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Living in a Magazine

Zoot Woman Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (7. Mai 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Virgin (EMI)
  • ASIN: B00005BJ46
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 89.204 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. It's Automatic
2. Living In A Magazine
3. Information First
4. You And I
5. Nobody Knows (Part 1)
6. Nobody Knows (Part 2)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Stuart Price, geboren 1977, klassisch geschulter Pianist, gründete Zoot Woman mit den Blake-Brüdern mitten in der konfusesten Phase des Lebens, nach der es nie mehr annähernd so viel Sinn ergibt, eine Popgruppe zu gründen: in der Pubertät. So ganz lässt einen das nie wieder los, und Living In A Magazine, im Albumtitel und in seiner Musik, beschreibt das trefflich. Techno, House, Disco, Neunziger Elektro-Pop, der den Achtziger Synth-Pop beerbt, gelangen bei ausgeprägt unverbildetem Willen zum Perfektionismus sowie zu schlechter Körperhaltung, aber tonnenweise hedonistischem Stolz (da geht wohl das eine nicht ohne das andere) in Vollkommenheit. Modernistische Retro-Romantik, Autos, Frauen und Liebe neben Medienkritik -- eine vor allem in musikalischen Zusammenhängen wie diesen weniger krude Mischung, als man vermuten könnte. Das erinnert im Ergebnis an einiges, in seiner Stimmigkeit aber vor allem an Les Rhythmes Digitales. Und das ist kein Wunder, denn die waren nichts und niemand anderes als Stuart Price unter dem Pseudonym Jacques Lu Cont. Als Songschreiber kann er sich durchaus mit Vince Clark (Depeche Mode, Yazoo, Erasure) messen, die Arrangements, der Sound und die Produktion sind adäquat. Ein Instant-Klassiker. Eigentlich nur Hits. Das Album ginge glatt als Greatest-Hits-Zusammenstellung durch, wäre es in sich nicht so enorm geschlossen. --Rolf Jäger

Produktbeschreibungen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial oder überbewertet? 17. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Zoot Woman ist für mich ein Phänomen, welches beweist, daß viele Leute auf "neue" 80iger-Gruppen warten. Anonsten ist für der ganze Rummel um ZW nicht zu verstehen. Viele können sich nicht zum 1000. mal Lexicon of Love von ABC oder Dare von Human League anhören. Mir geht es ähnlich. Und so freut man sich, mal etwas neues von einer Band zu hören, die unverschämt aber genial bei Bands der Achtziger klaut, aber auch eigene Ideen einbringt. Dies ist mir lieber als wenn Human League sich zum x-ten mal selbst kopieren oder Duran Duran unbedingt so klingen wollen, damit nichts mehr darauf deutet, daß sie einmal die Zugpferde der New Romantic-Welle waren. Das die Jungs ein unverschämtes Selbstbewustsein haben zeigt mir die Single-Auskoppelung "It's automatic". Dieser Song besteht aus nur einer Textzeile, welche sich ins Gehirn einbrennt. M. E. klingen ZW sehr nach Naked Eye. Ich hoffe die Boys lassen sich mit dem nächsten Album nicht allzu lange Zeit.

KD

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Stuart Price alias Jacques LuCont von Les Rythmes Digitales hat hier mit den Brüdern Adam und Johnny Blake einen kleinen Geniestreich hingelegt. Roxy Music haben schon in den 70ern den Stil und die Manierismen in die Popmusik eingeführt. Zur gleichen Zeit kamen mit Kraftwerk elektronische Klänge hinzu. Später wurde das Ganze dann von The Human League, Fad Gadget und New Order perfektioniert. Ab 1985 kamen dann Modern Talking, Moti Special, Opus und andere Scheußlichkeiten - und mit dem Stil war es optisch wie musikalisch vorbei.

Zoot Woman schaffen es mit ihrem Debut, einen sehr leckeren, bunten Sound-Cocktail aus den besten Zutaten der 70er und 80er Jahre (hörbar beeinflußt von Roxy Music, The Human League und Kraftwerk) zusammenzumixen. Jetzt könnte man einwenden: Zusammengeklauter Retro-Pop. Das trifft es aber nicht, denn Zoot Woman bringen hier eine ganz eigene Note herein. Dies ist in erster Linie auf Stuart Price zurückzuführen, der schon mit Les Rythmes Digitales housigen Pop (oder poppigen House) mit einer perfekten Produktion veredelt hat.

Zu den Stücken im einzelnen: "It's Automatic" ist ein leichter, angejazzter und tanzbarer Song. Mit "Living in a Magazine" ironisieren Zoot Woman textlich ihr eigenes Image. Musikalisch ist es das "rockigste" Stück auf dem Album mit einem sehr eingängigen Chorus, der mich wochenlang begeistert hat. "Information First" ist das eingängigste und beste Stück. Viele hören hier New Order oder The Human League heraus. Ich hatte mich schon auf die angekündigte Single-Auskopplung gefreut, aber die kam leider nicht. "You and I" lässt etwas nach, ist aber immer noch guter Pop oberhalb des Durchschnitts. "Nobody knows" ist ein interessantes Experiment: The Human League und Soft Cell haben 1982 mit "Love and Dancing" und "Non-stop Ecstatic Dancing" jeweils Remix-Alben, basierend auf den Vorgängern "Dare!" und "Non-stop Erotic Cabaret" herausgebracht. Zoot Woman bringen die Remix-Version von "Nobody knows" als part II direkt auf dem selben Album. Part II ist instrumental und wunderschön verträumt. Nächstes Stück ist das Kraftwerk-Cover "The Model" (der größte Hit von Kraftwerk), das mir in der frechen Cover-Version mit Gitarre sogar besser gefällt als das Original. "Jessie" ist eine luftig-leichte Liebeserklärung mit einer sehr schönen Melodie. Danach fällt das Album qualitativ etwas ab. Die einzige Ballade "Losing sight" fand ich dagegen sehr gelungen.

Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches und qualitativ herausragendes Stück Pop-Musik. Ganz nebenbei: Ich war auf der Promo-Tour auf dem Konzert in Köln, und die Jungs sind auch live richtig gut (und sehen wirklich so gut aus wie auf dem Coverfoto).

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
80er in hochglanz 31. Dezember 2004
Format:Audio CD
das debüt von zootwoman ist die neuinterpretation des poppigen 80ies sounds mit hörbaren britischen einflüssen. dementsprechend angenehm setzen sie sich vom euro-einheitskleber der vergangenheit und der gegenwart ab. vor allem soundtechnisch.
weiche hooklines, warme pads und die feine und perfekt darauf abgestimmte priese brillant-digitales kombiniert mit kleinen dreckstücken schenken ein rundes hörgefühl. die qualität der synths überzeugt in ihrem einsatz durchweg und lässt für pop elektronische herzen höher schlagen und in intimen momenten schmelzen.

die songstrukturen sind bekannt und der hörer populärer musik muss sie nicht extra anprobieren. hit an hit mit einer stimmigen abfolge.
zwar ist es gewagt parallelen zu künstlern wie den pet shop boys zu ziehen aber wer deren früh- und mittelalterliche musik mochte wird zoot woman in seinen mp3-player eingravieren lassen.

stylisch-melodiöser minimalmelancholismus von dem die verlorenen seelen der metropolen nicht genug bekommen können.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Zoot is hot
Das ist eine echt klasse Gruppe, hätte ich echt nicht gedacht hab ich nur durch Zufall entdeckt! Suchen ab und an lohnt sich!
Vor 4 Monaten von Karste Klose veröffentlicht
Benchmark
Nun, im Abstand von 8 Jahren betrachtet, und den aktuellen 80's revival Hype im Kopf, stellt man sich bei diesem Album berechtigterweise die Frage: war das noch postmodern, oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von V-Lee
80er in hochglanz
das debüt von zoot woman ist eine stilsichere interpretation des poppigen 80ies sounds mit hörbaren insel-einflüssen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2004 von S. Bismark
Die 80'er leben mehr als je zuvor
Ich habe das Album sicher schon 10 mal gehört und jedes Mal gefällt mir ein anderer Song am besten, wobei mein absoluter Favorit "Information First" ist, das... Lesen Sie weiter...
Am 5. Juni 2002 veröffentlicht
80er.
So müssen die 80er durch die Ohren eines damals 10-15 jährigen geklungen haben. Zoot Woman panschen alles nochmal zusammen, rühren kräftig um und lassen eine... Lesen Sie weiter...
Am 4. September 2001 veröffentlicht
Steril aber dafür erfrischend
Klar, man findet hier sehr viele 80'iger Arrangements, und auch die Synthizerloops kommen und sehr bekannt vor, aber wenigstens bringen die Jungs endlich mal etwas frischen Sound... Lesen Sie weiter...
Am 4. Juni 2001 veröffentlicht
Pop as Pop can
Die Blake Brüder und ihr guter Freund Stuart Price (aka Jacques LuCont... ja "Les Rhythmes Digitales") haben ein Album an den Start gelegt, wie es kitschiger nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2001 von Jakob Stählin
Plastic Music for Plastic People
Diese Produktion ist so glatt gebügelt und gestärkt, dass potenzieller Schweiß sofort daran abperlt. Plastic Music for Plastic People. Lesen Sie weiter...
Am 19. April 2001 veröffentlicht
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