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Audio-CD, Import, 7. Mai 2001
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Vinyl, 18. Juni 2001
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Produktinformation

  • Audio CD (7. Mai 2001)
  • Erscheinungsdatum: 7. Mai 2001
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Virgin (EMI)
  • ASIN: B00005BJ46
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. It's Automatic
  2. Living In A Magazine
  3. Information First
  4. You And I
  5. Nobody Knows [Part 1]
  6. Nobody Knows [Part 2]
  7. The Model
  8. Jessie
  9. Chicago, Detroit, L. A.
  10. Losing Sight
  11. Holiday Home

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Sie bestellen:CD:Zoot Woman,Living In A Magazine.Versand aus Deutschland.Label: Wall Of Sound.Published: 200

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Stuart Price, geboren 1977, klassisch geschulter Pianist, gründete Zoot Woman mit den Blake-Brüdern mitten in der konfusesten Phase des Lebens, nach der es nie mehr annähernd so viel Sinn ergibt, eine Popgruppe zu gründen: in der Pubertät. So ganz lässt einen das nie wieder los, und Living In A Magazine, im Albumtitel und in seiner Musik, beschreibt das trefflich. Techno, House, Disco, Neunziger Elektro-Pop, der den Achtziger Synth-Pop beerbt, gelangen bei ausgeprägt unverbildetem Willen zum Perfektionismus sowie zu schlechter Körperhaltung, aber tonnenweise hedonistischem Stolz (da geht wohl das eine nicht ohne das andere) in Vollkommenheit. Modernistische Retro-Romantik, Autos, Frauen und Liebe neben Medienkritik -- eine vor allem in musikalischen Zusammenhängen wie diesen weniger krude Mischung, als man vermuten könnte. Das erinnert im Ergebnis an einiges, in seiner Stimmigkeit aber vor allem an Les Rhythmes Digitales. Und das ist kein Wunder, denn die waren nichts und niemand anderes als Stuart Price unter dem Pseudonym Jacques Lu Cont. Als Songschreiber kann er sich durchaus mit Vince Clark (Depeche Mode, Yazoo, Erasure) messen, die Arrangements, der Sound und die Produktion sind adäquat. Ein Instant-Klassiker. Eigentlich nur Hits. Das Album ginge glatt als Greatest-Hits-Zusammenstellung durch, wäre es in sich nicht so enorm geschlossen. --Rolf Jäger


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 17. September 2001
Format: Audio CD
Zoot Woman ist für mich ein Phänomen, welches beweist, daß viele Leute auf "neue" 80iger-Gruppen warten. Anonsten ist für der ganze Rummel um ZW nicht zu verstehen. Viele können sich nicht zum 1000. mal Lexicon of Love von ABC oder Dare von Human League anhören. Mir geht es ähnlich. Und so freut man sich, mal etwas neues von einer Band zu hören, die unverschämt aber genial bei Bands der Achtziger klaut, aber auch eigene Ideen einbringt. Dies ist mir lieber als wenn Human League sich zum x-ten mal selbst kopieren oder Duran Duran unbedingt so klingen wollen, damit nichts mehr darauf deutet, daß sie einmal die Zugpferde der New Romantic-Welle waren. Das die Jungs ein unverschämtes Selbstbewustsein haben zeigt mir die Single-Auskoppelung "It's automatic". Dieser Song besteht aus nur einer Textzeile, welche sich ins Gehirn einbrennt. M. E. klingen ZW sehr nach Naked Eye. Ich hoffe die Boys lassen sich mit dem nächsten Album nicht allzu lange Zeit.
KD
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Format: Audio CD
Stuart Price alias Jacques LuCont von Les Rythmes Digitales hat hier mit den Brüdern Adam und Johnny Blake einen kleinen Geniestreich hingelegt. Roxy Music haben schon in den 70ern den Stil und die Manierismen in die Popmusik eingeführt. Zur gleichen Zeit kamen mit Kraftwerk elektronische Klänge hinzu. Später wurde das Ganze dann von The Human League, Fad Gadget und New Order perfektioniert. Ab 1985 kamen dann Modern Talking, Moti Special, Opus und andere Scheußlichkeiten - und mit dem Stil war es optisch wie musikalisch vorbei.
Zoot Woman schaffen es mit ihrem Debut, einen sehr leckeren, bunten Sound-Cocktail aus den besten Zutaten der 70er und 80er Jahre (hörbar beeinflußt von Roxy Music, The Human League und Kraftwerk) zusammenzumixen. Jetzt könnte man einwenden: Zusammengeklauter Retro-Pop. Das trifft es aber nicht, denn Zoot Woman bringen hier eine ganz eigene Note herein. Dies ist in erster Linie auf Stuart Price zurückzuführen, der schon mit Les Rythmes Digitales housigen Pop (oder poppigen House) mit einer perfekten Produktion veredelt hat.
Zu den Stücken im einzelnen: "It's Automatic" ist ein leichter, angejazzter und tanzbarer Song. Mit "Living in a Magazine" ironisieren Zoot Woman textlich ihr eigenes Image. Musikalisch ist es das "rockigste" Stück auf dem Album mit einem sehr eingängigen Chorus, der mich wochenlang begeistert hat. "Information First" ist das eingängigste und beste Stück. Viele hören hier New Order oder The Human League heraus. Ich hatte mich schon auf die angekündigte Single-Auskopplung gefreut, aber die kam leider nicht. "You and I" lässt etwas nach, ist aber immer noch guter Pop oberhalb des Durchschnitts.
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Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 19. August 2009
Format: Audio CD
Nun, im Abstand von 8 Jahren betrachtet, und den aktuellen 80's revival Hype im Kopf, stellt man sich bei diesem Album berechtigterweise die Frage: war das noch postmodern, oder bereits visonär retrofuturistisch?

Meine Antwort darauf lautet: weder noch, denn wenn Klang Mastermind Stuart Price als Produzent eine herausragende Qualität hat, dann ist es Klanguniversen zu den verschiedensten Stilen - abhängig davon was der jeweilige song braucht - zu schaffen, die man als so vertraut wahrnimmt, als ob man die Lieder schon seit Ewigkeiten kennen würde. Und da ist es egal, um welchen Stil es sich handelt

Auf Zoot Woman's Debut war dieses Talent schon zur Perfektion gereift. Natürlich ist vom ersten song an klar, dass die Hauptbezugspunkte Kraftwerk und Human League heissen, aber diese unterkühlte, distanzierte Melancholie die die Gruppe hier zuwege bringt assoziiert der reifere Hörer automatisch mit den frühen 80ern - mehr noch: er fühlt sich dahin zurückversetzt. Symptomatisch dafür ist auch, dass ausgerechnet die cover version von Kraftwerk's ,Model' am wenigsten funktioniert.

Vielleicht ist das auch DAS reine Electro Pop Album, das Depeche Mode nie gemacht haben, waren sie doch auch in ihrer frühesten Phase (das Vince Clarke Debut mal ausgenommen) stimmungsmäßig schon zu sehr der Rockmusik verpflichtet.

Dass die oft repetitiven Refrains hier nie zu Nerven beginnen, liegt daran, dass diese fast schon hypnotischen Wiederholungen wie ein Instrument eingesetzt werden. Songwriterisch sind das natürlich keine songs die akkustisch funktionieren würden, trotzdem sind 7-8 von diesen 11 songs absolute Ohrwürmer, die sich sanft, aber beharrlich festsetzen.
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Format: Audio CD
das debüt von zootwoman ist die neuinterpretation des poppigen 80ies sounds mit hörbaren britischen einflüssen. dementsprechend angenehm setzen sie sich vom euro-einheitskleber der vergangenheit und der gegenwart ab. vor allem soundtechnisch.
weiche hooklines, warme pads und die feine und perfekt darauf abgestimmte priese brillant-digitales kombiniert mit kleinen dreckstücken schenken ein rundes hörgefühl. die qualität der synths überzeugt in ihrem einsatz durchweg und lässt für pop elektronische herzen höher schlagen und in intimen momenten schmelzen.
die songstrukturen sind bekannt und der hörer populärer musik muss sie nicht extra anprobieren. hit an hit mit einer stimmigen abfolge.
zwar ist es gewagt parallelen zu künstlern wie den pet shop boys zu ziehen aber wer deren früh- und mittelalterliche musik mochte wird zoot woman in seinen mp3-player eingravieren lassen.
stylisch-melodiöser minimalmelancholismus von dem die verlorenen seelen der metropolen nicht genug bekommen können.
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