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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Mob rules....! - Grandioses Konzert, trotzdem anders !, 21. September 2007
Hi volks,
nach dem ich nun das DVD-Package mein eigen nennen kann, habe ich mir natürlich auch nach dem Konzert-Film die beiligende 2-CD angehört.
Ich für meinen Teil finde diese Scheiben grandios, weil anders gesungen, tiefere Tonlage gespielt und teilweise langsamer (Children of the Sea).
Natürlich kenne ich die Originale (Mob Rules, Heaven and Hell, Live Evil und Dehumanizer) von BLACK SABBATH, natürlich hören sie sich anders an, aber genau da sind wir schon am Punkt angekommen, denn "Stillstand ist Rückschritt".
HEAVEN and HELL sind ein Projekt von vier sensationellen Musikern in ihren besten Jahren, die ihre alten Klassiker in einem etwas anderen, weil moderneren Gewand präsentieren.
Der Qualität der Songs und der Musiker tut dies jedoch keinen Abbruch.
Im Gegenteil klingen für mich manche Songs heute besser als zu damaligen Zeiten ( "I", oder "Voodoo"). Dass man mit dem Song "After All" einen nicht gerade passenden Opener gewählt hat, ist für mich auch nicht gerade nachvollziehbar. Dass allerdings wäre von meiner Seite auch der einzige Kritikpunkt.
Der Sound ist druckvoll, das Konzert wurde wie schon die DVD nicht nachbearbeitet und die Setlist beinhaltet eigentlich alle Klassiker.
Der eigentliche Höhepunkt der Show ("HEAVEN and HELL") ist ebenfalls in den letzten Jahren immer wieder einmal in verschiedenen Versionen gespielt worden, ob gut, oder schlecht, darüber kann man streiten, jedoch ist diese Version mit 15 min länge, auch eine der Besten, die ich bis dato kenne.
Fazit: Für alle Fans von Black Sabbath der alten Zeit, ist diese Scheibe sehr gewöhnungsbedürftig und ich kann manche Enttäuschung und Kritik verstehen.
Jedoch für Fans die einfach "nur" guten Hard Rock hören wollen und sich von Tony/Ronnie/Geezer/Vinnie einfach nur musikalisch, diesmal eben etwas anders, verwöhnen lassen wollen, die können hier bedenkenlos zugreifen.
Kleiner Tip von mir: Kopfhörer aufsetzen die Augen schließen und einfach nur zuhören - Grandios !
The Mob Rules
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schmalspurvinyl?!, 25. März 2008
eines vorweg: die Musik will ich hier nicht bewerten, die ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben. Das Coverartwork kommt natürlich im größeren LP-Format bestens zur Geltung, sieht super aus. Monate nach Erscheinen der CD-Version erschien nun also das schicke Doppel-Vinyl, kommt aber leider als Mogelpackung daher. Gleich im ersten Song (oder dem Doppelpack der ersten beiden) fehlt die Hälfte ("After All (The Dead)", ein entsetzer Blick auf die Plattenrückseite verrät: nur 11 Songs drauf, 4 weniger (also eigentlich 5, zählt man den "halben" ersten mit..) als auf der CD-Version. Namentlich gekappt wurden: "I", "The Devil Cried", "Shadow of the Wind" und "Lonely is the Word".
- wieso?! großes Plattenfirmenkonzept?! Ver**sche ausgerechnet der Vinylfraktion! knapp zwei Stunden Musik bekommt man auf eine Doppel-LP, zwar nicht ohne Qualitätseinbußen, dann aber doch bitte ein Dreier-Set, ist heutzutage durchaus üblich!
Zum dritten Mal in meiner Musiksammlerkarriere verscheuere ich nun das Vinyl und behalte die CD - wobei in den ersten beiden Fällen minderwertige Picture-LPs der Grund waren.. ganz, ganz großer Sport, SPV!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"The world is full of Kings and Queens", 21. Oktober 2007
Mein erste Gedanke war "endlich mal wieder was von Black Sabbath". Mein zweiter Gedanke war "und dann auch mit Ronnie James Dio als Sänger". Nachdem ich mir die Setlist angesehen habe, wusste ich auch warum man sich Heaven And Hell und nicht Black Sabbath nennt, da nur Songs von den Sabbath-Alben mit Dio performt werden. Somit war mein 3. Gedanke der, dass man ganz klar weiß woran man ist. Keine Ozzy-Songs, oder Rainbow- bzw. Dio-Solo-Songs. Somit sollten die Ozzy-Fans dieses Album eher meiden, da diese die Dio-Songs meistens weniger mögen.
Ein weiterer Gedanke war, dass mir die "Live Evil" von 1982/83 zwar gut gefällt, ganz begeistern konnte mich diese aber nie. Die Produktion war damals nicht so doll. Die Zuschauer z.B. hört man nur als ein gleichbleibendes Dauergeräusch, irgendwie kam keine Stimmung auf.
Auf der "Radio City Music Hall" haben wir dieses Problem nicht mehr. Der Sound ist gut (auch wenn wieder einige was anderes behaupten) und die Zuschauer gehen voll mit und haben Spaß an der Sache, genau wie die Band.
Dio singt super, wie eh und je. Vinny Appice zeigt ein weiteres Mal, dass er zu den guten Drummern gehört. Geezer Butler ist ein Bass-Gott aber besonders genial spielt Herr Iommi hier auf. Leute, Tony war noch nie so stark wie hier. Für Tony gilt, je älter umso besser! Der Eine oder Andere Rezensent meint natürlich mal wieder "früher war alles besser". Ich kann es kaum noch hören oder lesen. Die Musiker, die die 70er oder 80er ohne große Schäden überlebt haben, spielen heute besser als damals. Z.B. Saxon waren dieses Jahr besser als 1981. Und das Gleiche gilt hier für Heaven And Hell.
Zu den Songs:
Es geht los mit der Doppelnummer `E5150` und `After all (The dead)`. Ein sehr ungewöhnlicher Start, da bei der "Live Evil" auf `E5150` `Neon knights` folgt und bei der "Mob Rules" das Titelstück, also jeweils schnelle Nummern. `After all` ist nun wirklich nicht schnell, aber doomig ohne Ende. Dio beweist beeindruckend, dass er auch solche Nummern mit Leben füllen kann.
Dann endlich die schnelle Nummer `Mob rules`, in einer sehr gelungenen Version, besser als z.B. die Fassungen auf den Dio-Live-Alben.
Mit `Children of the sea` folgt ein Klassiker von "Heaven And Hell". Hier auch in einer beeindruckenden Fassung.
`Lady evil` hier zum ersten mal Live, genauso gut wie Studio.
Für `I` gilt das Gleiche wie für `After all`. Doom, doomer, am doomsten. Tony Iommi haut unglaubliche Riffs raus.
`The sign of the southern cross`: Immer mein Lieblingssong von "Mob Rules". So eine Art `Heaven and hell 2`. Ganz stark, Ronnie meistert auch die hohen Töne sehr gut.
Mit `Voodoo` wieder ein guter Song, der auch schon auf der "Live Evil" vertreten war.
Mit `The evil cried` die erste von zwei neuen Nummern. Mid-Tempo und geiles Riff, könnte auch von den Dio-Alben der 90er sein (mit Drum-Solo).
`Computer god` ist eine geniale Nummer von "Dehumanizer". Der Anfang ist ein Gedicht.
`Falling off the edge of the world`: Ähnlich stark wie `Sign of the...`.
Mit `Shadow of the wind` das 2. neue Stück. Das Riff kommt mir bekannt vor, ansonsten ist der Song gut, mehr aber nicht.
`Die young` ist neben dem Titelstück d e r Song von "Heaven And Hell", hier endlich mal Live dargeboten.
Und dann folgen drei Songs von "H&H". Der Titelsong und `Neon knights` (kein Kommentar nötig) und `Lonely is the world`. Für das letztgenannte Stück gilt fast das Gleiche wie für `Die young` oder `Falling off the edge...`, endlich mal Live.
Zusammenfassend muss man sagen, dass das DoAlbum sehr, sehr stark ist und eigendlich ein Muß für alle Sabbath-Fans der Dio-Alben. Ob jetzt 15-jährige zu genialer Mukke bekehrt werden können, bleibt weiterhin zweifelhaft. Man kann nur hoffen, dass Heaven And Hell doch noch den Weg nach Deutschland finden, ich wäre sehr gerne dabei. 5 (fette) Sterne.
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