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Lockruf des Goldes: Roman [Taschenbuch]

Jack London , Erwin Magnus
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,90  
Taschenbuch, 1. Januar 1973 --  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

1. Januar 1973
Burning Daylight ist die herausragende Gestalt unter den Goldsuchern in Alaska: Keiner kann wie er die körperlichen Strapazen der Schlittenreisen ertragen; keiner hat seine Kraft, seine unerschöpfliche Energie und seinen Wagemut - der sich verbindet mit Freigebigkeit, Gutmütigkeit und Kamerdaschaft. Als ihm ein großer Goldfund gelingt, ist die Zeit des Spiels mit der Wildnis Alaskas vorbei - jetzt locken ihn die Möglichkeiten des Spiels mit dem Geld. Aus dem Goldsucher wird ein reicher Minenbesitzer und gewitzter Unternehmer, der schließlich steinreich nach New York, in die Welt der Hochfinanz, abreist. Doch der Hüne, der sich im Kampf mit der Wildnis so spielerisch bewährte, verändert sich durch den Kampf an der Börse. Grausamkeit und Menschenverachtung färben auch auf sein Wesen ab, und sein Körper wird immer mehr geschwächt vom Büroleben und vom Alkohol. Bis er seine Sympathie für Dede Mason entdeckt ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 1973)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423008717
  • ISBN-13: 978-3423008716
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 445.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Franzisko geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22. November 1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende.

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender Ratgeber zum Glück 28. April 2003
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Weiber, Whisky und Spiel, so sieht das Leben von Elam Harnish aus, genannt "Burning Daylight" und einer der Superstars der Goldgräber-Szene von Alaska um 1895. So wie die Poker-Party auf den ersten Seiten verläuft sein ganzes Leben: alles setzen, alles verspielen, alles gewinnen, alles verlieren. Eine neue Goldader kann den lebenslangen Reichtum bedeuten, ein ungünstiger Schneesturm den Tod. Nachdem er nach mehreren Abenteuern schließlich doch vermögend wird, wechselt Daylight nach San Fransisco, wo er in die neue Welt der Hochfinanz eintritt. Er findet hier die alten Gesetze vor, nur in neuer Verpackung. Das Buch nimmt zum Ende hin erneut eine überraschende Wende, als die Liebe zu seiner unscheinbaren Sekretärin Dede Mason überstark wird.

Die Beschreibung der 2.000 Meilen weiten Schlittenfahrt nach Dyea oder die Stimmung in den neuen Claims des Klondike kann nur Jack London so authentisch erzählen. Auch das monatelange Werben Daylights um Dede, einerseits etwas plump, andererseits so ehrlich, ist einfach wunderschön beschrieben. Die Tatsache, das Daylight immer gewinnt, nie müde wird und selbst bei völliger Erschöpfung noch jeden schmeißt, ist vielleicht etwas übertrieben, aber es handelt sich ja auch um den Helden von Alaska. Jack London's Bücher lassen sich sehr tief interpretieren, weshalb ich hier nicht groß ausholen möchte - dazu gibt es ganze Bücher. Kurz gesagt zeigt diese Geschichte von Burnung Daylight auf wunderschöne Weise die Lerneffekte auf der Suche nach dem wahren Glück im Leben: der kumpelhafte Goldgräber mit vielen Freunden sucht das Geld; der reiche Daylight sucht die Zeit für sich und die Liebe, die er nicht kaufen kann; zuletzt führt er das verhältnismäßig "arme" Leben in Liebe mit Dede Mason, das er während seiner Goldgräberzeit noch als schlimmen Alptraum angesehen hätte. Diese Lernkurve kann jeder auf sein eigenes Leben übertragen und seine eigene Situation vielleicht angenehmer interpretieren.

London ist einer der abenteuerlichsten Autoren der Welt von 1900 und hat u.a. jahrelang als - erfolgloser - Goldgräber in Alaska gelebt. Deshalb enthalten seine Geschichten einen großen Kern Wahrheit und beruhen mehr oder weniger auf wahren Erlebnissen, die mit ein bisschen "Seemannsgarn" verfeinert sind. "Lockruf des Goldes" ist ein wunderbares Dokument der Goldgräberzeit vor 100 Jahren und meiner Meinung nach neben "Der Seewolf" Londons bester Roman. Viel Spaß!

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Lockruf des Goldes" ist mein Lieblingsbuch von Jack London. In eine spannende Geschichte verpackt, in der wir den Helden "Burning Daylight" zuerst durchs wilde Alaska und später durch die Finanzwelt von San Francisco begleiten, vermittelt London uns etwas über Werte, die im Leben zählen.
Elam Harnish, von seinen Alaska-Kumpanen nur "Burning Daylight" genannt, ist auf der Suche nach dem ganz großen Goldfund. Und irgendwann wird sein unermüdliches Suchen belohnt: Er entreißt der Erde einen unermesslichen Schatz an Gold und mehrt sein Vermögen noch zusätzlich durch Grundstücksspekulationen in Dawson City und die Einrichtung von Sägemühlen, die das Holz zum Häuserbau für die aufstrebende Goldgräberstadt liefern. Nun, da das Fieber nach Reichtum ihn gepackt hat, strebt Harnish alias Daylight nach mehr: Mit seinem riesigen Vermögen will er sich in der Großstadt in der Finanzwelt behaupten. Im frühkapitalistischen Amerika entwickelt sich der Junge aus Alaska zu einem der ganz großen Wirtschaftsmagnaten. Doch die Jagd nach dem Geld verändert seinen Charakter. Aus dem unverdorbenen, lebenslustigen und freigiebigen Trapper und Abenteurer wird mit den Jahren des Stadtlebens ein schwacher, einsamer, verbitterter und geiziger Mann. Erst die Liebe zu seiner Sekretärin Dede Mason, eine Frau, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, lässt ihn aufwachen und wieder die wahren Werte im Leben eines Menschen erkennen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassischer Abenteuerroman mit Kapitalismuskritik 28. Januar 2011
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch war mein Erstes von Jack London, ich habe es mir aufgrund der guten Bewertungen und der spannenden Thematik des Klondike-Goldrausches gekauft.

Es wird die Lebensgeschichte eines Selfmade-Millionär beschrieben, der als abenteuerlustiger Goldschürfer in Alaska beginnt und durch geschicktes Unternehmertum bis in die Welt der Hochfinanz aufsteigt. Das Buch besteht dabei aus zwei Teilen:
Während ich (nach leicht gewöhnungsbedürftigem Einstieg) den ersten Teil, der die harte Goldsuche des Protagonisten in der Natur beschreibt, sehr spannend und interessant fand, folgt der zweite Teil seinem Leben als Unternehmer in der Stadt und, vor allem, der Suche nach der Liebe. Leider wirkt Letzteres seicht im direkten Vergleich zum "harten" ersten Teil des Buches.

Jack London schafft es aber am Ende des Buches intelligent einen Bogen zum Beginn zu spannen und baut eine Moral in die Geschichte ein, in dem er die Hauptfigur am Sinn seines Reichtums zweifeln lässt und den Kapitalismus als solches kritisiert. Diesen Wandel beschreibt London nachvollziehbar, er vermeidet dabei den erhobenen Zeigefinger.

Resümee: Das Buch ist eine literarisch hochwertige Abenteuergeschichte im klassischen Stil. Es ist sehr empfehlenswert, da es den Zeitgeist des Goldrausches in Alaska sowie den Beginn des Kapitalismus detailliert und glaubhaft einfängt. Empfehlenswert ist auch die vorliegende Ausgabe, die ein interessantes Nachwort des Übersetzers enthält.
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5.0 von 5 Sternen Neben Allem, was...
bisher hierzu geschrieben wurde, möchte ich vor allem auf die tolle Sprache hinweisen. Vielleicht dadurch ein echter Klassiker geblieben, weil eine wohldurchdachte Sprache,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Weltenwanderer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jack London
Seine Romane habe ich als Kind schon super gern gelesen und ich denke die Bücher gehören in jedes Buchregal. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von anke rodenstein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk
Lange lag dieses Buch bei mir herum. Eines von vielen, das darauf wartete, gelesen zu werden. Doch könnte mich eine rund 100 Jahre alte Geschichte noch interessieren? Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Platzanweiser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch, schnelle lieferung
Super spannendes und Fesselndes Buch! Jack London ist eine wahre Legende unter namhaften Autoren. Kann es nur weiter empfehlen ;)
Vor 13 Monaten von Benjamin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jack London
Ich bin erstaunt wie schnell ich das Buch erhalten habe, Samstag Mittag bestellt und Dienstag
lag es im Briefkasten! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2011 von D. Schrader
3.0 von 5 Sternen Lockruf des Goldes
Lockruf des Goldes ist ein Roman, mit dem man sich in die Stimmung der Goldgräberzeit am Yukon zurückversetzen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2010 von Stefan Wenskus
5.0 von 5 Sternen Der Roman zur Finanzkrise!
Ein Roman aus längst vergangener Zeit und doch hochaktuell. Denn wer diesen packenden Roman einmal gelesen hat und ihn mit dem aktuellen Zeitgeschehen vergleicht wir viele... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2009 von Klaus Hoffmann
4.0 von 5 Sternen Kein Abenteuerroman
Vor dem Erwerb hatte ich den hinreißenden TV Vierteiler "Lockruf des Goldes" im Kopf. Lesen Sie weiter...
Am 9. August 2002 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch
Dieses Buch hat mich begeistert! Es ist sehr gut zu lesen und es beschreibt die Ümstande im damaligen Alaska gut. Lesen Sie weiter...
Am 18. Oktober 1999 veröffentlicht
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B.Traven 0 12.05.2009
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