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Musik

Bild des Albums von King Crimson

Fotos

Abbildung von King Crimson

Biografie

Ihr Debut "In The Court Of The Crimson King" war 1969 die Geburtsstunde des Progressive Rock. Auch in den folgenden Jahren und Jahrzehnten gelang es King Crimson immer wieder, Meilensteine des Genres wie "In The Wake Of Poseidon", "Red" oder "Discipline" zu schaffen. Mal waren Jazz-Elemente prägend, mal Elektronik, mal bediente man sich an Metal und ... Lesen Sie mehr im King Crimson-Shop

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Lizard + In the Wake of Poseidon + In the Court of the Crimson King (Original Master Edition)
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Produktinformation

  • Audio CD (27. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Import
  • Label: Pid
  • ASIN: B002MBSZ8E
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  DVD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 718.154 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jorgo S am 29. Januar 2010
Format: Audio CD
Lizard war immer schon das Stiefkind unter den King Crimson Sprösslingen und trotzdem hält sich sein Platz unter meinen drei liebsten Robert Fripp Scheiben.

Durch massive personelle Veränderungen, Druck der Plattenfirma und der Drang nach einem musikalischen Richtungswechsel nach In the Wake of Poseidon wurde Lizard zu einem unvergleichlichen Wechselbad an Stilrichtungen und Stimmungen. Gordon Haskell hat Greg Lake an Stimme und Bass abgelöst und kommt leider nicht an dessen Grösse heran. Fast könnte man ihn als Nicht-Sänger bezeichnen, spröde und trocken, was jedoch den teilweise obskuren Kompositionen keinen Abbruch tut. Cirkus ist ein fantastischer Opener, komplex und visionär, hier scheint man sich buchstäblich in einem Film zu verlieren. Im neuen Remaster kommen wie in der gesamten Produktion alle Instrumente klarer und druckvoller ins Bild und manchmal hat man das Gefühl eine völlig neue Platte zu hören.

Am meisten hat mich Indoor Games überrascht, hier tauchen Gitarrenphrasen auf, die im alten Mix total vergraben waren. Happy Family glänzt durch absolutes Chaos, hier scheinen alle Instrumente einen Kampf miteinander aufgenommen zu haben. Sehr bezeichnend, dass sich der wahrhaft böse Text von Pete Sinfield auf das Ende der Beatles bezieht. (Kann sich jemand vorstellen, dass Pete Sinfield viele Jahre später Songs für Cher schreibt und verantwortlich für deren Comeback ist?) Bei Lady of the Dancing Water gefällt das Bonus Stück in der Piano Version besser, es kommt weicher und flüssiger rüber, allein dieses wunderbare Kleinod ist für den Fan der Kauf wert.

Jetzt kommen wir zum Meisterwerk, King Crimsons` längstes Stück, Lizard.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. September 2005
Format: Audio CD
Liebe Hörerin, lieber Hörer,
"Lizard" ist das dritte Album der britischen Musikergruppe King Crimson und wurde Ende 1970 veröffentlicht. Die instabile Besetzung der Gruppe wird auch hier wieder sichtbar - zahlreiche Gastmusiker treten auf, der Schlagzeuger wurde gewechselt, sogar Jon Anderson von Yes singt beim Titellied.
Musikalisch ist "Lizard" surrealistisch, jazzig, einerseits verstört anderseits ruhige, schöne Momente - mit einem Wort: unberechenbar. Ein Markenzeichen von King Crimson. Wunderschöne Flötensoli, ein Duett zwischen Klavier und Oboe, ein unruhiges Schlagzeug, sanfte Trompeten-Untertöne und natürliche die einzigartige Spielweise von Fripps Gitarre. Doch nicht nur musikalisch geht es hier farbenfroh zu, sondern auch auf dem genial gestaltetem Cover.
Das Titellied handelt übrigens von einem guten Prinzen der gegen böse Eidechsen kämpft und siegt --> "Lizard".
Anspieltipps: Cirkus, Lady Of The Dancing Water, Lizard
-------------------------------------------------------------
Fazit: Musikalisch sehr interessantes und sehr dichtes Album, ein großer Schritt voran in der Diskografie von King Crimson.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc Gundermann am 4. Januar 2007
Format: Audio CD
KRASS...

Hier Robert Fripps trockener Kommentar zu "Lizard" während der Remastering-Sessions der klassischen "King Crimson"-Alben im Spätsommer 99: "Overall, the album is unlistenable. Our remastering shows just how unlistenable. I am unable to recommend that anyone part with their hard-earned pay for this one, unless they want to take it to parties and play it at unwelcome guests. There are some "Lizard" lovers, I know. They must be very strange."

Das dritte "King Crimson"-Album, "Lizard" gehört zu ihren seltsamsten, verstörendsten - musikalisch wie textlich -, aber auch großartigsten Werken überhaupt. Vom Anfang bis zum Ende wird eine merkwürdig verzerrte, surreale Stimmung heraufbeschworen.

Von der letzten Crimson-Platte übrig sind noch Fripp, Sinfield, Saxophonist Mel Collins und Keyboarder Keith Tippett. Diesmal neu dabei: Gordon Haskell an Baß und Gesang (der auf "In The Wake Of Poseidon" schon "Cadence And Cascade" singen durfte) und Andy McCulloch als Schlagzeuger, ergänzt durch weitere Gastmusiker an Oboe, Kornett, Posaune. Die Instrumentierung ist vorwiegend akustisch, dennoch werden elektronische Keyboards und Synthesizer-Klänge immer wieder mit großem Effekt eingesetzt. Auch das Mellotron kommt zu Ehren, aber nicht als bombastischer Akkordfüller, sondern als ein Teil des Arrangements neben anderen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Urban TOP 500 REZENSENT am 3. Juli 2009
Format: Audio CD
king crimson kamen aus dem nichts, entwickelten sich rasant und befanden nach sieben fulminanten alben in - bis auf mastermind robert fripp - wechselnden besetzungen, dass es nun auch wieder genug ist.

alles andere nach "red" heißt zwar noch KC, hat aber mit der musik der großen sieben alben nichts zu tun.

wir rasant die entwicklung stattfand, kann man anhand der veränderungen von album zu album gut nachvollziehen. "in the court of the crimson king" war noch irgendwie experimentell, tastend, zu wenig selbstbewußt, trotzdem großartig.

"wake of poseidon" strotzt bereits von selbstbewußtsein, aber man versuchte offenbar, das konzept des erstlings zu kopieren und zu übertrumpfen, was zweifelsfrei mehr als gelungen ist.

bereits ein halbes jahr später kam dann diese hier. auch bei "lizard" befindet sich ein ausgedehntes psychodelicstück auf der zweiten seite (ich hörte ja viel länger die LP!) aber sonst ist alles anders. die musik ist freier, experimenteller, geworden.

"circus" ist ein im dunkeln funkelndes stück musik, das sich (was irgendwann KC-typisch genannt werden sollte) ständig steigert und dann in das etwas schräge "indoor games" übergeht, eine absichtlich aufgeblasene, kantige nummer in der KC einzigartig dahinrumpeln und -poltern. es folgt der auszählreim "happy family", um den derartig herummusiziert wird, wie man es woanders oder vorher wohl noch nie gehört hat.
als abschluss der ersten seite folgt eine wunderschöne entspannte ballade, hier wird das folgende album "islands" schon vorweggenommen.

tja, zweite seite "lizard"...
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