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Live At The Carnegie Hall (21.10.1998)
 
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Live At The Carnegie Hall (21.10.1998)

Arcadi Volodos , Various , Liszt , Rachmaninoff , Schumann Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Various, Liszt, Rachmaninoff, Schumann
  • Audio CD (6. April 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B000023Y7M
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.003 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Ungarische Rhapsodie für Klavier Nr. 15 a-moll "Rákóczy-Marsch"
2. Nr. 2 Énigme
3. Nr. 2 Caresse dansée
4. Sonate für Klavier Nr. 10 C-Dur op. 70
5. Stück für Klavier As-Dur (Fragment o. op.)
6. Nr. 8 Etude-Tableau d-moll
7. Nr. 3 Etude-Tableau c-moll
8. Nr. 1 (1838)
9. Nr. 2 (1839)
10. Nr. 3 (1839)
11. Nr. 4 (1848)
12. Nr. 5 (1838)
13. Nr. 6 (1836)
14. Nr. 7 (1838)
15. Nr. 8 (1838)
16. Nr. 9: Novelette (1838)
17. Nr. 10: Präludium (1839)
18. Nr. 11: Marsch (1843)
19. Nr. 12: Abendmusik (1841)
20. Nr. 13: Scherzo (1849)
Alle 23 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Arcadi Volodos, momentan der jüngste Vertreter russischer Höchst-Virtuosität, gepaart mit einer weitreichenden musikalischen Intelligenz, bei seinem ersten Soloabend in der New Yorker Carnegie Hall -- ein pianistisches Feuerwerk von kaum vorstellbarer technischer Meisterschaft. Im Zentrum des Programms steht ein Block mit ganz "seriöser" Klavierliteratur. Zunächst erklingen Stücke von Alexander Scriabin, u. a. seine "Klaviersonate Nr. 10, op.70", und Sergej Rachmaninoff. Dann folgen Robert Schumanns "Bunte Blätter op. 99", die eigentliche Überraschung dieser CD: Die restlose technische Beherrschung ermöglicht Volodos eine ganz freie, überlegene Gestaltung dieser romantischen Miniaturen, und die virtuosen Sätze gelingen mit der gleichen selbstverständlichen Poesie wie die lyrisch-verträumten.

Als weit über Tastenakrobatik hinaus begabter Musiker präsentiert Volodos sich auch mit seinen Bearbeitungen nach Vladimir Horowitz. Dieser liebte es seinerzeit, das Publikum und auch seine Pianistenkollegen mit virtuosen Transskriptionen in Aufregung zu versetzen, die er selbstverständlich niemals in Noten veröffentlichte, denn sie enthielten die Geheimnisse seiner pianistischen Zauberei. Nur wenigen gelang es, die ausgeklügelten Kunststücke Horowitz‘ nach den vorhandenen Aufnahmen zu rekonstruieren und nachzuspielen. Einer von ihnen ist Volodos, wie er bereits auf seiner ersten CD mit der berühmten "Carmen-Fantasie" unter Beweis stellte. Sein Carnegie-Hall-Programm beginnt mit der "Ungarischen Rhapsodie Nr. 15" von Franz Liszt nach der Bearbeitung von Horowitz, und eine der Zugaben ist die Lisztsche Variations-Folge über "Mendelssohns Hochzeitsmarsch", bearbeitet von Horowitz und, in gekürzter Fassung sowie um einige Tricks bereichert, nachkomponiert von Volodos. Der noch keine 30 Jahre alte Russe reiht sich damit ein in eine Tradition pianistischen Virtuosentums mit Ursprung im 19. Jahrhundert, deren beste Vertreter -- allen voran Franz Liszt -- den Geist der facettenreichen romantischen Epoche maßgeblich mitgeprägt haben. --Michael Wersin


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es ist beruhigend festzustellen, daß der junge russische Pianist Arcadi Volodos mit dieser zweiten CD nicht der Versuchung nachgegeben hat, das Programm auf reine Virtuosenstücke zu reduzieren. Dies war schon bei seiner Debüt-CD nicht der Fall, und auf der vorliegenden Aufnahme trifft man auf ein erstaunlich unkonventionelles Programm mit relativ wenigen "Showstücken".

Letztere dürfen natürlich nicht fehlen und beeindrucken wie schon auf seiner ersten CD durch die unglaubliche Kombination aus technischer Brillanz und 100 %iger Kontrolle in jeder Situation. Volodos bedient sich wieder zweier Horowitz-Adaptationen: einmal einer erschwerten Version der 15. Ungarischen Rhapsodie von Liszt, außerdem Variationen auf Mendelssohns wohlbekannten Hochzeitsmarsch vom selben Komponisten.

Der Schwerpunkt der CD liegt jedoch auf Stücken von Schumann (Bunte Blätter op. 99) und diversen Stücken von Skrjabin. Volodos wird dabei jedem Werk gerecht: den relativ disparaten Bunten Blättern von Schumann entlockt er immer neue Aspekte; er weiß sich auch problemlos in dem hochsensiblen Klangkosmos des Alexander Skrjabin zurechtzufinden, dessen 10. Sonate er sensibel und klanglich sehr ausdifferenziert begegnet. - Die drei Stücke von Rachmaninov stellen nicht dessen bekannteste Werke dar, auch weil es sich bei zweien um posthume Veröffentlichungen handelt. Volodos wird auch diesen Stücken durch eine klanglich schöne und facettenreiche Interpretation gerecht, die die komplizierte Stimmführung problemlos bewältigt und herausarbeitet.

Daß es sich um eine Live-Aufnahme handelt, merkt man der CD kaum an, die Klangqualität ist exzellent (und das Booklet wieder etwas zu PR-mäßig). Wer sich einmal auf ein anspruchsvolles und nicht alltägliches Klavier-Recital einlassen möchte, dem sei diese Aufnahme wärmstens empfohlen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In Memoriam 14. November 2002
Im Oktober 1998 hatte ich das Glück, Arcadi Volodos live in der Carnegie Hall zu erleben und sein Spiel kennnen zu lernen. Der für mich bis dahin unbekannte junge Pianist überzeugte mich schon in den ersten Minuten mit seinem differenziertem Vortrag. Und so wuchs meine Begeisterung im Verlauf dieses Konzerts mit dem immer temperamentvollerem Spiel Arcadi Volodos. Am Ende des Konzertes tobte das Publikum vor Begeisterung und ich bedauerte sehr, nicht etwas von diesen wunderschönen und mitreißenden Eindrücken mit nach Hause nehmen zu können. Umso erfreuter war ich, als der Mitschnitt dieses Konzertes dann auf den Markt kam. Obwohl eine CD leider nie die Stimmung vermitteln kann, wie sie während dieses Konzertes in der Carnegie Hall herrschte, so ist sie doch eine brilliante Aufnahme, die erahnen läßt, was das Publikum live während dieses Konzertes miterleben durfte. In sehr guter Qualität gibt sie das technische und engagierte Können des Künstlers wieder, das nie emotionslos wirkt. Diese CD ist eine echte Bereicherung für jeden Liebhaber klassischer Klaviermusik.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch auf seiner 2. CD zeigt Volodos seine große Virtuosität. Er glänzt bei den Horowitz Transkriptionen, kann aber auch bei den tiefschürfenden Scriabin oder Schumann Stücken überzeugen.

Ich frage mich aber, wer dieses Repertoire ausgesucht hat. Alles bunt durcheinandergewürfelt ohne jeden Zusammenhang.

Bleibt abzuwarten, wann der Interpret sich Stücken zuwendet, die auch seine Fähigkeiten als Musiker unter Beweis stellen. Leider bleibt aber zu befürchten, daß bald entweder Tschaikowskys erstes oder Rach 3 dran ist. Hoffentlich nicht ....

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