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Living Naked FKK Lebe nackt...

Robert Salis    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Robert Salis
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.75:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. März 2008
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00121JIEU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.383 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Wer träumt nicht insgeheim davon, nackt, wie einst Adam und Eva im Paradies, durch das Leben zu wandeln? Ohne belastende Hüllen, ohne stofflichen Ballast, nein, einfach so, wie Gott uns einst schuf? Die Erfüllung unserer Sehnsüchte trägt drei große Buchstaben – FKK. Die so genannte Freikörperkultur, auch gern als Nacktkultur oder Nudismus bezeichnet, hat sich als Bewegung der gemeinschaftlichen Nacktheit, meistens in der Natur, verschrieben. Daher auch der Begriff Naturismus. Ihr Hauptanliegen ist dabei die Freude am Erlebnis der Natur oder auch am Nacktsein selbst, ohne direkten Bezug zur Sexualität.

Gerade auch in Frankreich, wo sich Regisseur Robert Salis des Themas Naturismus mit seiner Dokumentation Living Naked angenommen hat, besitzt diese eine lange Tradition. Schon 1778 fand der Begriff „Freikörperkultur“ oder „Naturismus“ durch den französisch sprechenden Belgier Planchard Einzug in den Sprachgebrauch. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde FKK bereits zu einer regelrechten Modewelle in Frankreich. Und heutzutage gibt es in wohl keinem anderen Land der Welt mehr Anhänger des Nudismus, als in Frankreich. Hunderttausende von Franzosen zieht es alljährlich in den Ferien in speziell eingerichtete Nudisten-Camps an der Küste, wo dieser Leidenschaft unbeschwert und ausgiebig gefrönt werden kann.

Und genau diesem Phänomen folgt Living Naked aus dem Jahre 1998 mit der Kamera. Schon 1993 machte sich der Franzose Robert Salis erstmals auf, um diese Menschen und ihre Motive mit der Kamera festzuhalten. Dabei ist eine wunderschöne Hommage an die Freizügigkeit entstanden, ohne anzügliche oder gar drastische Absichten dahinter. Nun ist Robert Salis fünf Jahre später noch einmal an die alten Schauplätze zurückgekehrt, um zu erfahren, wie sich das Bild der Nudisten seitdem in der Öffentlichkeit gewandelt hat.

Das Ergebnis, die faszinierende Dokumentation eines Lebensgefühls: Nackte, tiefbraune Menschen braten in der Mittagssonne. Andere joggen am Strand entlang, ganz nackte, halb nackte. Alte Männer bauen Sandburgen, Frauen sammeln Muscheln. Ein ganz normaler Tag am Strand, mit dem einzigen, aber entscheidenden Unterschied, dass niemand einen Fetzen Stoff am Körper trägt. Living Naked zeigt uns eine Welt voller Menschen ohne Hemmungen. Menschen, die sein wollen wie Kinder, für die ihre Nacktheit ganz natürlich ist, entlastet von Konventionen und gesellschaftlichen Zwängen. Hier ist man nackt, weil man nichts zu verbergen hat oder zumindest nichts verbergen will...

Mit Interviews und kleinen Dokumentationen gibt Regisseur Salis einen faszinierenden Einblick in die Welt der Nudisten. Gefühlvoll, stilsicher und niemals aufdringlich, sodass den Protagonisten ihre selbst gewählte Freiheit zu keiner Zeit zum Verhängnis wird. Im Gegenteil, es sind ganz besondere Menschen, die sich hier vor der Kamera einfinden. Ihr Stolz und ihre Verbundenheit zur Natur und vor allem zu sich, zeichnen ein Bild jenseits aller Klischees.

Diese 100-minütige Dokumentation macht Lust auf nackt sein! Eine sehenswerte Dokumentation des nackten Frankreichs, das sich mit dieser Leidenschaft keinesfalls entblößt... Nacktheit fasziniert, Nacktheit ist aufregend und befreiend. Das ist die Botschaft von „Lving Naked“. Wirklich meisterhaft, wie es Robert Salis gelingt, die „Adam-und-Eva-Seite“ in uns zu wecken!

Synopsis

Nacktsein ist eine Lebenseinstellung. Seit im Frankreich des 18. Jahrhunderts erstmals die Rückbesinnung auf die Natürlichkeit des Nacktseins erfolgte, gewann die Bewegung der Nudisten eine immer größer werdende Anhängerschaft. 1993 machte sich der Regisseur Robert Salis erstmals auf, um die Menschen und ihre Motive mit der Kamera festzuhalten. Dabei ist eine wunderschöne Hommage an die Freizügigkeit entstanden, ohne anzügliche oder gar drastische Absichten dahinter. Nun ist Robert Salis noch einmal an die alten Schauplätze zurückgekehrt, um zu erfahren, wie sich das Bild der Nudisten in der Öffentlichkeit gewandelt hat.
Interviews und kleine Dokumentationen geben einen Einblick in die Welt der Nudisten. Gefühlvoll, stilsicher und niemals aufdringlich, so dass den Protagonisten ihre selbst gewählte Freiheit zu keiner Zeit zum Verhängnis wird. Im Gegenteil, es sind ganz besondere Menschen, die sich hier vor der Kamera einfinden. Ihr Stolz und ihre Verbundenheit zur Natur und vor allem zu sich, zeichnen ein Bild jenseits aller Klischees.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naturismus = FKK? 2. Oktober 2009
Von B. M. J.
Von Amazon bestätigter Kauf
Insgesamt eine interessant gemachte Doku, die durch zahlreiche Interviews mit Eigentümern französischer FKK-Plätze und deren Besuchern glänzt und die die Geschichte des französichen Naturismus beschreiben. Die DVD ist ein Rundgang durch die gängigen französischen Naturistenressorts und damit mal ganz interessant für all jene, die dort vielleicht mal Urlaub machen wollen. Quasi eine Art Reiseführer.

Negativ fällt eigntlich nur auf, dass man heutzutage eine derart verrauschte Bildqualität, wie sie auf dieser DVD ist, nicht mehr gewohnt ist. Das macht aber nichts, da das Filmmaterial mehr als Hintergrund der Interviews wirkt. Eigentlich wäre das Thema auch als Hörspiel geeignet. Nur manchmal versucht der Produzent die Natürlichkeit des Naturismus durch verkrampft gestellte Detailaufnahmen zu betonen. Nach dem Motto: "Ich bin nackt und du darfst mich Filmen. Das macht mir alles gaaar nix aus!" Das hätte er sich sparen können. Der Doku bringts nichts. Die restlichen Aufnahmen wirken wie von einer sanft geschwungenen Überwachungskamera. Filmerisch sonst aber ganz gut gemacht (u.a. mit nem Walzer als Filmusik! :-))

Persönlich fand ich ganz interessant, wie unisono eine Differenzierung zwischen dem französischen Naturismus und der deutschen FKK gezogen wird.
Wohingegen der französische Naturismus mehr ideell geprägt zu sein scheint und durch die aktive Wertevermittlung einer sozialen Nacktheit im Sinne von Frieden, Freiheit, Vegetarismus, Körperkult etc. scheinbar proklamiert/anerzogen werden muss und in Enklaven (Vereine, Camps, Treffen) ausgeübt wird, stellt sich die (Münchner)deutsche FKK ganz einfach dar: Entspannung, Toleranz, gegenseitige Rücksichtnahme und kein großes Geschrei. Man betreibt FKK wo es geht und wenn es nicht geht, dann macht es auch nix. Aber man geht dafür nicht extra in eine Turnhalle, einen Club oder einen isolierten Strand.
Das wird insbesondere klar, als das Video auf seiner Reise einmal Frankreich verlässt, an der Münchner Isar ankommt (den Filmaufnahmen nach muss das vor über 10 Jahren gewesen sein) und die Menschen dort portraitiert.

Die Nord- bzw. die Ostsee haben sie wohl übersehen.

Summa summarum: ganz interessant, da der scheinbare Rechtfertigungsdruck der französischen Naturisten viele Perspektiven zum Thema Naturismus liefert. Allerdings aber etwas eingeschränkt dadurch, dass es mit der deutschen FKK nur schwer vergleichbar zu sein scheint. Letzteres kommt auch etwas zu kurz (nur ca. 10 min.). Andererseits ist es auch kein Film über die FKK, sondern über "Living naked".

Viel Spaß.

Update: wer es noch nicht bemerkt haben sollte: auf der DVD sind 3 Filme zum Thema und nicht nur einer!
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gar nicht peinlich 25. Februar 2008
Denkt man an FKK, kann man sich als Otto-Normalbürger das Grinsen ja kaum verkneifen. Man denkt einerseits an etwas skurrile DDR-Vorlieben, andererseits auch an sexuelle Ausschweifungen Perveser. Doch das ist es nicht. Das ist eine richtige Kultur, eine Ansicht des Lebens, die viel mehr mit der Liebe zur Natur zu tun hat. Diese DVD zeigt das auch sehr deutlich. Man kriegt viele Einblicke in Nudistencamps, viele Menschen - Jung und Alt - erzählen, wie sie dazu gekommen sind, was sie treibt, womit sie zu kämpfen hatten und und und. Und es wird immer wieder klar, dass das alles auch ganz normale Menschen sind. Und man bekommt sogar richtig Lust, auch einmal derart frei und ungezwungen seinen Urlaub zu verbringen, jedenfalls kann man den Drang nachvollziehen. Die DVD ist zwar komplett in Französisch, besitzt aber deutsche Untertitel. Außerdem kommen zwei Bonusfilme mit einer Laufzeit von zusammen 68 Minuten dazu.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebe nackt ... in französisch 28. Juni 2008
Von Ed Cent
Mir war vor dem Kauf klar, dass die DVD in Originalsprache erschien. Leider ist es sehr lästig über die gesamte Laufzeit die Kommentare und Interviews zu lesen. Für den Verkaufspreis hätte sich der Herausgeber die Mühe geben können, einen deutschen Textkommentar mit individuell zuschaltbaren Untertiteln (für Gehörlose) zu hinterlegen. Dafür gebe ich einen Punktabzug. Ansonsten ein sehr gelungener FKK-Film und ich wünschte mir, dass in Deutschland mehr ähnliche Nudisten-Ressorts entstehen würden.
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