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No Logo! Der Kampf der Global Players um die Marktmacht [Taschenbuch]

Naomi Klein , Helmut Dierlamm
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2002
Sportsgeist statt Turnschuhe, große Freiheit statt Zigarette – dem Konsumenten werden statt überzeugender Produkte oft nur noch hohle Images angeboten. Naomi Klein offenbart die Machenschaften der multinationalen Konzerne hinter den Fassaden bunter Logos.



-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Wer dachte, zum Thema Globalisierung sei schon alles gesagt, der wird durch das Buch von Naomi Klein eines Besseren belehrt. Zugegeben, ihre Ausgangsthese, dass die Globalisierung viele Gesichter habe, einige strahlende, die den wenigen Gewinnern gehören, aber eben auch viele verzweifelte der zahlreichen Verlierer, ist nicht neu. Das ist aber auch nicht ihr Thema. Die freischaffende Autorin und Redakteurin geht vielmehr einen Schritt weiter: Ihr Werk resümiert die ersten Ansätze der "nächsten politischen Bewegung", einer Art globaler Anti-Globalisierungsbewegung, und versteht sich ganz bewusst als deren Schrittmacher.

Systematisch entwickelt die Autorin ihren Gedankengang: Der Entgrenzung der Markträume -- nichts anderes ist Globalisierung -- folgt keineswegs die so oft vorhergesagte regellose globale Anarchie beziehungsweise die schöne neue Welt der großen Vielfalt. Vielmehr ist die Folge der Entgrenzung die Beschneidung der individuellen Freiheit, die Beschränkung der Auswahl sowie die Einebnung kultureller Heterogenität durch die Herrschaft der großen, weltweit agierenden Konzerne. Microsoft, Shell und Ko., die sich zusammengetan haben, um die "de facto Weltregierung" zu bilden, erklärt Klein zum Feindbild. Mit vielen gut ausgewählten Beispielen zeigt sie, dass sich aber auch seit einigen Jahren weltweit eine Bewegung etabliert hat, die gegen die Konzernherrschaft ankämpft.

Es ist vor allem die Art und Weise, wie Naomi Klein ihre persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Schlussfolgerungen in den Text einbaut, die den Reiz des Buches ausmacht. In der Tradition amerikanischer Essayistik stehend, verschweigt sie ihre persönliche Betroffenheit nicht, sondern setzt sie bewusst ein. Damit vermischt sich objektive, faktenreiche Darstellung mit subjektiver Bewertung zu einem aufrüttelnden Appell an den Leser. --Dr. Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Naomi Klein - die Ikone der Globalisierungsgegner!« (stern)

»Ohne Werbung - vor allem dank E-Mail-Propaganda begeisterter Leser im Internet - ist ›No Logo!‹ inzwischen zu einem internationalen Geheimtipp avanciert. ›No Logo!‹ ist eine brillante Mischung aus Journalismus, Theorie und autobiografischen Einsprengseln. Statt zu moralisieren und zu agitieren, lässt Klein lieber die Fakten für sich sprechen.« (SPIEGEL)

»Just read it! ... Der Inhalt ist so wichtig, dass man für das Buch eine Werbekampagne starten müsste.« (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Kritik an Markenwahn und Globalisierung 11. Januar 2003
Format:Taschenbuch
Es ist beeindruckend zu sehen (oder besser zu lesen) über welch hervorragenden Marketing-Kenntnisse Naomi Klein verfügt. Vor allem mit dem Phänomen „Marke" hat sie sich ganz offensichtlich sehr ausführlich und tiefgehend auseinandergesetzt. Und das ohne auf die etablierte Marketing-Literatur zum Thema zurückzugreifen, sieht man einmal von David A. Aakers Standardwerk "Building Strong Brands" ab.
Einerseits nicht verwunderlich, da die gesamte Argumentation des Buches auf dieser Grundlage aufbaut, andererseits aber sehr respektabel, da sie die Wirkungsweise des Marketing und die dahinter stehenden Philosophien besser identifiziert und durchschaut als dies in manchem Marketing-Lehrbuch und bei dem einen oder anderen (Fach)Hochschul-Lehrer in Deutschland der Fall ist. Das Prinzip „Marken keine Produkte" wird von letzteren mitunter noch heute nicht verstanden. Die "Times" sprach in diesem Zusammenhang von einem "faszinierenden Ritt durch die Geschichte des Marketing". Dieser erfolgt in den ersten Kapiteln gewissermaßen als Grundlegung für die im weiteren Verlauf des Buches formulierte Kritik an den Auswüchsen der "Globalisierung".
Insofern ist dieses Buch auch für Marketing- und Marken-Befürworter und -kenner absolut lesenswert. Gleichwohl ist die Absicht des Buches eine völlig andere.
Eine der Kernthesen von Klein lautet, dass sich die Welt der Wirtschaft willenlos ausgeliefert hat. Auch die Politik sei vielfach nur noch ein verlängerter Arm der Global Player.
Klein benutzt die überragende Bekanntheit weltweit führender Markenartikler wie Nike, Starbucks, Virgin, Gap, Wal-Mart und Tommy Hilfiger dazu, um damit verbundene Probleme wie bspw.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rundumschlag gegen Konzerne und Globalisierung 20. Januar 2007
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Ansammlung von Billionen an Kapital, der Verkauf von Image statt Produkten, sklavenartige Produktionsbedingungen in der Dritten Welt, Marketing, PR und Lobbys, die in alle Bereiche der Gesellschaft vordringen - und traumhafte Steuervorteile. Die steigende Macht der Konzerne geht einher mit der Entmachtung der Bürger, beim freien Kapital- und Güterverkehr werden weltweit alle Nationen gegeneinander ausgespielt. Die systematische Privatisierung von öffentlichem Eigentum und hoheitlichen Prozessen ist eine Entwicklung, so kritisiert die Aktivistin Naomi Klein, die das vielfältige gesellschaftliche und politische Leben reduziert und allein auf den Profit ausrichtet. Traf sich früher alles auf dem öffentlichen Dorfplatz und diskutierte, so geht man heute in das private Einkaufszentrum und konsumiert. Einige Beispiele wie die Recherche in Arbeitsenklaven auf den Philippinen oder der Coca-Cola-Tag an US-Schulen, bei dem unangepasste Schüler mit Pepsi-T-Shirt verwiesen wurden, zeigen die absurdesten Auswüchse dieser Entwicklung.

Für Einsteiger in die Globalisierungskritik ist es ein schönes Buch mit vielen Beispielen, allerdings sind die Themen weitgehend bekannt und das Ganze sehr breit ausgeführt. Die halbe Seitenzahl hätte es auch getan. Der Fortgeschrittene wird es kaum bis in den hinteren Teil schaffen, und der Einsteiger noch nicht so weit sein, wenn die erfahrene Aktivistin die Aktionen und Proteststrategien vorstellt, die in der Vergangenheit am erfolgreichsten waren. Plötzlich ist von der "Befreiung der Straßen", von Produktboykott und internationalen Antiglobalisierungsforen die Rede.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schocker, Thriller, Augenöffner 23. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch erschien im Jahr 2000. Ich lese es erst jetzt, kurz vor Weihnachten 2009, und bin tief beeindruckt. Es hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Es ist ein Schocker, ein "Sachbuch-Thriller", ein Augenöffner. Und es macht Mut, dass sich friedlicher, aber beharrlicher Widerstand gegen profitgierige Feinde eines mündigen Staatsbürgertums auszahlt. Das Thema ist absolut grundlegend, weil es etwas beschreibt, das an den Grundfesten der Demokratie, unserer marktwirtschaftlichen Bürgergesellschaft rüttelt. Es ist so gut geschrieben ("brilliant" ist nicht übertrieben), dass es "Pflichtlektüre" an Schulen und Universitäten werden sollte. Aber auch Eltern erfahren hier, wie sich ihre Kids von einer schier unvorstellbaren Marketingmaschinerie mit allen Finessen vereinnahmen lassen. Und betriebswirtschaftlich Interessierte lernen, wie sich Produktionskosten unter Ausnutzung internationaler Ungleichgewichte "optimieren" und Gewinne maximieren lassen.

Ich will nicht zu sehr ins Schwärmen geraten... Das Buch hat das Zeug zum Standardwerk der Marken- und Globalisierungskritik, will sagen, dass es sich damit auch sehr gut als Einsteigerlektüre eignet, aber so facettenreich ist, dass es dem in der Materie fortgeschrittenen Leser gewiss noch viele wertvolle Denkanstöße liefern wird. Die Ausführungen sind zum Teil so haarsträubend, dass der gesunde Menschenverstand sich wehrt, sie zu glauben, wäre die Beweislast zahlreicher Quellen aus dem Bereich der national und international tätigen Organisationen und Behörden, aber auch der am Pranger stehenden Konzerne selbst, nicht so erdrückend. Journalistisch einfach sehr gut gemacht.

Der Umfang, ca.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen naja....
Ich fand das Buch langweilig. Die Fakten bzw. Aussagen von Naomi Klein sind durchaus interessant, aber ihr Schreibstil gefällt mir absolut nicht!
Vor 3 Monaten von Björn P. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich kaufe nichts mehr!
Ob ich dieses Statement dann auch durchhalte, weiß ich ehrlich noch nicht!
Aber es ist schon der Wahnsinn, mal alle Hintergründe vor Augen zu haben, das diffuse... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Irmgard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
sollten ALLE lesen, ebenso Kleins Buch 'Schockstrategie'. Dann versteht man endlich unsere verrückte Welt und kann besser kritisch hinterfragen und handeln, und sich vom... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von nelredik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Globalisierung mal andersherum
Im Elbsandsteingebirge, in Rathen, gegenüber der Bastei habe ich mit meiner Familie die Folgen der Globalisierung erlebt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Konrad Roder veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leben und Leben lassen
Klein fasst in den 4 Kapiteln "No Space, No Choice, No Jobs, No Logo" zusammen wie sehr unser Leben von grossen Konzernen beeinflusst wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2006 von Indanon
5.0 von 5 Sternen Hinter den schillernden Fassaden der Marken und Logos
Ein packendes sowie erschütterndes Zeugnis aus der Welt der Marken- und Nobelkonzerne und den Opfern dieser ausbeuterischen und unmoralischen Fertigungsmaschinerie. Lesen Sie weiter...
Am 28. Juni 2005 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig und schlecht
Kann kann gar nicht glauben, dass dieses Buch so gut abschneidet. Es ist langweilig, zeugt von wenig Sachverstand und wiederholt immer wieder die gleichen Argumentationen. Lesen Sie weiter...
Am 2. Februar 2005 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Man kann es auch anders sehen...
1. Das Buch ist absolut lesenswert! Egal, was Sie erwarten.
Ich möchte jedoch auf einen Aspekt hinweisen, der mir wichtig scheint und nicht erkannt wird:
Versuchen... Lesen Sie weiter...
Am 5. Januar 2005 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Zu oberflächlich
Die Stärke des Buches von Naomi Klein besteht meiner Meinung nach in der sorgfältigen, gut recherchierten Darstellung der Produktionsmethoden vieler... Lesen Sie weiter...
Am 7. August 2004 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein notwendiges Buch
Das Buch von Naomi Klein und die dadurch verstärkte No-Logo!-Bewegung hat 2000 sicherlich zu einer kleinen Erschütterung in den Zentralen einiger Markenkonzerne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2004 von Markus Waeger
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