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Lob des Müßiggangs
 
 
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Lob des Müßiggangs [Taschenbuch]

Bertrand Russell , Elisabeth Fischer-Wernecke
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423308516
  • ISBN-13: 978-3423308519
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 184.511 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die Belege und Begründungen dieses Vorreiters der analytischen Philosophie sind so bedenkenswert wie pfiffig, so amüsant wie logisch. Selbst nachdenken hilft eben oft.

»Ein eminent kluger Kopf, präziser Stilist, lebenserfahrener Weltmann [...] bezieht aggressiv witzig, gescheit und weise, knapp, locker und zwanglos Kampfstellung.«
Wiener Zeitung



»Viel von Bernard Shaws Witz und Angriffsgeist lebt in diesem Werk, und wenn mancher Gelehrte den großen Kollegen Bertrand Russell ein ›Enfant terrible‹ der philosophischen Zunft nennt, so übt gerade diese Legierung von amüsanter Bosheit und genialem Weitblick, von Opposition und echt stoischer Toleranz einen Reiz aus, der sehr vielen die ersten Schritte zu lebendigem philosophischem Denken erleichtern mag.«
Telegraf, Berlin

Kurzbeschreibung

Der Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, »unnützes Wissen«, die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage ›Was ist die Seele?‹ oder das Verhältnis von Menschen und Insekten.

Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen kurzweilige einfuehrung in das russellsche denken, 15. Oktober 2002
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lob des Müßiggangs (Taschenbuch)
wenn man das kapitel drei, architektur und soziale fragen (seite 51 - 66), exemplarisch einmal herauspickt, haette man ein gutes, typisches anschauungsmittel fuer russellsches denken und schreiben:
frueher wurden per architektur gern gemeinschaften glorifiziert: die akropolis in athen nennt russell und das colosseum in rom. zwigeteilt war dann demgegenueber christliches bauen: der pracht und weite der kirchenräume standen die kargen, kahlen zellen der mönche gegenüber, der individualismus-kult war (anders als bei villen- oder burgherren oder pyramidenerzeugern): verpönt. der russell-sprung in die moderne ist interessant: während die männer sich noch in gemeinschaftsräumen aufhalten durften (fabriken), wurden die frauen (wie zu bewachender besitz) in eigenheime weggesperrt und der vereinzelung ausgesetzt. die westliche kultur scheint da nur versteckter zu sein als der in dieser hinsicht offen frauenfeindlich agierende islam. russellsche konsequenz aus dieser scharfsichtigen beobachtung: zurückführung der frauen in den öffentlichen raum, hauptmittel: ihre verstärkte teilnahme am erwerbsleben. als russell das vor ca. 50 jahren schrieb, war die entwicklung noch nicht so positiv vorangeschritten wie heute. immerhin hat er unmissverstaendlich dargestellt, dass sich architektur-planung aus sozialen, ideologischen vorstrukturierungen ergibt. nicht umsonst erhielt er übrigens 1950 den literaturnobelpreis fuer sein werk "EHE und MORAL". das kleine, nun neu aufgelegte russell-buechlein LOB DES MUESSIGGANGS ist eine kurzweilige, hervorragende einführung in sein beruehmtes philosophisches und global-politisches treiben ...
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sollte mein Lebensmoto sein...., 21. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Lob des Müßiggangs (Taschenbuch)
... wenn man sich nur dran halten könnte.

Bei der heutigen Hektik, muss das Buch unbedingt wieder lesen. Das letzte mal ca. 10 Jahre her!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gähn ..., 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Lob des Müßiggangs (Taschenbuch)
Ehrlich, ich verstehe die positiven Rezensionen zu dem Buch nicht. Russells Sprache ist total umständlich (von der Art her damals durchaus üblich). Im Prinzip sagt Russel, daß heute zu Tage durch unausgewogene ökonomische Verhältnisse massenhaft Arbeit vernichtet wird und deshalb oft weniger arbeiten besser ist als mehr. Aber seine Beispiele sind z.T. haarstreubend! Ich war nach wenigen Seiten mit meiner Geduld am Ende.

Kurz gesagt: ein Buch nur für eingefleischte Russelfans, das man aber sonst ohne weiteres ignorieren kann.

Herr Russel hat halt auch gern geschrieben wie der Tag lang war. Klassiker = GUT stimmt oft nicht!
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