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am 24. Oktober 2009
"Live at the Olympia in Dublin - 39 Songs", das neue Doppel-Live-Album von R.E.M. ist ein weiteres Dokument des Respekts der Band vor ihren Fans. Welche andere Band würde sonst wohl ein halbfertiges Album live vor Fans testen (und es waren ja nicht gerade 50 Leute im Hinterzimmer) und dies dann später auch noch als opulent ausgestattetes Album auf den Markt bringen? Nun mag man letzteres auch als geschickten Marketing-Schachzug abtun und, ja, Geld verdienen müssen die Jungs aus Athens, Ga. in Zeiten von mp3-Downloads natürlich auch, aber dennoch sehe ich dies Album vor allem als eins: als großes "Dankeschön-Geschenk" an die Fans und meiner Ansicht nach ist ihnen dies sehr gut gelungen.
Neben den Songs, die knapp 1/2 Jahr später auf "Accelerate" erscheinen sollten und die man hier in interessanten Vorstadien hören kann - besonders augenfällig beim späteren Single-Hit "Supernatural, superserious", der wirklich noch ganz roh und unausgereift daher kommt - spielt die Band vor allem Stücke aus dem Backkatalog, teilweise hat man diese jahre- bzw. jahrzehntelang nicht live gehört. Gleichzeitig bemerkt man aber die Spielfreude von Buck, Mills und Stipe, gerade diese Songs mal wieder live darzubieten.
Angenehm ist auch die Atmosphäre des Konzerts, die gut rüberkommt. Das "Olympia Theatre" in Dublin ist kein Stadion und keine Arena, so entsteht teilweise fast Clubatmosphäre und Michael Stipe, der sonst eher schüchterne Frontmann taut fühlbar auf und erzählt bei einigen Stücken die Entstehungsgeschichte. In dem Zusammenhang muss man auch die Ausstattung der CD loben, die nicht nur einen kurzen, sehr informativen Essay eines Popjournalisten enthält, sondern auch ausführliche Liner Notes von Peter Buck zu jedem Song, den sie spielen. Auch der Klang der CD ist zu loben, Producer Jacknife Lee bringt die intime Clubatmosphäre gut rüber, das Album hat nicht diesen zwar typischen, aber oft eben auch nervigen Sound, den große Hallen oder Stadien erzeugen.
Egal, ob man die Ausgabe mit DVD oder ohne kauft, du kriegst verdammt viel Bang for your Buck, denn beide CDs haben eine Laufzeit von knapp über 75 Minuten. Für R.E.M.-Einsteiger ist dieses Album vielleicht schon zu fortgeschritten, man muss die Band schon gut kennen, um es richtig zu würdigen, aber für Fans ist es ein absolutes Muss und ein großartiges, vorweg genommenes Weihnachtsgeschenk.
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am 23. Juli 2012
R.E.M. hatten immer Mut. Den Mut weiterzumachen, auch wenn die guten Verkaufszeiten lange vorbei waren. Weiterzumachen, auch wenn ein Mitglied ausstieg und man einen neuen Sound finden muss. Den Mut gegen schlechte Verkaufszahlen anzutanzen und umjubelte Tourneen zu spielen. Den Mut oder vielleicht doch die Verzweifelung gegen Bush jr. anzutreten.

In Dublin traten Sie fünf Tage in Folge an. Von Anfang an war klar, dass man nicht jeden Tag das gleiche spielen darf, nicht jeden Tag nur am neuen Material üben darf. Es musste ein Highlight für die Fans werden. Und so wurden neue, teils noch unfertige Rohlinge gemischt mit absoluten Fan Rarities. Jeden Tag eine andere Playlist und es wurde unvergesslich.

Live At The Olympia ist der beste Beweis für den großen Verlust, den die Auflösung der Band in 2011 für Ihre Fans bedeutet.
Aber eben auch ein sehr gutes Album für fortgeschrittene R.E.M. Fans.
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am 11. September 2014
Eins vorvweg: Ich bin im mittleren der drei R.E.M.-Jahrzehnte als Hörer zur Band gestoßen - zuerst über "Automatic for the people", das für mich immer noch das beste R.E.M.-Werk und eins der schönsten Alben überhaupt in meiner Plattensammlung ist. Die frühen Alben habe ich mir erst in den Jahren danach gegönnt. Wer R.E.M. wegen "Losing my religion", "The One I love" und "Everybody hurts" mag, wird hier erstmal enttäuscht: Die Hits der 90er Jahre werden von der Band bei diesem Konzertmitschnitt relativ konsequent ignoriert.

Der Live-Mitschnitt auf diesem Album ist keine klassische R.E.M.-Show, sondern in fast gemütlicher Club-Atmosphäre entstanden. Sänger Michael Stipe spricht in einer seiner Ansagen augenzwinkernd von einer "öffentlichen Probe": Als die Aufnahmen entstanden, liefen grade die Arbeiten an "Accelerate" - einer schnellen, für die späte Phase der Band rauhen und rockigen Platte. Diese damals noch unveröffentlichten Songs spielen R.E.M. hier live (zum Teil in frühen Versionen, mit anderem Songtitel). Und sie toben nach Herzenslust in ihrer eigenen Geschichte herum und liefern einen Haufen alter Songs.

Ganz alte und (damals) ganz neue Songs - das hört sich nach einem kruden Mix an, passt aber hervorragend. Beim Hören fügen sich die "Accelerate"-Titel wunderbar in die Stücke von "Murmur" etc ein - und das zeigt mir, wie sehr "Accelerate" in der Gesamt-Schau der Bandhistorie vielleicht unterschätzt wird. Da sind zwar keine Hits oder Pop-Songs drauf, aber die Band hat mit diesem (ihrem vorletzten) Album offensichtlich ein Stück weit zu ihren Anfängen zurück gefunden. Das ist mir eigentlich erst beim Hören dieses Live-Mitschnitts so richtig klar geworden. Die alten und die neuen Songs bilden quasi eine Klammer um die gesamte Karriere - die Pop-Songs aus den 90ern würden dazu wohl gar nicht passen, dementsprechend vermisse ich sie beim Hören gar nicht allzu sehr.

Stattdessen höre ich eine wahnsinnig gute Indie-/Alternative-/College-/Rockband in großartiger Spiellaune und den Beweis, das R.E.M. immer auch eine fantastische Live-Band waren. Ein stimmiges Konzert. Wer eine Live-Version in "Best of"- oder "Greatest Hits"-Form sucht, ist mit dem etwas früher erschienenen "R.E.M. live" sicher besser bedient. Aber wer neugierig ist, R.E.M. an ihren Wurzeln zu entdecken: Kaufen!
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am 29. August 2014
Eins vorweg: Live-LPs sind für mich das Größte, da man dort zur Musik auch die Atmosphäre der Band und des Publikums erfährt.

Hier haben wir nach der LIVE wieder ein R.E.M.-Livealbum (4LPs), die es nach der Ramones - It's Alive in meinen Plattenschrank geschafft haben. Topp Qualität, die wieder um einiges authentischer ist als auf den CDs!.
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am 31. Juli 2013
Super Musik, wie nicht anders von R.E.M zu erwarten.
Für jeden zu empfehlen der Live-Konzert-Mitschnitte mag.
Natürlich auch die DVD.
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am 1. Januar 2010
könnte besser sein nicht das was mich sich von einem live album sonst kennt von REM
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