Aus der Amazon.de-Redaktion
Systematisch entwickelt die Autorin ihren Gedankengang: Der Entgrenzung der Markträume -- nichts anderes ist Globalisierung -- folgt keineswegs die so oft vorhergesagte regellose globale Anarchie beziehungsweise die schöne neue Welt der großen Vielfalt. Vielmehr ist die Folge der Entgrenzung die Beschneidung der individuellen Freiheit, die Beschränkung der Auswahl sowie die Einebnung kultureller Heterogenität durch die Herrschaft der großen, weltweit agierenden Konzerne. Microsoft, Shell und Ko., die sich zusammengetan haben, um die "de facto Weltregierung" zu bilden, erklärt Klein zum Feindbild. Mit vielen gut ausgewählten Beispielen zeigt sie, dass sich aber auch seit einigen Jahren weltweit eine Bewegung etabliert hat, die gegen die Konzernherrschaft ankämpft.
Es ist vor allem die Art und Weise, wie Naomi Klein ihre persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Schlussfolgerungen in den Text einbaut, die den Reiz des Buches ausmacht. In der Tradition amerikanischer Essayistik stehend, verschweigt sie ihre persönliche Betroffenheit nicht, sondern setzt sie bewusst ein. Damit vermischt sich objektive, faktenreiche Darstellung mit subjektiver Bewertung zu einem aufrüttelnden Appell an den Leser. --Dr. Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
»Ohne Werbung - vor allem dank E-Mail-Propaganda begeisterter Leser im Internet - ist ›No Logo!‹ inzwischen zu einem internationalen Geheimtipp avanciert. ›No Logo!‹ ist eine brillante Mischung aus Journalismus, Theorie und autobiografischen Einsprengseln. Statt zu moralisieren und zu agitieren, lässt Klein lieber die Fakten für sich sprechen.« (SPIEGEL )
»Just read it! ... Der Inhalt ist so wichtig, dass man für das Buch eine Werbekampagne starten müsste.« (Süddeutsche Zeitung )
Kurzbeschreibung
Klappentext
Die Woche
»Eine vernichtende Studie über Trendmacher unserer Zeit.«
Berliner Zeitung
»Naomi Klein zeigt in ihrem furiosen Buch, wie der Macht der globalen Unternehmen begegnet werden kann.«
Die Zeit