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Kommentar: Suhrkamp Verlag, Taschenbuch, 1995, 3 Aufl. - ein eher ungelesenes Exemplar, Ecken minimal berieben, keine nennenswerten Gebrauchsspuren im Buch, kein Mängelexemplar
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Lob der Stiefmutter: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 23. Mai 1993


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 196 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 9 (23. Mai 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518387006
  • ISBN-13: 978-3518387009
  • Größe und/oder Gewicht: 10,7 x 1,3 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibkünstler und Das böse Mädchen.
Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.
Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.

 

 

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

An ihrem vierzigsten Geburtstag fand Dona Lukrezia auf ihrem Kopfkissen ein Schreiben mit liebevoll gemalten, kindlichen Schriftzügen:

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Stiefmutter! Ich habe kein Geld, um Dir etwas zu schenken, aber ich werde ganz viel lernen, und dann werde ich Klassenbester, und das ist dann mein Geschenk. Du bist die Beste und die Schönste und ich träume jede Nacht von Dir. Noch einmal herzlichen Glückwunsch! Alfonso

Es war nach Mitternacht, und Don Rigoberto befand sich im Badezimmer, wo er sich seinen allabendlichen Waschungen unterzog, die kompliziert und langwierig waren. (Nach der erotischen Kunst war die körperliche Reinigung sein liebster Zeitvertreib; die geistige beunruhigte ihn nicht weiter.) Gerührt über den Brief des Kindes, verspürte Dona Lukrezia den unwiderstehlichen Impuls, zu ihm zu gehen und ihm dafür zu danken. Diese Zellen bedeuteten ihre wirkliche Aufnahme in die Familie. Ob er wohl noch wach war? Was machte das schon! Wenn nicht würde sie ihn ganz vorsichtig auf die Stirn küssen, um ihn nicht zu wecken. Während sie im Dunkeln die teppichbelegten Stufen des Hauses hinunterging, auf das Schlafzimmer von Alfonso zu, dachte sie: "Ich habe ihn gewonnen, er ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ida Blick am 24. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Mario Vargas Llosa, in Peru geboren und in diesem Jahr für seine Romane zum Nobelpreisträger
gekürt, hat einen Faible für Erotik. Neben 'Das Paradies ist anderswo' und 'Das böse Mädchen',
stellt sein 1993 erschienener Roman 'Lob der Stiefmutter' einen Höhepunkt in seinem dem
Erotischen verpflichteten Schaffen dar.
Der Titel verrät schon einiges: Ein Kind, das sich danach sehnt, von der Stiefmutter gelobt zu
werden. Mit allen Mitteln versucht der achtjährige Alfonsito seiner neuen Mutter Doña Lukrezia zu
gefallen und ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Zunächst mit einem harmlosen Brief, dann
sogar ein inszenierter Selbstmordversuch. Bald findet sich Lukrezia in einem Sog von Geben und
Nehmen wieder, dem sie nicht entkommen kann.
Als wäre die Intensität der Stiefmutter-Kind-Beziehung nicht schon genug, kommt auch noch Don
Rigoberto, der Vater des Kindes und Ehemann von Lukrezia ins Spiel. Verfeinert mit Einschüben
kleiner Geschichten über erotische Kunstwerke, die auch im Roman abgebildet sind, bringt Vargas
Llosa den LeserInnen die zwischen dem Liebespaar aufflammenden Fantasien nahe. Dabei erforscht
Don Rigoberto nicht nur seinen eigenen Körper bis in den letzten Winkel, sondern auch den seiner
Frau. Doch bald ist es mit dem ehelichen Frieden vorbei. Alfonsito kommt seinem eigenen Vater in
die Quere.

Inzest als erregendes Moment

Was anfangs noch wie ein kindliches Spiel wirkt, wird schnell zu einem gefährlichen erotischen
Abenteuer. Die Handlungen des kleinen Jungen werden von Mal zu Mal inzestuöser.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücherkeule am 12. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Götter haben, wenn sie in die Leben der Menschen einbrachen, selten für reines Glück gesorgt. Amor, der geflügelte Gott der Liebe, ist hier keine Ausnahme. Im Gegenteil. Wo er schelmisch, spielerisch, kindlich und keusch erscheint, ist für den Menschen Gefahr im Verzug. Denn er wird sich nehmen, was er will, und er wird keinen Gedanken an das Schicksal der Menschen verschwenden, denen er das Leben verwirrt. Er ist der schlimmste aller Verführer: Naiv spielend, lachend, entweichend.

In dem schmalen Roman 'Das Lob der Stiefmutter' erscheint der Gott als zehnjähriger Sohn Don Rigbertos, eines wohlsituierten leitenden Angestellten einer Versicherungsgesellschaft, der sich vor kurzem erst mit der wesentlich jüngeren Dona Lukrezia verheiratet hat. Die Liebe der beiden ruht im wesentlichen auf erotischem Fundament: Die Nächte mit Lukrezia sind für Don Rigoberto ein Jungbrunnen. Mit Akribie bereitet er jeden Abend im Badezimmer mit ausgeklügelter Waschzeremonie seinen Körper und seinen Geist auf die Nacht und auf die Liebe vor.

Doch kommt ihm der Gott in die Quere. Hartnäckig nähert er sich in der Gestalt des Sohnes, Alfonsito, seiner Stiefmutter, die um des häuslichen Friedens willen dem Jungen nicht widersteht. Als der Skandal schliesslich von Alfonsito selbst in aller Unschuld seinem Vater vorgetragen wird, zerbricht das erotische Gebäude Don Alfonsitos.

Vargas Llosa hat mit 'Das Lob der Stiefmutter' einen erotischen Roman, oder besser, einen Roman über die Erotik geschrieben, der die mannigfaltigen Seiten des Themas manchmal sanft, manchmal aber auch sehr unsanft betastet.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Thomas Hart am 11. August 2006
Format: Taschenbuch
Das ist eines der Buecher, die an sich nur aus Schoenheit, ohne weiteren Nutzwert bestehen. Man lernt wenig aus der Geschichte um das Engelchen, seine Stiefmutter und deren Ehemann (ausser vielleicht, dass auch Engelchen durchtrieben sein koennen, das wusste man aber). Die Struktur und die Schoenheit der Sprache Vargas Lloasas sind alles, mit rein narrativen Passagen zu Waschungen, Liebesakten und Enthuellungen, und dann wieder den Traumsequenzen um die Jungfrau Maria oder das Libido-Engelchen. Sehr schoen zum Eintauchen, auch wunderbare Bettlektuere weil die Kapitelchen dankbar klein geschnitten sind. Ein sexy kleines Kunstwerk, ganz ohne Gewissensbisse...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Matthias Korner am 4. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das vorliegende 196 seitige Buch des bekannten peruanischen Autoren entstand 1988 im dritten Jahrzehnt seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Fernab der sonst von Vargas Llosa geliebten Themen von Dschungel, Rebellion, Indianern und deren schwieriger Auseinandersetzung mit den seit spanischen Tagen ansässigen Weißen geht es um das Beziehungsgeflecht innerhalb einer kleinen Familie. Hauptfiguren sind Doña Lukrezia, die gerade vierzigjährige schöne Stiefmutter, Don Rigobero, Vater und Ehemann, einsamer Praktikant hygienischer Rituale und fantasievoller Liebhaber seiner geliebten Lukrezia, und der beunruhigende Alfonsito, Sohn im vorpubertären Alter, der eine alarmierende Anhänglichkeit für seine Stiefmutter bekundet und dessen engelhaftes Wesen alles ins Fließen und Wanken bringt. Die idyllische Dreiecksbeziehung in einem Haus voller Wünsche und Begierden endet in Tristesse.

Vargas Llosa hat einen erotischen Roman geschrieben, ein Buch voller natürlicher Körperlichkeit und Sinnlichkeit. Kaum ein menschlicher Körperteil oder eine Körperfunktion bleiben unerwähnt, kaum eine Sinneswahrnehmung unbeschrieben. In die durch die sexuellen Beziehungen zur weiblichen Hauptfigur bestimmte Handlung hineinverflochten sind Passagen aus dem Bereich der griechisch-römischen Mythologie und die Beschreibung von sechs (auch im Buch als Kunstdruck enthaltenen) Bildern mit erotischem Bezug. Das fordert gedanklich heraus. Bewundernswert ist des Autoren Sprache, wenn er Dinge mit ungeahntem Wortreichtum so detailliert wie harmonisch und wohlklingend beschreibt.
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