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am 15. März 2014
Review: Ultimate Ears (UE) 4000

Momentan ist der UE4000 für 29,99€ in der Farbe „weiß“ (etwas irreführend, denn nur die Schalen sind weiß) auf amazon.de über verschiedene Drittanbieter erhältlich. Ich habe zwei Exemplare zum Vergleich, einer in meinem, einer in Besitz eines Bekannten.

Im Lieferumfang befindet sich der Hörer, ein Kabel mit Controltalk (dieses ist nämlich wechselbar), eine Tasche und ein Adapter von 3,5mm Male zu zwei mal 3,5mm Female.
Die Qualität des Adapters schwankt leider, meiner sitzt sehr locker und funktioniert an mancher Klinkenbuchse nicht richtig, der Andere ist besser. Die Tasche ist hingegen extrem hochwertig.

Der Hörer selber wird über eine einfache Steckverbindung (wie erwähnt Miniklinke) mit dem Kabel bestückt, diese ist zwar nicht gesichert, sitzt aber wirklich sehr fest, so dass ich eher Sorgen habe das Kabel nicht mehr entfernen zu können, als dass es sich ungewollt verabschiedet (das ist bei beiden Exemplaren der Fall). Das Kabel besitzt wie geschrieben ein Controltalk, welches an Android (HTC Butterfly und LG Optimus Speed) sehr eingeschränkt, also nur die mittlere Taste für Start/Pause, funktioniert, es ist für Apple ausgelegt. Wenn dann alles zusammengebaut ist, kann man eine bunte Plastikskulptur bewundern – diese ist aber tadellos verarbeitet und wirkt insgesamt (wie auch immer so was möglich ist) relativ wertig (bei beiden Exemplaren gibt es hier keine Schwächen). Keine Falten in den Polstern, keine größeren Kanten und die Metallornamente an den Ausziepunkten für die Größenverstellung tragen auch ihren Teil dazu bei. Anfangs ist ein etwas unangenehmer Geruch bemerkbar (dieser typische Neu-Geruch nach Weichmachern oder wie auch immer), dieser hat sich allerdings bereits nach einem Tag komplett verzogen.

Isolation ist bei einem mobilen Hörer immer wichtig. Der UE macht hier alles richtig, Außengeräusche werden gut – fast so gut wie beim SHE9000 - abgeschirmt, auch die Mitmenschen werden nicht übermäßig belastet, richtiger Sitz vorausgesetzt. Und das ist ja nun immer sehr individuell, deshalb will ich dazu auch nicht viel schreiben. Ich habe einen durchschnittlich großen Kopf, auf der zweitkleinsten Einstellung passt der Hörer gut, er drückt für On-Ear-Neulinge (war da bisher nie ein Fan von) anfangs etwas, aber nach einigen Stunden Eingewöhnungszeit hat sich das gegeben, und man kann ihn komfortabel auch einige Stunden am Stück tragen.

Nun zum Herzstück, dem Klang.
Ich habe wenig geeignete Vergleiche hier, und meine letzte „Bildungsreise“ durch HiFi-Geschäfte liegt schon eine ganze Weile zurück, aber dennoch sollte ich das hier einigermaßen zusammenbekommen. Als Vergleiche dienen der Philips SHP8000 (den ich vor Jahren als Headsetersatz vor meiner Beschäftigung mit dem Thema beschafft habe, damals 45€), der SHE9000 (mittlerweile der Dritte 9000er wenn ich nicht irre, habe ich geschenkt bekommen, ca. 20€), der Superlux HD381 F (In-Ear, 20€, absoluter Preisbrecher was den Klang angeht, allerdings mechanisch nicht gerade gut, fast keine Isolation) und der Beyerdynamic DT880 Edition 250 Ohm (gekauft vor ca. einem halben Jahr, betrieben an einem Fiio E10), als Zuspieler kamen der besagte Fiio (Bass auf „OFF“, Low Gain), das HTC Butterfly und das Optimus Speed (beide ohne EQ) zum Einsatz, und als Referenz zum kleinen Vergleich noch ein HK6500, dort allerdings nur mit einer alten Platte der Memphis Horns (gehe ich aber nicht näher drauf ein, es sei nur mal die Referenz erwähnt). Testmusik waren dabei Money for Nothing (Album, als Flac von CD, ausschließlich am Fiio), diverse Jimi Hendrix Titel (Flac, ausschließlich am Fiio) Royals (Taryn Southern & Julia Price Cover in FullHD von Youtube) und Summer Air von Roller Coaster 3 (als WMA direkt von der RC3 CD gezogen, nur am Fiio). Mehr war wegen eines erneuten Problems mit Youtube vorläufig nicht drin.

Fangen wir an; Money for Nothing – nicht so beim UE4000, das muss man sagen. Ich habe mir einfach mal Private Investigations als genauer betrachtetes Objekt ausgesucht (tolles Stück). Hierbei spielt der UE wirklich zu Bestform auf, sehr lebhaft werden alle Instrumente klar differenziert wiedergegeben, die Stimme liegt etwas tiefer als beim Beyer und dem super Lux, die kleinere Bühne und der stärkere Grundton werden deutlich, dafür geht der Bass aber auch wirklich ehrlich bemerkenswert tief in den Keller, ohne unpräzise zu werden. Insgesamt verliert man hier auch nie den Überblick, es werden bei komplizierten Passagen keine Details verschluckt. Im Vergleich sind die beiden Philips deutlich unterlegen, besonders der SHP ergeht sich in einem kleinen Bassgewitter inklusive Dröhnen, es klingt alles relativ künstlich (der SHE jeweils etwas besser, hier besonders wenig Bühne), beide sind in Sachen Auflösung deutlich unterlegen. Der Superlux ist überlegen, merklich bessere Auflösung, insgesamt natürlicheres Klangbild mit (noch) größerer Dynamik, allerdings sind hier die Höhen bisweilen etwas scharf geraten. Insgesamt liegt diese Musikrichtung wieder erwarten dem kleinen UE, die anderen Stücke des Albums bestätigen das. Als Gewinner geht natürlich der Beyer vom Verstärker, aber der 4000er hinterlässt einen wirklich guten Eindruck, er übertrifft meine Erwartungen deutlich. Zwar ist es richtig, dass der Lux klanglich überlegen ist, allerdings lässt bei diesem der Rest auch sehr zu wünschen übrig, er trägt sich nicht gut, und ist ziemlich schnell kaputt - nur um meine Probleme mit diesem mal zu erwähnen.

Hey, langsam wird der UE wirklich My Friend, dazu trägt aber das Stück vom Meister der Gitarre nicht gerade zu. Der Anfang mit dem Gespräch liegt dabei im Fokus, dieses eignet sich gut zur Bewertung der Bühne. Diese ist eher klein, und auch nicht sonderlich gut gestaffelt. Sowohl SHP als auch DT sind überlegen, wobei der Beyer der einzige Hörer ist, der sich wirklich mit Ruhm bekleckert. Den SHE9000 lass ich raus, da In-Ears eine ganz andere Raumdarstellung haben, zum Lux sei nur erwähnt, dass er das durch seine Bauform gut hinbekommt, nicht so weit und klar differenziert wie der Beyer, aber besser als der UE. Im weiteren Verlauf des Stückes und auch mit dem Rest der Platte verhaut es der Philips dann aber wieder mit völlig unangebrachten Bassgewittern und schlechter Auflösung, die Gitarre verliert ihren Klang total. Das Problem hat auch der 4000er auch bis zu einem gewissen Grade, der Anfang von Voodoo Child (Slight Return) klingt nicht so nüchtern wie es der DT880 vormacht, es kommt eine leichte Verzerrung hinzu, diese ist allerdings nicht wirklich tragisch, da sie die Klangerfahrung nicht zerstört, sondern eher ändert, das sei einfach mal dem Sounding geschuldet. Besser sieht es bei Purple Haze aus, diese hört sich etwa so an, wie es soll, die gewisse Rohheit bleibt erhalten, nur die räumliche Differenzierung kommt etwas kurz, der teilweise punchige Bass ist zwar vlt. etwas eigen, aber er spielt gut rein, mehr als beim Beyer, ähnlich wie beim Superlux, aber nicht schlecht. Insgesamt ist das Ergebnis ordentlich, mehr kann man von einem geschlossenen Hörer aus dem unteren Preissegment nicht erwarten. Was den Weisen der Dire Straits noch eine gewisse angenehme Lebendigkeit verliehen hat, wird ihm hier eher zum Verhängnis, insgesamt etwas verspielt und zu beengt, keinesfalls aber ein Totalausfall, das möchte ich betonen.

Weiter geht es mit der vermutlichen Paradedisziplin, Pop. Kurze Info; Taryn Southern ist eine relativ bekannte Youtuberin, wesentlich Musik und Comedy im Portfolio. Das Stück habe ich ausgewählt, weil es mit einfach gefällt ... und weil die Qualität passt. Hier ist der UE dann wirklich royal, er macht einfach Spaß. Bass, dabei aber kein allumfassendes Dröhnen wie beim SHP, viel mehr wird hier die Luft mit einem spürbaren Druck auf das Trommelfell gepresst, das macht richtig Spaß – aber wieder bekommt das der Superlux besser hin. Was dem reinen In-Ear SHE an Fläche für eine wirkliche Spürbarkeit der Tieftöne fehlt, bekommt dieser durch das Aufliegen der Treiber in der Ohrmuschel bedeutend besser hin, sehr viel Tiefbass ist vorhanden, der dann leider auch andere Frequenzen übertönt (nicht weil diese aufgrund des wirklich lauteren Basses nicht hörbar wären, diese sind einfach durch die Vibrationen, die der direkt aufliegende Treiber auf das Gewebe überträgt nicht so deutlich wahrnehmbar – also so fühlt sich das zumindest an). Die Höhen wirklich beim Lux wieder etwas zischelig (minimal, aber ich reagiere da echt allergisch drauf). Und genau den punchigen Bass lässt der DT880 hier auch etwas missen, zwar klingt auch der sehr lebendig, aber den Druck eines geschlossenen Hörers erreicht er einfach nicht. Der SHE klingt dagegen dunkel und ergeht sich auch wieder in übermäßigem Bass, allerdings bringt er auch ordentlich Druck auf, auch wenn dieser eben nicht so gerichtet und präzise wirkt. Hier also der Hörer meiner Wahl, aktuell wüsste ich auch nichts unter 100€, was ich dazu lieber auf den Ohren hätte.

Kommen wir noch zu meinem Spezial, Summer Air steht bei aktuell 17°C und bis zu 11 Sonnenstunden (Mitte März =D) passenderweise auf dem Programm. Hier ergibt sich ein ähnliches Bild wie bei den Dire Straits, das Klangbild ist sehr lebendig und wirkt dazu das erste Mal auch richtig staffiert, die Bühne ist nur wieder etwas beengt, im Großen und Ganzen klingt aber alles wie ich es mir vorstelle, nach hellem Sommertag (Musik hat ja auch immer was mit Gefühl zu tun, lässt sich schlecht wiedergeben). Der Bass bleibt konturiert und wird in der richtigen Menge aufgetragen, ist dabei wieder leicht spürbar. Das gelingt den Philips nicht so gut, diese sind zwar ganz erträglich hier, der 8000er offenbart allerdings ein kräftiges Mittenloch, der 9000er ist etwas scharf in den Höhen – deshalb habe ich das Stück auch ausgewählt, die Höhen am Anfang sind kräftig ausgeprägt. Auch der Beyer tut sich dabei schwer, die Höhen wirken leicht scharf, ebenso beim 381. Verblüffender Weise scheint dieser hier auch den größten Tiefbassanteil wiederzugeben, die Bühne ist wiederum spürbar besser als beim UE, der Beyer schlägt in diesem Punkt wiederum – oh Wunder - alle.

So viel zu den Erfahrungen am Fiio, nun zum Handy; am LG klingt der UE einfach nur schlecht, Punkt. Der DAC/KHV ist fürchterlich, und die Klinkenbuchse nach über drei Jahren auch nicht mehr das, was sie mal war. Da braucht man gar nicht groß etwas schreiben, um hier noch etwas Klang rauszuholen, sollte man den SHE9000 eindeutig vorziehen, nur der erreicht auch ordentliche Pegel, der Superlux verhält sich dem UE ähnlich. Der Beyer ist da komplett zu vergessen, aber das liegt bei diesen ganzen Hörern nicht an ihnen, das ist einfach dem Handy geschuldet. Es gibt keinen Ohrenkrebs mit dem UE, aber antun möchte man sich das auch nicht wirklich, näher muss ich nicht drauf eingehen, glaube ich.

Am HTC sieht es besser aus. Dieses ist auch nicht gerade für seinen tollen Klang bekannt, aber es geht. Alles wirkt etwas basslastiger und verwaschener als am Fiio, allerdings kann der UE auch hier ordentlich aufspielen, schlägt die Philips in Sachen Präzision wieder. Auch der Beyer muss sich hier geschlagen geben, hier sind plötzlich die Mitten, die am Fiio noch vorhanden waren desertiert, und haben ihren Royal alleine mit verstimmten Höhen und Mid-Bass auf dem Feld gelassen. Seltsam, aber das klingt einfach total falsch, das halbe Klangspektrum fehlt im Vergleich mit dem Fiio (könnt das an der hohen Ausgangsimpedanz liegen, das ließt man ja gelegentlich in Bezug auf die DT-Reihe?)

Fassen wir also zusammen, wir haben; einen sauber verarbeiteten und relativ hochwertig anmutenden On-Ear Kopfhörer in modernem Design mit gutem Klang, dessen Stärke eher im Vergnügen denn in der Arbeit liegt, ein spaßiger Zeitgenosse der manchen Stücken den rechten Biss zu verleihen weiß, kräftig im Grundton mit sehr zurückhaltenden Höhen, dabei aber nicht wirklich dunkel - geschweige denn dumpf - abgestimmt, allerdings bei der Räumlichkeit doch nur sehr ... durchschnittlich selbst für einen Geschlossenen agiert. Die Auflösung ist gut, auch wenn er im Vergleich mit dem DT880 kein Land sieht – deshalb habe ich diesen Aspekt auch mal nicht so sehr angesprochen, das wäre wirklich unfair. Etwas schade ist, dass hier der Superlux ebenfalls den 4000er zu übertrumpfen weiß, allerdings habe ich auch das schon kommen sehen. Das Zubehör ist schön, die Tasche wirklich sehr hochwertig, der Adapter ab und zu sehr hochwertig … manchmal halt nicht, gibt es aber auch schon einige Beschwerden drüber. Zum aktuellen Preis aber dennoch eine nette Dreingabe, zur UVP keine gute Angewohnheit, wir sind ja nicht bei AKG (wenn es hier um Serienschwankungen geht).

Kaufempfehlung? Ja, zum aktuellen Preis schon fast ein Pflichtkauf, vorausgesetzt, man hat einen zumindest irgendwie brauchbaren Zuspieler. Koss Porta Pro und AKG K-518 sind in meiner Erinnerung deutlich unterlegen, spielt der Koss dem SHE9000, der AKG dem SHP8000 doch ähnlich. Andere, preislich deutlich höher angesiedelte Hörer wie der Sennheiser Momentum On-Ear (als direkter Konkurrent, UVP irgendwo um 200€, aktueller Preis ab ca. 160€) sind zwar in Sachen Auflösung etwas überlegen, allerdings ist besonders der Momentum On-Ear gegen der UE schwächlich auf der Brust, er bringt die Musik nicht mit dem nötigen Nachdruck hervor. Und wie ist es mit den berüchtigten Beats Solo HD? Wildern sie doch im selben Revier bezüglich des Aussehens (welches mir persönlich beim UE durch die bessere Verarbeitung und die gewisse Eigenwilligkeit des Designs eher zusagt), ist der Solo HD eher ein Regenwurm im Vergleich (nicht das Regenwürmer nicht wichtig wären, aber … na, ihr versteht schon) mit dem UE, matscht er doch alles was ihm an Details in der Datei zur Verfügung steht einfach weg. Wenn man in dem Preissegment also wirklich einen besseren Klang sucht, muss man entweder zum zweischneidigen Schwert Superlux greifen, oder einen sagenumwobenen Soundmagic E10 importieren, wobei man dann wieder einen In-Ear ohne wechselbare Kabel in Händen hätte.

Also: Rundum guter, wertiger, moderner Hörer mit aktuell unschlagbarem P/L-Verhältnis bei voraussichtlich hoher Lebensdauer, kaufen.

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Mein erstes "richtiges" Review, eigentlich für das HiFi-Forum geschrieben. Ich hoffe, das hilft einigen bei der Entscheidung. Natürlich bezieht sich die ausdrückliche Empfehlung nur auf den aktuellen Preis, für 50€ könnte man ihn noch bedenkenlos kaufen, für die empfohlenen 100€ allerdings nicht, da bekommt man dann z.B. mit dem (bedingt vergleichbaren) ATH-M50 deutlichbessere Hörer.
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am 23. April 2014
Benutze sie beim Training und sie sind absolut top!!!! Brauch noch nicht mal das Handy auf volle Lautstärke zu machen, damit ich die anderen nicht quatschen und stöhnen höre ;D ... Und trotzdem hören die anderen meine Musik nicht. Der Bass ist auch super! Kauft lieber diese Kopfhörer als diese Beats!!!
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am 26. September 2015
Ich verbringe recht viel Zeit an meinem imac und bearbeite Fotos. Dabei lasse ich mich gerne - je nach Stimmung - von Musik inspirieren ohne dabei zwangsweise Zuhörer haben zu wollen.
Mein Sohn hat mich auf diese On-Ear-Kopfhörer aufmerksam gemacht und nachdem auch er schon begeistert war, habe ich sie mir auch bestellt. Er nutzt sie ausschliesslich am PC. Ich muss sagen, er hat Recht. Der Klang ist ausgewogen und kommt klar und ohne Verzerrung rüber. Darum nutze ich diesen Kopfhörer auch gerne für Hörbücher. Noch mal würde ich ihn allerdings nicht kaufen. Der nächste sollte dann ohne Kabel sein
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am 24. Mai 2014
+ abnehmbares kabel
+ kabel an nur einer hörmuschel
+ gute geräuschdämmung von außen

- bügel drückt auch hier (trotz weicher oberfläche)
- weis nicht ganz so stylisch

muss dazu sagen, habe keine referenz zu tuereren modellen, hatte mehr erwartet wurde aber nicht enttäuscht
würde mir den selben nicht noch einmal kaufen, aber bereue den kauf bisher auch überhaupt nicht

für 20€ kann man getrost zugreifen
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am 4. Januar 2015
Ich nutze die Kopfhörer jetzt seit ca. vier Monaten. Ich habe mir bewusst soviel Zeit für eine Beurteilung gelassen, da Kopfhörer ja gerne nur eine Haltbarkeit von ein, zwei Monaten haben. Nach vier Monaten sieht der Kopfhörer noch immer neuwertig aus. Das Kabel macht nicht ansatzweise den Eindruck, als würde es bald brechen.

Das Wichtigste ist natürlich der Klang.
Bei normalen Musikdateien wird man keinen sonderlichen Unterschied zu anderen Kopfhörern, die günstiger sind, merken. Das volle Potenzial wird ausgeschöpft, wenn man auf FLAC-Dateien setzt. Dann ist der Klang aber gewaltig. Ein sehr gesunder Bass mit guten Höhenklängen, ohne auch nur ansatzweise krächzend zu klingen.
Musik in 320kb/sek ist auch zu genießen, der Unterschied ist aber beiweitem nicht so hoch. Sämtliche Qualität darunter bedarf auch keinen Kopfhörer in diesem Preissegment.

Der Kopfhörer ist ausserordentlich gut verarbeitet. Das Kabel ist am Bügel abnehmbar, sodass das theoretisch auch ersetzt werden kann, sollte es mal kaputt gehen. Dieser Aspekt ist ein klarer Pluspunkt, muss man sich dann nicht gleich neue Kopfhörer kaufen.

Das Kabel verfügt über ein solides Mikrofon. Man ist klar zu verstehen und es muss dafür nicht befestigt werden. Dies geht zwar nur für Apple-Geräte, Android-Nutzer schauen da in die Röhre, aber das wird transparent auch so beschrieben. Demnach ist dies auch positiv zu bewerten.

Der Tragekomfort ist gegeben. Dadurch, dass die Hörer die Ohren nicht umschließen, sondern nur aufliegen, werden selbige nicht gequetscht und sind somit für große wie kleine Ohren gut geeignet.

Das Design ist ansprechend und kombiniert schlich mit hochwertig. Mir gefällt es sehr, auch wenn das Kabel mitsamt des Innenbereichs der Hörer gerne schwarz hätten sein dürfen.

Fazit:
Wer auf eine gute Verarbeitung mit einer schönen Optik steht und auch Wert auf hochwertige Musikqualität legt, dem ist dieser Kopfhörer zu empfehlen. Da Amazon den Kopfhörer immer mal wieder stark reduziert anbietet, ist er aber auch für 20-30 Euro jedem Hörer zu empfehlen, da man in dieser Preisklasse wohl vergeblich Kopfhörer finden wird, die mit dem UE 4000 mithalten können.
Im Angebot (auch ich habe ihn für rund 21 Euro erworben) ist der Kopfhörer in jedem Fall die vollen fünf Sterne wert.
Bei einem Regelpreis von rund 100 Euro kann man höchstwahrscheinlich auch auf Kopfhörer zurückgreifen, die etwas günstiger (60-80 Euro) sind. Die Verarbeitung haut es dann nochmal raus.
Sollten sie nach ein paar Jahren wirklich einmal kaputt gehen und ich erhalte wieder die Chance, sie für den Angebotspreis zu erwerben, würde ich aber definitiv wieder zuschlagen.

EDIT: Nach sechs Monaten muss ich meine Review korrigieren. Das Ohrpolster löst sich bereits und wird demnächst abfallen, wenn ich es nicht selbst klebe. Bei einem derart hohen Preis sollte, nein, darf sowas einfach nicht vorkommen, daher ein ganzer Stern Abzug.
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am 17. Juli 2014
Wie heißt es so schön: "Wer billig kauft, kauft zweimal"
Das stimmt beim UE 4000 sogar, denn ich habe mir gleich zwei dieser Kopfhörer gekauft (bzw. inzwischen noch einen Dritten) ;)

Um es vorweg zu nehmen, den aufgerufen Preis von ca. 25€ ist der Kopfhörer auf alle Fälle wert. Ich würde ihn wieder kaufen.
Für den initialen Preis von 99€ hätte ich ihn allerdings nicht gekauft. Da gibt es mit dem Audio Technica ATH M50, Sony MDR-10RCB oder AKG K550/551 "bessere", geschlossene Kopfhörer in dem Preisbereich.

ZUBEHÖR
Der UE 4000 wird in einer ansprechenden Verpackung, die neben dem Hörer auch eine Transporttasche und einen Y-Adapter enthält, geliefert. Ein Adapter auf 6,3 cm Klinke ist nicht im Lieferumfang, allerdings habe ich diesen auch nicht vermisst.

KOMFORT
Der Hörer ist gut gepolstert und hat dadurch einen angenehmen Sitzt. Die Ohrmuscheln sitzen, beweglich gelagert, am verstellbaren Kopfband, sodass der Hörer individual an die Kopfform angepasst werden kann. Der Anpressdruck ist gut. Der Hörer sitzt an seinem Platz, ohne allzu stark zu drücken. Dadurch ist die Abdichtung OK, ganz abgeschirmt ist man dennoch nicht.

Persönlicher Pluspunkt: Fährt man den Verstellmechanismus des Kopfbands komplett ein, passt der Hörer auch gut auf den Kopf eines Kindes (z.B. für längere Autofahren)!
Persönlicher Negativpunkt: Durch die Lederpolster und die geschlossen Bauform, kam es bei mir zu Schweißbildung unter den Ohrmuscheln.

KABEL
Das Kabel ist abnehmbar (selbst bei teureren Hörern nicht selbstverständlich!) und enthält eine Fernbedienung für Apple Geräte. Die Fernbedienung hat an meinem iPod Touch 4G sehr gut funktioniert; an einem Android Gerät habe ich noch nicht getestet. Das Kabel fühlt sich wertig an und hat eine optimale Länge für den mobilen Einsatz. Bisher zeigen Kabel und Hörer weder Wackelkontakte oder gar Ausfälle.

Persönlicher Pluspunkt: Das Kabel hat einen Winkelstecker.
Persönlicher Minuspunkt: Kabelgeräusche (durch reiben an der Kleidung) sind störend beim mobilen Einsatz.

KLANG
Da der Klang von jedem anders aufgenommen wird, kann ich hier nur schreiben, wie ich ihn persönlich empfinde.
Der Bass ist präsent aber nicht dröhnend.
Die Mitten sind OK. Gesang ist gut verständlich, aber minimal (keine Ahnung, wie man es in der Fachsprache nennt) "verfärbt".
Die Höhen sind mir zu zurückhaltend. Ich hätte insgesamt gerne ein etwas helleres Klangbild.

ABSCHLUSS
Dass ein 25€ Hörer nicht mit einem 150€ Beyerdynamic mithalten kann, sollte klar sein. Dennoch habe ich, beim einem Hörer der ursprünglich für fast 100€ angeboten wurde, klanglich ein wenig mehr erwartet. Angesichts der Preises kann man sich aber durchaus mit dem Klang arrangieren. So bekommt er von mir als Gesamtpaket gute 4 Sterne.
Für 5 Sterne müsste er für mich etwas heller, "luftiger", detaillierter spielen.
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TOP 100 REZENSENTam 18. Januar 2013
Farbe: schwarzVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Den Klang eines Kopfhörers zu beschreiben ist natürlich immer schwierig. Da ich aber in meinem Leben schon viele unterschiedliche Kopfhörer besessen habe, da ich Beruflich aus dem Studiobereich komme, hier meine Beurteilung.
Ich finde den Klang für den doch recht hohen Preis leider nicht so optimal. Was mir fehlt ist die Dynamik und auch ein wenig die Klangtreue. Alles wirkt, als hätte man über dem Kopfhörer noch ein zusätzliches Tuch gewickelt. Ich mag knackige Bässe und luftige Höhen. Wer auf diese Klangvielfalt Wert legt, sollte den Kopfhörer dann wohl besser erst mal ausprobieren.

Die Lautstärkefunktion am Kabel ist leider nicht mit dem Audiosplitter (mit ihm kann man zwei Kopfhörer an einen Player anschließen) möglich. Schade, es ist also keine separate Lautstärkereglung möglich, wenn der eine Hörer lauter und der andere leiser hören möchte. Außerdem hätte mir hier als Zubehör ein Adapterstecker auf 6,35 besser gefallen.

Fazit: Der Logiteck UE 4000 ist in seiner Preisklasse nicht gerade der beste Klangkünstler. Klavieroptik und eine hübsche Verpackung sind doch nicht alles. Als vergleich sollte man auch die günstigeren Modelle, von Koss oder AKG, mal ausprobieren. Die sind wesentlich leichter, drücken nicht so auf die Ohrmuscheln und schonen auch die Geldbörse. Wer richtigen Klang erleben möchte, der muss dann tiefer in die Tasche greifen. Wer bei Logitech bleiben möchte empfehle ich den UE 6000 oder den UE 9000. Die sind dann aber auch schwerer, entzücken aber durch wirklich hervorragende Klangcharakteristik. Ich gebe dem UE 4000 3 Sterne.

Nachtrag 27.03.2014:
Mit meiner Beurteilung lag ich wohl nicht ganz falsch. Nun kostet der Kofhörer nur noch 30 Euro. Für diesen Preis ist er durchaus empfehlenswert, deshalb eine Korrektur von drei auf vier Sterne.
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Farbe: schwarzVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Na sowas. Da freue ich mich, dass Logitech eine Kopfhörer-Serie mit meinen Initialen herausbringt, nur um bei Lieferung festzustellen, dass mitnichten ich Pate für die erstaunlich klangvollen Kopfhörer stand, sondern ue die Kurzform von "Ultimate Ears" ist. Ich habe die "Ultimate Ears 4000" jetzt auf Herz und Nieren getestet. Laut Produktkarton sind die On-Ear-Kopfhörer speziell für den Gebrauch mit Apples iPods, iPhones und iPads gedacht. Neben einem iPhone 3 und einem iPod habe ich die Kopfhörer aber auch noch an meinen iMac, an ein Android-Smartphone von LG und an meine Pioneer-Stereoanlage angeschlossen, und somit Musik von folgenden Quellen getestet: Vinyl, CD und mp3.

Im Karton sind die Kopfhörer, das abnehmbare Audiokabel, ein Verteileradapter, eine Bedienungsanleitung, die 2-Jahres-Garantieerklärung des Herstellers und ein schwarzer Schutzbeutel aus Mikrofaser (mit Reißverschluss)
für den Unterwegsgebrauch der Kopfhörer enthalten.

Am Audiokabel ist noch eine Mikrofoneinheit angebracht, mit der man eingehende Anrufe annehmen kann, ohne das iPhone aus der Tasche zu nehmen, und auch die einzelnen Tracks lassen sich damit skippen. Außerdem kann man hiermit die Lautstärke beeinflussen. Das funktioniert jedoch nur beim iPhone. Und nur, wenn man nicht den beiliegenden Adapter zwischengeschaltet hat, mit dem man ein zweites Paar Kopfhörer anschließen kann. Beim Android-Smartphone funktioniert das Mikrofon leider komplett nicht.

Was auffällt: Die On-Ears sind relativ klein (und nein, ich habe keine exorbitant großen Ohren!), so dass die Ohren oben und unten minimal überstehen. Dennoch überzeugt mich der volle Klang der kleinformatigen Kopfhörer total.
Egal ob Elektro-Pop á la "Stereo Total", Popmusik von Michael Jackson oder Soul von Sharon Jones oder Marvin Gaye, die Musik wirkt warm und voll und hat Volumen.

Die Verarbeitung wirkt sehr wertig, der Bügel ist außen aus Kunststoff in Pianolackierung, die Schiene zur Vergrößerung ist aus Aluminium gefertigt. Schick finde ich auch, dass das Audiokabel blau gefärbt ist - das Design an sich empfinde ich als sehr gelungen.

Zum Vergleich habe ich noch Denon-Kopfhörer herangezogen (die etwas teurer sind als die "Logitech-ue"). Die Denon klingen im direkten Vergleich kühler und etwas blechern.

Der beiliegende Schutzbeutel macht okular auch einiges her. Während der Mikrofaserbeutel tiefschwarz ist, sind Reißverschluss und Innenfutter im gleichen Blau wie das Audiokabel, das ue-Logo ist in weißen Lettern aufgedruckt. (Ich habe die komplett schwarzen Kopfhörer - ob sich bei den Farbvarianten auch Beutel mit jeweils passend eingefärbtem Innenfutter befinden, entzieht sich meiner Kenntnis).

Ich habe bisher keine Kritikpunkte an den "ue 4000" von Logitech gefunden und vergebe somit konsequente fünf Sterne. Für Unterwegshörer und Apple-Nutzer sind die von der Größe her reduziert designten On-Ears definitiv empfehlenswert. Wer auf die Mikrofon-Funktion verzichten kann, kann sich die Kopfhörer auch gelassen ans Android-Smartphone stöpseln.
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am 8. Mai 2014
Servus!

Mein erstes Review hier auf amazon. Gibt zwar schon ein sehr gutes (auch urspr. ausm HiFi Forum wie dieses hier) aber ich hab mir gedacht ich geb hier mal meinen Senf dazu:

Ich bin leider kein absoluter KH Pro, habe aber doch schon einige Modelle besessen:
Dazu gehören bzw. gehörten:
-) Philips SHE3850 - Spaßhörer - sehr billig aber unschlagbar für den Preis wie ich finde ... und das Sounding von denen mag ich sehr
-) Phiaton PS200 - Top Auflösung, jedoch mir mittlerweile in den Höhen viel zu spitz. Hör ich kaum mehr ... leider
-) Superlux HD681B - Nach wie vor einer meiner Favoriten muss ich sagen
-) Superlux HD330

Zum UE4000:

Erster Eindruck:
Schick verpackt, Kabel hat eine ordentliche Länge und is relativ dick und trotzdem flexibel. Noch dazu is es nicht fix mit dem KH verbunden sondern an beiden Enden mit Standard Miniklinken (einmal gerade, einmal abgewinkelt) versehen. Also spitzen Sache was das Kabel angeht! Auch die Tasche die man dazu bekommt sieht gut aus und is gut verarbeitet. Dieser komische Audipsplitter naja ... wer ihn braucht ...
Die KH selbst: Wirklich (vor allem für den Preis!) sehr gut verarbeitet. Sehr angenehm zu tragen, drücken nicht. Das macht nur der HD681 besser, die HD330 sind sehr unbequem.
Also was man hier für momentan 22 Euro bis hierhin geboten bekommt is eigentlich nicht zu schlagen.

Klang:
Hier gleich mal vorweg wie schon gesagt: Ich bin kein KH Pro und hab kein wirklich perfektes Gehört wie viele hier. Von daher entspricht all folgendes halt nur meinen (teilweise subjektiven) Erfahrungen.
Für mich ist der Klang durchwachsen.
Der Bass kommt doch recht trocken und differenziert rüber, auch wenn ich meine eine leichte Anhebung im Oberbass zu erkennen. Die stört aber nicht. Vor allem wiederum angesichts des Preises sehr solide was man hier geboten bekommt.
Bei den Mitten wirds schon schwieriger. Die oberen Mitten bzw. wie die unteren Höhen (ich nenn sie mal so) sind mir einen Hauch zu sehr in den Hintergrund gedrückt. Ich möchte die KH nicht als Dunkel bezeichnen, sie sind aber eher "auf der dunklen Seite" (... der Macht. ). Ich mag eher hellere Hörer aber das is natürlich rein subjektiv. Trotzdem hätt ich mir da etwas mehr gewünscht.
Die Höhen: vom Sounding her die mittleren und oberen Höhen für meinen Geschmack gut aber doch noch eine kleine Spur zu wenig. Sie sind da aber eben nicht übertrieben wie beim Phiaton dass man dauernd Zischlaute um die Ohren geworfen bekommt. Trotzdem macht die (mMn) leichte Absenkung der unteren Mitten den KH etwas zu dunkel. Klingt wie der oft angesprochene Vorhang.
Bühne: Ist OK. Mehr gibts nicht zu sagen. Mit einem offenen (auch wenns nur ein Superlux is) kommt der geschlossene klarerweise nicht mit.
InnerFidelity bestätigt in Etwa das was ich meine.
Der Abfall ab 1kHz is doch relativ kräftig. Mit einem EQ da etwas entgegengewirkt macht den Klang deutlich freundlicher. Problem is dass ich mich irgendwie weigere mit einem EQ zu arbeiten bzw. das am iPhone auch nicht wirklich kann da der mitgelieferte EQ von Apple Mist ist. Wenn ich in iTunes 2, 4 und 8kHz etwas anhebe und bei 16kHz nur mehr ganz minimal klingt er für mich perfekt.

FAZIT:
Guter Hörer vor allem für den aktuellen Preis. Verarbeitung gut bis sehr gut, Kabel in dem Preissegment überdurchschnittlich gut (was ich da schon alles gesehen hab meine Fresse). Transporttasche und Audiosplitter gibts auch noch dazu. Vom Klang her perfekt wer gern leicht dunkle Hörer mag. Da dann sicher perfekt für unterwegs weil leicht, nicht zu groß und angenehm zu tragen und wenn man sie mal wo verliert oder was auch immer ist bei 22 Euro nicht viel verhaut. Bei Bühne und Auflösung darf man sich natürlich keine Wunder erwarten.
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Farbe: schwarzVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Große Vorworte spare ich mir wie üblich an dieser Stelle und komme daher gleich zum Wesentlichen.

AUSPACKEN:
Verstaut sind die Logitech UE4000 On-Ear-Kopfhörer in einem blau/schwarzen Karton. Öffnet man diesen einmal und zieht das Innenleben heraus, zeigt sich neben den Kopfhörern auch noch ein Adapter um ein zweites Paar anzuschließen, das Audiokabel für Kopfhörer und Abspielgerät, die Anleitung und zu guter Letzt, ein kleiner schicker Beutel zum verstauen der 4000er.

DESIGN & VERARBEITUNG:
Ist in erster Linie natürlich Geschmackssache, dennoch wie immer ein paar kurze Worte von mir:
Das Design gefällt. Es ist schlicht, gleichermaßen jedoch elegant. Feiner Klavierlack ziert die Oberfläche, wobei die Initialen "UE" in Silber gehalten sind. Die untere Seite, also die, die auf dem Kopf aufliegt, ist mit einem weichen Stoff durchzogen, welcher quasi eine Polsterfunktion erfüllt und somit keinen spürbaren Druck zulässt. Zieht man den Bügel dann einmal heraus um die Kopfhörer der Kopfgröße anzupassen, zeigt sich das Gestell in hübschem Aluminium-Design. Alles ist also hochwertig und sauber verarbeitet. Die Markierungen für die Ohren (L & R) sind übrigens in dezentem weiß respektive rot gehalten.

Die Kopfhörer-Muscheln selbst liegen dank des Materials prima auf den Ohren, sie umschließen diese also nicht (deshalb On-Ear ;-). Der Schaumstoff schmiegt sich schön an die Ohrmuschel an. Die Abschirmung durch akustische Signale von Außen wird so quasi komplett gewährleistet und der Hörgenuss leidet selbst bei geringer Lautstärke nicht durch Einflüsse von Außen. Weiterer Pluspunkt: Was nicht hinein kommt, kommt auch nicht hinaus. Soll heißen, Hörgeräusche für den Nachbarn der evtl. neben einem sitzt, sind außerhalb der Hörmuscheln ebenfalls so gut wie gar nicht zu vernehmen. Hier stimmt die Verarbeitung also ebenfalls auf ganzer Linie - Top! Verbunden werden die Tonbringer mit dem Abspielgerät im übrigen mit einem (für meinen Geschmack) schicken blauen Audiokabel, welches zusätzlich auch noch ein kleines Bedienfeld bietet.

Ach ja, noch schnell ein kurzer Tipp am Rande bezüglich des Anschließen`s:
Beim Anschließen unbedingt darauf acht geben, das der goldene Klinken-Stecker KOMPLETT im Kopfhörer verschwunden respektive eingerastet ist. Bei mir war beim ersten Test beispielsweise lediglich nur noch ein Millimeter des Steckers zu sehen, was allerdings schon zur Folge hatte, das der Sound nur aus dem linken LS kam. Also nicht zu zimperlich beim anstecken sein ;-)

KLANG:
Um es kurz zu machen, die UE4000 konnten mich Klanglich durchweg und auf ganzer Linie überzeugen. Zum Test genommen wurde Hans Zimmers Score zu The Dark Knight Rises und der Soundtrack von Intouchables-Ziemlich Beste Freunde. Und was soll ich sagen, ich möcht die Kopfhörer nicht mehr missen. Die UE4000 geben für ihre Preisklasse einen hervorragend detaillierten, kraftvoll warmen Klang wieder, welcher zudem mit tollen Bässen aufwartet. Selbst bei höherem Lautstärkepegel machen die Kopfhörer keineswegs schlapp und geben den Sound konstant sauber wieder.

FAZIT:
Wer ein paar richtig gute On-Ear-Kopfhörer zu einem erschwinglichen Preis sucht, der sollte die Logitech UE4000 unbedingt einmal ausprobieren, denn diese geben im Musikbereich einen spitzen Sound wieder, sehen zudem schick aus, sind leicht und isolieren die Ohren auf ein sehr gutes Level. Von daher verdiente 5 Sterne.
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