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4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Live To Win 3:07 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Lift 4:04 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Wake Up Screaming 2:59 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Everytime I See You Around 3:28 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Bulletproof 3:01 EUR 0,99
Wiedergabe   6. All About You 3:16 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Second To None 3:35 EUR 0,99
Wiedergabe   8. It's Not Me 3:19 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Loving You Without You 3:16 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Where Angels Dare 3:22 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
PAUL STANLEY -- Live To Win 11. September 2006
Format:Audio CD
Er ist einer der besten Frontmänner in der Geschichte der Rockmusik, und das behaupte ich bei allem Respekt vor Leuten wie z. B. Mick Jagger, Bruce Springsteen, Robert Plant, Steven Tyler, den unvergessenen Freddie Mercury und Bon Scott usw.

Paul Stanley ist seit Anfang der Siebziger Gründungsmitglied bei einer der bekanntesten und einflussreichsten Rock-Gruppen aller Zeiten, denn selbst jeder Bauer am Traktor kennt die geschminkten Gesichter und abgefahrenen Kostüme von KISS. Außerdem kann er zweifelsohne als deren Mastermind bezeichnet werden, denn sein Bandkollege Gene Simmons hat zwar das markanteste Make-Up, spuckt bei den Konzerten Blut und speit Feuer, und hält die Business- und Marketing-Maschinerie fest am Laufen, aber Paul hat in den wichtigsten Punkten eindeutig die Nase vorne, nämlich bei der Musik und der Live-Show. Außer beim 82er-Album "Creatures Of The Night" hat er nämlich songwriting-mäßig gegenüber seinem Partner immer dominiert, und wenn man einmal eine KISS-Show gesehen hat (Pflicht für jeden Rock-Fan), dann weiß man auch genau wer auf der Bühne der Grandmaster ist.

Genau so wie Gene hat auch Paul im Juni 2003 seine Pläne eines Solo-Albums verlautbart, und man erwartete sich einen ähnlichen Konkurrenzkampf wie 1978, wo alle vier KISS-Mitglieder am selben Tag Solo-Alben veröffentlichten. Vor zwei Jahren hat es Gene mit seinem "Asshole" dann vorgemacht, und mit deutlich weniger Make-Up als bei KISS präsentiert nun endlich auch "Starchild" Paul sein langerwartetes zweites Solo-Scheibchen, das erste seit 1978. Warum es letztendlich seit der Ankündigung so lange gedauert hat wird mehrere Gründe haben. Einerseits gab es immer wieder mal ein paar KISS-mäßige Unterbrechungen, aber vor allem hat Paul zwei mal seine Hüfte operieren lassen, und eine dritte Operation könnte eventuell folgen, da noch immer nicht alles im Lot ist. Nebenbei malte er einige Bilder, veranstaltete diesbezügliche Ausstellungen, und heiratete zum zweiten mal. Außerdem hat er lange und gezielt nach der passenden Plattenfirma gesucht, welche er im ehemaligen Label von KISS gefunden hat. Er ließ sich also ohne Deadline und Zeitdruck von niemandem und nichts aus der Ruhe bringen, und ging alles relaxt und Schritt für Schritt an.

Ob Overhead Stanley hier auch Gitarre spielt, geht aus den Infos leider nicht eindeutig hervor. Die kompletten Lead Vocals übernimmt er selbstverständlich, aber er bedient auch die Percussions und holte sich noch weitere Musiker ins Boot. Mit dabei sind unter anderem die Gitarristen Corky James (Anastacia, Avril Lavigne, John Hiatt, Paris Hilton), Brad Fernquist (Goo Goo Dolls, von Manager Doc McGhee vorgeschlagen), John Lowery alias John 5 (David Lee Roth, Marilyn Manson, Rob Zombie), Tommy Denander (Radioactive, Deacon Street) und Andreas Carlsson, sowie Keyboarder Russ Irwin (Aerosmith, Sting), Drummer Victor Indrizzo (Beck, Macy Gray, Brian May, Avril Lavigne, Sheryl Crow) und sein ehemaliger "Partner In Crime" Bruce Kulick am Bass (KISS, Union, Grand Funk Railroad), um nur einige zu nennen. David Campbell hat die Streicher arrangiert und dirigiert, so wie er das auch schon für den Soundtrack-Song "Nothing Can Keep Me From You" und mit dem Melbourne Symphony Orchestra für "KISS Symphony: Alive IV" gemacht hat. Und auch das Songwriting teilte sich Paul mit anderen Leuten wie Andreas Carlsson (Bon Jovi, N'sync, Backstreet Boys, Celine Dion, Britney Spears, Def Leppard), Pete Masitti (Hootie And The Blowfish, Danny Wood, Julio Iglesias Jr.), Holly Knight (KISS, Tina Turner, Pat Benatar, John Waite), Marti Frederiksen (Aerosmith, Faith Hill, Def Leppard) und John Lowery. Allen voran steht aber der legendäre Langzeitkollaborateur Desmond Child (hat hier bei der Hälfte der Songs mitgeschrieben), der mit Paul seit den späten Siebzigern zusammenarbeitet ("I Was Made For Lovin' You") und einer der erfolgreichsten Songwriter für unzählige Weltstars überhaupt ist. Der Umstand, dass Carlsson (der zweite Hauptsongwriter) eigentlich für seine Boygroup-Kompositionen bekannt wurde, machte viele Fans im Vorfeld stutzig, aber man ist ja von Stanley das Pop-Rock-Image gewohnt, und außerdem haben die beiden schon in der Vergangenheit ein paar gute Songs miteinander fabriziert. "Bloodtype R" landete zum Beispiel auf dem Debüt der holländischen Girl-Band Bad Candy und die deutschen Silbermond hatten damit unter dem Titel "Mach's dir selbst" ihren ersten Hit.

"Live To Win" ist sehr persönlich geworden, beinhaltet nicht nur Gute-Laune-Party-Rock-Songs, sondern beschreibt exakt den Punkt, an dem sich Paul gerade befindet. Das ist der Stand der Dinge in seinem Leben, und es ist seine derzeitige Perspektive auf seine Musik. Es ist genau die Art von Musik, die er im Moment machen möchte, weshalb sie viele verschiedene Elemente plus einen Sprung ins 21. Jahrhundert beinhaltet, und trotzdem bleiben die zehn neuen Songs musikalisch und thematisch zeitlos. Im krassen Gegensatz zu Gene hält er vom Recycling von alten Material nichts, da es seiner Meinung nach einen Grund haben muss, warum Songs nicht verwendet oder abgelehnt wurden. Außerdem sollte ein Song so frisch wie eine neue Schlagzeile in einem Tagesblatt sein, und wenn die Druckfarbe noch warm ist, dann ist sie aktuell. Paul zeigt viele Emotionen und verbindet sie mit einem melodischen Schein. Er hat sich für dieses Album vorgenommen, über sein eigenes Leben zu singen. Er wollte keine Pose einnehmen, sondern einfach nur zeigen, dass auch er nur ein ganz normales Leben führe. In Wirklichkeit ist es doch so, dass alle Menschen früher oder später mit denselben Fragen und Problemen konfrontiert werden. Du musst nur den Namen ersetzen - die Story bleibt aber stets dieselbe. Er singt sehr leidenschaftlich über seine persönlichen Erfahrungen, und versucht dabei alles ziemlich simpel und geradlinig zu belassen.

Die Scheibe wurde von Stanley selbst produziert, von Alex Gibson aufgenommen, von Greg Collins abgemischt und von Steve Marcussen gemastert. Über den Sound traue ich mich allerdings vorerst nicht wirklich zu urteilen, da ich das Endprodukt noch nicht am Tisch liegen habe, der Sound weiß aber auch jetzt schon sehr zu gefallen. Die Platte beginnt mit dem atmosphärischen Titelsong "Live To Win" (eine Art Lebensmotto), und sofort fällt ein moderner Touch durch Samples und tiefergestimmte Heavy-Gitarren auf, während Keyboards im Hintergrund für den nötigen Sound-Teppich sorgen. Die Grundstimmung ist düster und der Gesang ist ungewohnt tief, weshalb man Paul nicht unbedingt auf Anhieb erkennen könnte. Der Refrain mit Killer-Hookline ist allerdings typisch und macht diesen Track zum ersten Highlight dieser CD, wobei man eventuelle Vergleiche mit modernen Bon Jovi ziehen könnte (weit her geholt). Nach einem ähnlichen Strickmuster ist das schleppende und ebenfalls sehr modern angehauchte "Lift", welches wieder sehr düster ausfällt und mit knappen vier Minuten der Epic-Song dieses Albums ist. Anfangs wirkt dieses Stück etwas zu zäh, aber mit jedem weiteren Durchlauf frißt es sich mehr und mehr in die Gehörgänge, was vor allem auf den Refrain und die Bridge zurückzuführen ist. Echt cooler Song! Mit "Wake Up Screaming" geht's dann wieder flotter zur Sache, während die Gitarrenstimmung nach wie vor im Keller bleibt. An den Drum-Loop aus der Konserve während den Strophen gewöhnt man sich sehr schnell, denn er paßt einfach super ins Konzept. Bis jetzt zieht sich ein roter Faden durch die Songs, das Level kann konstant hoch gehalten werden, und auch die Produktion mit allen möglichen Raffinessen und Spielereien muss an dieser Stelle gelobt werden. Ganz anders wird's allerdings mit "Every Time I See You Around", wo er einer verflossenen Liebschaft nachtrauert (kann echt ins Herz gehen). Hier kommen nun perfekt die Streicher von David Campbell zum Einsatz, obwohl die Nummer im Allgemeinen nicht so originell wie die vorherigen ist, sondern ziemlich klischeehaft. Trotzdem ist diese Power-Ballade supereingängig und nach mehrmaligem Hören will man sie eigentlich nicht mehr vermissen. "Bulletproof" ist wiederum ein gestandener Rockkracher (dieses mal der Marke Achtziger) und könnte durchaus als KISS-Song eine tolle Figur machen. Abgesehen vom heutigen Sound würde das Stück zum Beispiel auf "Hot In The Shade" (1989) passen und könnte als Sohn von "Silver Spoon" durchgehen, wobei man auch die Fäden zu "Hide Your Heart" ziehen kann. Typisch Stanley also, und ein weiteres Highlight sowieso. Hier geht es möglicherweise um seine Ex und seine (relativ) neue Frau. "All About You" mit klassen Loops fährt änlich toll ab, und vor allem der Chorus hat einen irrsinnigen Drive, der das Bein kräftig zum Mitstampfen animiert. "Second To None" (wieder mit Streicher) ist dann wiederum voll kuschelig, ja fast schon zu schnulzig und 08/15, und man muss sich an das Weichspülergesülze vorerst ein wenig gewöhnen. Hat man das allerdings erfolgreich überstanden, dann kann's echt nett sein. Das superbe "It's Not Me" (erneutes Highlight) geht erneut in die Richtung von "Bulletproof" und "All About You" und hat alles, was ein richtiger Killerrocksong braucht. "Lovin' You Without You Now" ist die dritte Powerballade mit Streichersatz auf diesem Silberling wo der Verdacht aufkommen könnte, man hätte sie schon hundert mal gehört. Lesen Sie weiter... ›
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Asylum
Format:Audio CD
Nein, KISS ist es nicht! Paul Stanley geht seinen eigenen Weg. Herausgekommen ist dabei ein erstklassiges Rockalbum mit 10 überaus eingängigen Songs, deren Refrains zwar stellenweise an die Hausband erinnern, die ansonsten aber modern und eigenständig klingen. Vom Härtegrad her bewegt sich Paul etwa auf dem Level von Bon Jovis "It's My Life" oder "Have A Nice Day". Im Unterschied zu den Jungs aus Jersey hält er aber den Qualitätsstandard der genannten Songs auf dem ganzen Album! Auch die Balladen sind durchwegs gelungen und setzen sich sofort im Ohr fest. Wer auf gute Hardrock-Kost steht, kann bedenkenlos zugreifen! Erwartet aber nicht das (überfällige) nächste KISS-Album!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Insgesamt ein nettes Album 17. November 2006
Von Martin Oehri, unterhaltung-themenguide.de HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
Er sieht schon um einiges besser aus als andere gealterte Rockheroen der 70er. Der Mitbegründer von Kiss mit seinem markanten Organ bereitet sich auf seinem zweiten Solo-Album nach 1978 den Sound so, wie er ihn am liebsten mag. Hardrock der eleganten Sorte, ohne irgend jemanden damit zu verschrecken.

Mit Hilfe verschiedener namhafter Songwriter gelingen ihm ein paar gute Songs wie der gut abgehende Titeltrack oder das rockige "Wake Up Screaming". Doch die Stärke des Paul Stanley ist die Ballade. Mit "Everytime I See You Around" gelingt ihm eine Gänsehautnummer, die er leider noch ein paar mal kopieren will - was dann doch nicht so gut gelingt ("Loving You Without You" oder das keyboardlastige "Where Angles Dare").

Insgesamt ein nettes Album mit ein paar ebensolchen Songs, doch ist es schön gewesen, für ein paar Stunden wieder Paul Stanley gehört zu haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
geil aber scheiße kurz
Paul Stanley ist Gott! Das muss erst mal klar gestellt werden. Denn alle Ungläubige müssen akzeptieren, dass der Sänger und Gitarrist von Kiss nachhaltig das... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thorsten veröffentlicht
unkissed
Leider völlig mässiger 80er Jahre Durchschnittsrock. Wäre die Scheibe nicht von Paul Stanley, würde wahrscheinlich heutzutage niemand ein Wort darüber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2010 von Schneekönig
Cooles Rock Album
Ok, jeder hatte damit gerechnet, das Paul Stanley mit "Live to win" die langersehnte neue Kiss Scheibe veröffentlichen würde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von metalman
Starkes Rock-Album!
Soloalben von Leadsängern und Gitarristen bekannter Bands sind ja immer eine Sache für sich - und dann ist Paul Stanley mit seiner Hauptband KISS sicherlich als Ikone und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2009 von Parsec
Mittelmass
Paul Stanley und sein Solowerk. Ich habe mir das Album nach dem Hoeren des Titelsongs geholt, weil ich noch weitere Kracher dieser Sorte erwartet habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2008 von M. Meintzer
Lachhaft
Das hat man alles schon tausend Mal, teilweise wesentlich besser und ausgereifter, auf irgendwelchen 80er Jahre Hardrock Alben gehört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2007 von Ingrid Steeger
Für mich ist dieses Album schon eine ziemlich dicke...
Schon als ich in diese Cd reingehört habe war ich positiv überrascht. Paul Stanley, klar da denkt man automatisch direkt an Kiss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2007 von KW
Kein Hardrock, aber auch kein Pop
Diese Album läßt sich, meiner Meinung nach, nur schwer mit alten Kiss-Sachen vergleichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von Sam Sayonara
genial
also ich bin durchaus kein hartgesottener kiss fan aber dieses album find ich einfach super gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2007 von Andreas Zeiner
Unglaublich gutes Album
Eine wahre Freude nicht nur für einen Kiss Fan. Paul Stanley präsentiert hier ein Album wo ein Song besser ist als der andere. Echt zu Empfehlen!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2007 von Harald Ebretsteiner
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