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Living Targets

Beatsteaks Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit ihrem dritten Release haben die Beatsteaks ihren Stil um einige Komponenten erweitert. Dominieren auf den vorherigen Veröffentlichungen Punk und HC, so gibt man sich auf dem aktuellen Album weitaus flexibler. Die fünf Berliner erweitern ihre musikalische Palette auch in Richtung fetten Gitarrenrock, ohne dabei ihren Spirit aus alten Tagen zu verlieren. Zwar hat man das Tempo im Gesamten um einige Beats reduziert, schafft sich aber dadurch den nötigen Platz für eingängige Vocal Lines, grandios in Szene gesetzt durch Sänger/Gitarrist Armin Teutoburg-Weiss. So klingen die Beatsteaks nach wie vor ungeschliffen, rau und wuchtig und lassen jederzeit genug Raum für eingehende Melodien. Living Targets entfaltet ihr wirkliches Potenzial jedoch erst nach mehrmaligem Hören und lässt dann aber den Hörer tief in den von der Band geschaffenen Kosmos eintauchen. --Wally W.

INTRO

Die Beatsteaks lassen mit "Living Targets' ihrer musikalischen Sozialisation freien Lauf und die Grenzen des Punkrock mit unverfrorener Lässigkeit hinter sich. Das vorige Album "Launched' zeigte schon den Weg in Richtung (Stadion-) Rock, Album drei geizt - wie gewohnt - nicht mit eindrucksvollen Melodien und schert sich einen Dreck um den Sound, den man von Epitaph erwartet. Gut so. Zwölf Songs befinden sich auf "Living Targets' (sechs davon produziert von Ex-Faith-No-More-Bassist Billy Gould), mit denen die Beatsteaks an AC/DC, Depeche Mode, Guns'n'Roses, gar an die Scorpions erinnern. Und die Singleauskopplung "Summer' versetzt an die Küste Kaliforniens. Zugegeben: Man muss sich an "Living Targets' gewöhnen. Dieser Prozess macht zunehmend Spaß, schnell wird man diese Gesangslinien nicht mehr los. Fährt Umwege, um noch einmal "This One' zu hören. Sitzt man dann im Auto vor der eigenen Haustür und lässt auch noch "Disconnected' und "A-Way' laufen, ist alles klar. Im März werden die Beatsteaks durch Deutschland touren. Wer Sänger Arnim schon mal in einem Jugendzentrum an der niedrigen Decke hat tanzen sehen, ihn auf einem Surfboard über den Köpfen des Publikums sah oder mit offenem Mund den Blick zwischen dem entsetzten Gesicht des Festival-Bühnenmischers und Arnim - in schwindelnder Höhe in der Bühnenkonstruktion - schweifen ließ, wird sich das nicht entgehen lassen. Spätestens dann wird sich zeigen, dass die Beatsteaks mit "Living Targets' sehr wohl ready to rock sind.

Ingo Rieser / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de

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