Aus der Amazon.de-Redaktion
Gottseidank hat jemand daran gedacht, den Urvater des Soul in diesem wichtigen Moment seiner Karriere live aufzunehmen -- und das auch noch im ultimativen Tempel der schwarzen Musik. Man findet schwerlich ein erregenderes Dokument eines Liveauftrittes in der Geschichte des Rhythm & Blues: Angefeuert von dem unermüdlichen Drummer Clayton Fillyau, jagen James Brown und die berühmten Flames durch einen Hit nach dem anderen, angefangen bei "Please, Please, Please" bis hin zu "Night Train". Das geht von schierer Soul-Power bis in die Bereiche des Gospel. Die Zuschauer im Apollo-Theater, hysterisch in ihrer Bewunderung, sind auf
Live at the Apollo fast so wichtig wie Brown selbst. Der kreischende Aufbau und das plötzliche Absacken in "Lost Someone" ist einer der Momente in der Soulmusik, bei denen einem fast das Herz stillsteht.
--Barney Hoskyns
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Im Oktober 1962 war James Brown noch nicht darauf fixiert, Größe durch theatralisches Auftreten zu unterstreichen. Im New Yorker Apollo Theatre zeigte er in einem knackigen, leider knappen Liveset (31'33"), warum alle Welt von "Mr. Dynamite" schwärmte. Anders als bei den noch dynamischeren Funk-Aufnahmen aus dem Apollo von 1968 ist Brown seinen R & B-Wurzeln noch sehr nahe, spielen die Famous Flames recht jazzy. Selbst bei den Balladen Try und Please Please Please kreischt er so kraftvoll, daß das Publikum ausrastet. Eine der vitalsten Liveplatten.
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