die diese musikalische Hinterlassenschaft in allen erdenklichen Tönen als Meisterwerk des Herrn Cray lobten.
Seit 2 Tagen in meinem Besitz, versuchte ich beim Anhören einen Grund dafür herauszufinden.
Tja, was soll ich sagen...ich fand keinen.
Die Musik plätschert so leidenschaftslos durch das ganze Werk, als ob Mr. Cray zu einem Rentnertreffen die Hintergrundmusik abzuliefern hatte.
Die Bläser lockern die Darbietung ein wenig auf, aber das Ganze wird deshalb nicht besser.
Man wartet immer auf einen Ruck, der die Darbietung lebendiger macht, aber auch das geschieht nicht.
D a s aber fehlt eigentlich bei vielen Alben von Robert Cray, die Leidenschaft, die Begeisterung, vitale differenzierte Gitarrensoli, aber was hört man, immer die bereits bekannten vorhersehbaren Muster.
Jetzt aber etwas positives... ja es gibt einen Grund hierfür.
Diese Ausgabe ist trotzdem noch besser, als fast alles was Mr. Cray in der Vergangenheit herausgebracht hat, egal ob er Preise oder sonstige Auszeichnungen dafür erhalten hat.
Was weiß ich, vielleicht liegt es doch an den Bläsern, die alles ein bisschen auflockern?
Aber ein Meisterwerk, also ich weiss nicht...
Hallo Rentner, bitte nicht aufregen, ich bin in einem Jahr selbst einer, deshalb werde ich die CD behalten.
PS: Village Voice bezeichnete einmal Mark Knopfler als Langweiler, weil ihm nichts Neues mehr einfiele, dieser Eindruck entsteht manchmal bei mir, wenn ich Robert Cray höre.