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Lizenz zum Plündern
 
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Lizenz zum Plündern [Taschenbuch]

Maria Mies , Claudia von Werlhof
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt (eva); Auflage: 3., Aufl. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3434530177
  • ISBN-13: 978-3434530176
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 655.630 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Geschichte des multilateralen Abkommens (MAI) begann Mitte der Neunziger: Damals sollten die vertragsabschließenden Regierungen verpflichtet werden, ausländischen wie inländischen Konzernen freie Bahn für ihre Investitions- und Profitinteressen auf dem Territorium ihrer Länder zu gewähren. Nur der weltweite Protest eines breiten Bündnisses konnte das Schlimmste verhindern, das MAI war erst einmal vom Tisch.Doch nun ist das MAI plötzlich wieder da. Das neue Kürzel, das man sich merken muss, heißt GATS: diesmal geht es um die Liberalisierung grenzüberschreitender Dienstleistungen. Vor allem die Bereiche Gesundheit und Bildung, aber auch Banken und öffentlicher Dienst sind im Visier. Genau wie beim MAI ist die Frage der Kontrolle ungeklärt. Droht der Ausverkauf öffentlicher Dienstleistung? Für alle, die sich einen Überblick über die Argumente verschaffen und Bündnisse schließen wollen, ist "Lizenz zum Plündern" unverzichtbar.

Über den Autor

Maria Mies, geboren 1931. Professorin für Soziologie in Köln. Engagiert in der Frauen-, der Ökologie- und der Bewegung gegen die konzerngesteuerte Globalisierung. Veröffentlichte u. a.: »Patriarchat und Kapital«, »Lizenz zum Plündern«, »Globalisierung von unten«.Claudia von Werlhof, geboren 1943, ist Professorin für Frauenforschung in Innsbruck. Veröffentlichungen zu Frauenarbeit, feministischer Gesellschaftstheorie, Kapitalismus und Patriarchat, internationaler Arbeitsteilung und Globalisierung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Mies und Werlhof haben hiermit das erste und z.Zt. auch beste Buch zum MAI veröffentlicht. Wo bei anderen Publikationen zum Thema oft die wissenschaftlich-publizistische Distanz zum Thema zu spüren ist, stehen die beiden Herausgeberinnen mitten in der Bewegung, die ihren Teil zum Scheitern des MAI (wie wir es kennen) beigetragen hat und bei den folgenden Versuchen, ein globales, unternehmerfreundliches Investitionsregime zu errichten, ihren Fuß in der Tür haben werden (siehe millenium round der WTO). Aus diesem Blickwinkel sind die Beiträge dieses Buches zu sehen, allesamt Beiträge zu einer widerständigen Zivilgesellschaft. Selbst für Leute, die mit dem Thema schon vertraut sind, bietet der Band durchaus neue Erkenntnisse, nicht zuletzt durch die Auswahl der AutorInnen, die das MAI z.B. aus der Perspektive des Südens (Martin Khor) betrachten. Ein weiterer positiver Effekt ist die Plazierung des MAI in seinen weltwirtschaftlichen Kontext und damit in eine kontinuierliche Entwicklung, anstatt es als einmaligen Versuch dreister OECD-Vertreter zu isolieren (Maria Mies, Carla Boulboullé, Claudia von Werlhof). Neben den grundlegenden Klauseln und Implikationen des MAI enthält das Buch auch Gegenentwürfe (MAI der Bürger) sowie einen Adressenteil zur aktiven Einmischung. Das ist im Endeffekt auch das Ziel des Buches, nämlich die aktive Teilnahme an politischen Prozessen, die von der Graswurzel ausgehen und sich nicht nur in parlamentarischer "Partizipation" erschöpfen - das resultiert nicht zuletzt aus der feministischen Tradition, in der Mies und Werlhof stehen. <font size="-1" face="geneva, arial, helvetica">(Dies ist eine <b>Amazon.de an der Uni</b>-Studentenrezension.)</font>
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