Emily aus England will, um ihre taube Schwester vor der Heirat zu bewahren, den Highlander Talorc Sinclair ehelichen. Der ist aber alles andere als erfreut darüber und kümmert sich auch nicht um seine Braut. Die wird dann, als sie unbeaufsichtigt ist, zusammen mit Talorcs Schwester von einem anderen Highlandclan entführt.
Es kommt, wie es kommen muss und Emily verliebt sich in ihren Entführer Lachlan Balmoral. Der ist auch von Emily hingerissen. Da er aber das Erbe des Werwolfes in sich trägt, sollte er eigentlich eine Werwölfin ehelichen, um sicherzugehen, dass seine Nachkommen es weitervererben.
Emily ist eine Heldin, die keineswegs auf den Mund gefallen ist und so ergeben sich Wortgefechte zwischen beiden Protagonisten, die einfach herrlich zu lesen sind. Lachlan ist arrogant, selbstherrlich und total von sich überzeugt, aber auf so liebenswerte Weise, dass es mir oft genug ein Schmunzeln entlockt hat. Natürlich nimmt auch das Werwolfdasein einen Teil der Geschichte ein, aber ich finde, der Teil hat sich gut in die Geschichte eingefügt und war auch nicht zu fantasylastig.
Insgesamt hat mich dieser Roman immer wieder an die Highlanderromane von Julie Garwood erinnert und wer diese Schriftstellerin mag, der wird, denke ich, auch mit diesem Roman seine Freude haben. Allerdings sollte man schon ein Faible für Werwölfe haben ;)
Auch der 2. Teil ist mittlerweile übersetzt worden und lautet: Im Bannkreis des Mondes