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Live at Town Hall N.Y.C.
 
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Live at Town Hall N.Y.C. [Import]

Gene Harris Audio CD


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Musik

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Fotos

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Produktinformation


1. The Surrey With The Fringe On Top
2. Creme De Menthe
3. When it's Sleepy Time Down South
4. Love Is Here To Stay
5. I'm Just A Lucky So And So
6. Serious Grease
7. Like A Lover
8. Old Man River
9. Do You Know What It Means To Miss New Orleans
10. Porgy and Bess Medley: Strawberry Woman/I Loves You Porgy/It Ain't Necessarily So
11. You're My Everything
12. There Is No Greater Love
13. Things Ain't What They Used To Be

Produktbeschreibungen

Audio

Hierzulande hält sich die Industrie noch vornehm zurück, doch in den USA sponsern finanzstarke Konzerne außer Sportveranstaltungen auch kulturelle Ereignisse, die ohne großzügige Unterstützung nicht stattfinden könnten. Wie das vom Tabak-Multi Philip Morris organisierte und bezahlte Konzert, in dem am 23. September 1989 gleich 17 hochkarätige Jazz-Musiker und zwei Sänger die New Yorker Town Hall zum Kochen brachten. Musikalischer Chef der Band war Pianist Gene Harris, der finanziell und deshalb auch musikalisch aus dem vollen schöpfen konnte. So jazzen unter seiner Regie Giganten wie Bassist Ray Brown, Gitarrist Herb Ellis, Saxophonisten wie Frank Wess oder James Moody, Posaunist James Morrison, Trompeter Harry "Sweets" Edison sowie die Sängerin Ernestine Anderson, um nur einige zu nennen. Sie demonstrieren eindrucksvoll, daß Bigband-Jazz lebt, daß die große Band nach wie vor das faszinierendste Instrument des Jazz ist. Vor allem, wenn die Mischung aus Solisten, Satzbläsern und Rhytmusgruppe stimmt. Und der Cocktail, den Gene Harris mixte, schmeckt vorzüglich. Ebenso wie die erstaunliche technische Qualität der Live-Aufnahme, bei der Aufnahme-Ingenieur Phil Edwards die schwierige Aufgabe, eine Bigband räumlich abzubilden, vorbildlich löste. Selbst höchste Trompetentöne schmerzen nicht, und Bässe kommen mit dem nötigen Druck. Wie beispielsweise beim ungemein swingend gespielten Klassiker Old Man River, bei dem erst Tenorsaxophonist James Moody mit einem virtuosen Solo die Mitten ausleuchtet, dann Trompeter Michael Philip Mossmann ein Gillespie- sches Feuerwerk in höchsten Höhen zündet, ehe Bariton-Saxophonist Gary Smulyan mit seiner mächtigen Kanne die Tieftöner vor eine echte Aufgabe stellt. Das macht auch Bassist Ray Brown, der beim Medley aus Porgy and Bess erst absolut intonationssicher mit dem Bogen streicht, um anschließend fingerfertig zu beweisen, daß sich seine wenigen Konkurrenten nach wie vor ganz warm anziehen müssen. Zu den zahlreichen Höhepunkten der Platte gehören aber auch die beiden Titel mit Sängerin Ernestine Anderson und der Ellington-Klassiker Things Ain't What They Used To Be, an dessen unbeschwerter Interpretation auch der Duke seine helle Freude gehabt hätte.

© Audio


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