Ich muß zugeben, daß ich eigentlich ein Befürworter von "Schulen ans Netz" bin, daß sich Schüler/innen so früh wie möglich mit dem Internet auseinandersetzen, daß sie mit neue Medien (wie Powerpoint und Beamer) umgehen lernen und kompetent im Umgang mit der Technik werden. Aber der Autor weist überzeugend darauf hin, daß die Technik nicht zum Selbstzweck werden darf, daß ein Computer einen guten (selbst einen schlechten) Lehrer nicht ersetzen kann - und das Computer nicht das Allheilmittel sind, nicht einmal zum "gleichen Zugang zu Informationen" für alle. Insbesondere das Kapitel über Powerpoint hat mit ziemlich gut gefallen (und mir etwas die Augen geöffnet, was die weitere Benutzung davon angeht).
Ein reinigendes Gewitter in all der Schwüle von blinden Technologieglauben.