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Lob der offenen Beziehung: Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück [Broschiert]

Oliver Schott
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Januar 2013
In der heutigen Gesellschaft genießt die Monogamie als Beziehungsmodell eine wenig hinterfragte Monopolstellung. Doch schon lange hat sich das romantische Ideal "ewiger Liebe" als unrealistisch erwiesen und ist einer eher ernüchternden Praxis der "seriellen Monogamie" gewichen. Ohne die Illusion, es könne nur eine einzige wahre Liebe geben, wird der Sinn von "Treue" aber fragwürdig. Warum muss eine alte Liebe enden, wenn eine neue beginnt?
Im Buch wird der Umgang mit Liebe und Sexualität neu überdacht. Der Autor zeigt, dass sich Gefühl und Verstand, Verbindlichkeit und Freiheit nicht entgegenstehen müssen. Das monogame Liebesmodell beruht auf Vorurteilen und beinhaltet Zumutungen, die nicht nur aus hedonistischen, sondern auch aus ethischen Gründen kritikwürdig sind. Auch Alternativen wie "Don't ask, don't tell"-Vereinbarungen, Swinger-Beziehungen und Polyamory werden einer kritischen Diskussion unterzogen.

Wird oft zusammen gekauft

Lob der offenen Beziehung: Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück + Treue ist auch keine Lösung: Ein Plädoyer für mehr Freiheit in der Liebe + 111 Gründe, offen zu lieben - Ein Loblied auf offene Beziehungen, Polyamorie und die Freundschaft
Preis für alle drei: EUR 35,79

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Produktinformation

  • Broschiert: 107 Seiten
  • Verlag: Bertz + Fischer; Auflage: 7. Bearb. u. erg. (Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865057047
  • ISBN-13: 978-3865057044
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 10,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.785 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das beste Buch zum Thema." (Die Zeit, 1.10.2010)

Über den Autor

Oliver Schott, geboren 1982, studierte Philosophie, Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und promoviert derzeit in Göttingen über die "Methodologie des praktischen Denkens". Er arbeitet als Lektor und Autor für die Wochenzeitung "Jungle World".


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Monogamie 27. Oktober 2010
Von zero
Oliver Schott stellt in seinem Buch in leicht
verständlicher Art und flottem Schreibstil eines
der in unserer Gesellschaft am tiefsten
verwurzelten sozialen Gefüge in Frage: Das der
traditionellen Zweierbeziehung. Dabei geht er der
Frage nach, warum eigentlich die
Alternative, offene Beziehungen zu führen, so abwegig
erscheint und verweist auf die herrschenden
Voruteile innerhalb einer vordergründig doch so
aufgeklärten wie freien Gesellschaft. Schott tritt
hier jedoch keinesfalls als plumper Gegner der
Monogamie auf, der das zwangsläufige Heil etwa in
Polyamorie oder Swinger-Kultur sieht. Vielmehr
betrachtet er auch derartige Positionen mit
kritischem Blick und der nötigen Vorsicht. So
schafft er es, naheliegende, aber dennoch selten
aufgeworfene Fragen zu formulieren, Kritik an
herrschenden Ordnungen zu üben und dabei noch
hervorragend zu unterhalten. Ein Brückenschlag,
der nicht häufig so gut wie in diesem Buch gelingt!
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorbehaltlos denken 27. Dezember 2010
Von Thomas M.
Wo Paartherapeuten und Beziehungstrainern die Worte ausgehen, beginnen die Gedanken von Oliver Schott, großartig! Unvoreingenommen, unschlagbar logisch und sprachlich brillant beantwortet der Autor Fragen, die "man" in unserer Gesellschaft nicht stellt - zum Beispiel diese: Wenn es unmöglich ist, mehrere Menschen zu lieben, braucht man es nicht zu verbieten; wenn es aber möglich ist, warum sollte man es dann verbieten? Und warum sollte man eine intakte Beziehung zerstören, wenn eine enge Beziehung zu einem weiteren Menschen entsteht?

Gerade letztere Frage verdeutlicht, dass, was auf den ersten Blick modernistisch erscheint, auch konservativ verstanden werden darf, bewahrend im besten Sinne des Wortes. Als "LeserIn" stören mich einige unbedeutende Details, wie das Un-Wort "Nichtsdestotrotz" gleich auf der ersten Seite, aber das ist Geschmackssache und ändert nichts an der Bestnote, die das Büchlein verdient hat.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Streitschrift für das Leben 13. Dezember 2010
Für alle die das Leben ebenso wie das Argumentieren lieben, ist dieses Buch ein Augenöffner und ein intellektueller Hochgenuß. Es startet mit einer ausführlichen Begründung, warum es überhaupt erlaubt sein soll, über angeblich tiefere und allgemein anerkannte Wahrheiten des Gefühls und "Tatsachen" der Liebe mit dem Mittel der Ratio zu räsonieren. Ein nicht unbegründeter Einschub, wie die verbitterte und geradezu verleumderische Rezension des Buches in der Zeitschrift Konkret zeigt. Es ist bequem auf einer ein- bis zweistündigen Zugfahrt zu lesen. Allerdings will man es wieder und wieder lesen, besonders gelungene Passagen herausssuchen, sie Freunden zeigen, usw. und so fort. Der Autor bezeichnet das Buch treffend als Streitschrift, es ist vom Stil her definitiv keine Ratgeberliteratur. Ein Plädoyer nicht unbedingt für eine bestimmte Beziehungsform (insofern ist der Titel etwas irreführend), sondern am ehesten noch dafür, sein Glück mutig und uneingeschüchtert von Totschlagargumenten in reifer und neugieriger Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt zu suchen.
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1.0 von 5 Sternen Inhaltsleere Langeweile
Die Verbindung von Ehe und Liebe und daraus resultierende Ideale von Treue sind historisch jung und in Zeiten, in denen Verhütung und Verhinderung von Geschlechtskrankheiten... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Hotzenplotz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ziel verfehlt
Zu meinem Hintergrund: ich habe jahrelange Erfahrung mit offenen Beziehungen und halte diese für eine sehr sinnvolle Institution. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kritischer Leser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lehrreich
Ein sehr interessantes Buch, kurz und knapp auf den Punkt gebracht, was viele denken, sich aber nicht trauen, zu sagen.
Vor 5 Monaten von K.B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kompakte Beschreibung einer völlig anderen Sichtweise von...
In unserer Gesellschaft wird uns eingebrannt, wie Beziehungen sein sollten, nämlich streng monogam. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Taro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klein aber Oho!
Ich habe ein normalgroßes Buch erwartet, das Buch ist aber relativ klein und auch sehr schnell durchgelesen. Allerdings ist der Inhalt so gut, dass das nichts macht. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Morpho Peleides veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Monogamie ist künstlich und out
Ich lebe schon seit vielen Jahren in der Überzeugung, dass exklusives Anspruchsdenken und Eifersucht in einer Beziehung nichts zu suchen haben. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Thomas Friedrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wow
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass so ein dünnes Büchlein so viel bewegen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Laura Dehring veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Philosophisch Gut
Ein sehr geistreiches Buch, dass viele Anregungen zum Weiterdenken und Diskutieren gibt. Es ist jedoch wirklich nur auf die reine Theorie beschränkt und gibt keinerlei... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Anni Bun veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessant, philosophisch, humorvoll, logisch...
so kann man das Buch kurz beschreiben.

Der Autor lässt durch allerhand logische und differenzierte Betrachtungen die zwischenmenschlichen Beziehungen in einem... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Tobias veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kopflastig gut
Hier geht es nicht um die Emotionen im Umgang mit Seitensprung, Monogamie, Polyamorie etc.

Dafür werden die theoretischen Grundlagen philosophisch überzeugend... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von The Rat veröffentlicht
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