Barre spielt ganz oben mit in der ersten Liga der, man muss es schon so sagen (Benni es tut mir leid), "Popliteratur".
Nun also die Lesunng seines grandiosen Romanes "Soloalbum" auf CD.
Auszugsweise wird hier mit diversen Gastspielen von Harald Schmidt und Christian Ulmen aus diesem Werk vorgelesen, bis es am Ende mit Christian "Kracht".
Der barr'sche Tonfall stört zunächst erst, da Barre definitiv keine Erzählstimme hat. Barre hat aber ja auch defintiv keine "Schreibstimme", was ja genau das ist, was man an ihm liebt. Dieser schnodderige und egale Tonfall findet sich auch auf der CD wieder, was den text an sich genial untermalt; hat man sich erstmal daran gewöhnt.
Grandios sind auch die Slapstick-Einlagen mit denen Barre geshcickt auf seine Umwelt reagiert und die Lesung so auflockert. Alles in allem eine wunderbare CD, und besonders für Fans von Benjamin v. Stuckrad-Barre oder "Soloalbum" ist diese CD eine nette Ergänzung, wobei das Buch natürlich umfangreicher ist und noch mehr Gags in der Tragödie des Lebens beinhaltet. Ich lache immer noch.