „Suspense“ – Szenen ganz zu schweigen.
Schon die Ausgangslage der Charaktere wird äußerst zeitintensiv in allen Kleinigkeiten offen gelegt. Bessere Bilder wie mit Schnüren gefesselte Käfer oder Baugerüste die sich um halbfertige Bauruinen schlängeln kann man dafür gar nicht finden. „Lohn der Angst“ stellt zunächst eine Momentaufnahme einer Vielzahl an knapp und klar skizzierten Charakteren dar, alle am selben „A“ der Welt (irgendwo in Venezuela) gestrandet, alle aus Geldmangel unfähig diesen wieder zu verlassen. Mit beißendem Sarkasmus nimmt die Kamera „Verkehrsstaus“ mit Eseln auf, lässt die gleichen und gleichen Abende in der einzigen Bar der Stadt fühlbar werden, den Dreck auf den Straßen.
Dieser recht langwierigen aber keineswegs sinnlosen Startstellung schiebt der Plot einen katastrophalen Ölunfall unter, der nebenbei ohne weit auszuholen noch die rücksichtslose Zielstrebigkeit der „Southern Oil Company“ verdeutlicht. Anstatt professionellen Angestellten die Aufgabe zu übertragen werden kurzerhand vier mittellose Existenzen gegen eine recht geringe Menge Geld angeheuert, um das lebensnotwendige Nitroglyzerin an die Ölquelle zu schaffen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pete Thrope am 30. Oktober 2006
Format: DVD
Ich kann im Allgemeinen mit französischen Filmen nicht viel anfangen, vielleicht bin ich einfach zu dumm, um sie zu verstehen. Aber der hier, der hat's wirklich in sich.

Dabei fängt er eigentlich bedächtig an. Er spielt in einem südamerikanischen Dorf, das so ziemlich am Arm der Welt liegt. Die meisten Menschen dort haben nur einen Gedanken: Weg hier. Das Problem ist, sie haben nicht das Geld dazu. Diese recht lange Exposition ist deshalb notwendig, um zu zeigen, warum es dann (nach einem Auswahlverfahren) vier Männer auf sich nehmen, gegen eine hohe Belohnung ein Himmelsfahrtskommando zu starten, nämlich den Transport von Nitroglycerin per Lastwagen zu einem brennenden Ölfeld.

Von nun an ist der Film spannend bis zur letzten Sekunde. Es sind vor allem zwei Szenen, die in Erinnerung bleiben. Bei der ersten wird ein Felsbrocken, der auf der Straße liegt und die Weiterfahrt unmöglich macht, mit einer kleinen Dosis Nitroglycerin weggesprengt. Der Schweiß der Protagonisten überträgt sich mühelos auf den Zuschauer.

Die zweite spielt am Bohrloch, auf die ich nicht weiter eingehen will, um nicht zuviel zu verraten, falls jemand den Film noch nicht gesehen hat. Nur soviel: Sie ist in ihrer Intensität und ihrem Schock erschreckender als viele Horrorfilme wie "Saw" oder "Hostel".

"Lohn der Angst" hat alle Zutaten eines Actionfilms und so war es kein Wunder, dass Amerika später davon ein Remake mit Roy Scheider unter dem deutschen Titel "Atemlos vor Angst" gemacht hat. Da man aber alle psychologischen Aspekte des Originals weggelassen hat und sich nur auf die Action konzentrierte, ist dieser Streifen nur ein müder Abklatsch, der noch nicht mal als als purer Actionfilm viel taugt.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 1. Dezember 2004
Format: DVD Verifizierter Kauf
Vier Europäer, in einem gottverlassenen zentralamerikanischen Nest - sozusagen am Ende der Welt gestrandet. Finanziell völlig heruntergekommen ist die einzige Chance des Ausbruchs ein plötzlich notwendiges Himmelfahrtskommando:
Weil eine Ölquelle in 500 km Entfernung brennt, bietet die Ölgesellschaft mutigen Männern 2000 Dollar an - sie sollen Lastwagen mit Nitroglyzerin dorthin fahren. Allerdings hat die lukrative Aufgabe noch weitere Haken: Die Fahrzeuge sind in einem primitiven Zustand, noch katastrophaler ist die Straße, die zum Ziel führen soll. Also es gilt: Ab jetzt 1 Sekunde von der Ewigkeit entfernt...mehr will ich jetzt eigentlich gar nicht verraten, denn wer den Film noch nicht kennt, der wird dies alles noch spannender finden.
Henri-Georges Clouzot, heute etwas in Vergessenheit geraten, galt in den 50er Jahren als eine französische Ausgabe von Alfred Hitchcock. Hier in diesem Film hat das Wort "Suspence" noch seine totale Berechtigung. Der Film kann es locker mit sämtlichen Actionfilmen der neuen Kinogeschichte aufnehmen, damals musste man ja ohne eine Feuerwerk an Special Effects auskommen. Da war ein gutes, spannendes Drehbuch gefragt, gute Akteure, die Interesse wecken - sie sind nicht die Helden, sondern haben auch menschliche Schwächen. Irgendwann im Verlauf des Films ist die Sprengkraft, die die 4 Männer mit sich führen, so allgegenwärtig, dass man selbst dieses Pulverfass spüren kann.
Einfach ATEMBERAUBEND und klare Empfehlung, für die ihn noch nicht kennen: BLIND KAUFEN.
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