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Live Fire!!!! Fire Bombers (UK Import)
  

Live Fire!!!! Fire Bombers (UK Import)

Uriah Heep Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: SM Records LTD.
  • ASIN: B000FJG4YC
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Child in time TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die "Firefly" ist die erste Platte mit John Lawton als Sänger und Trevor Bolder am Bass. Aufgenommen wurde sie Ende `76 und erschien dann Anfang `77. Trotz der 2 Neuen, klingt sie Heep-typischer als der Vorgänger "High and Mighty", welche eigendlich eher eine Solo-Scheibe von Ken Hensley ist (siehe meine Rezension zu High and mighty). Ken Hensley hatte offensichtlich erkannt, dass die Heep-Fans auch Heep haben wollen/hören möchten. Lawton hatte allerdings einen schweren Stand bei den Fans, da er ständig mit dem übermächtigen David Byron verglichen wurde. Ich finde jedoch, er macht seine Sache hier sehr gut. Als song writer konnte er sich noch nicht eintragen, da er erst ganz kurz vor den Aufnahmen zu der Gruppe stieß. Das Gleiche gilt für Trevor Bolder. Die "Firefly" ist sehr melodisch ausgefallen, man findet immer wieder den Heep-typischen mehrstimmigen Gesang. Mir gefallen besonders gut folgende songs: Hanging tree, Been away too long, Rollin`on und Sympathy. Auch der Titelsong, gesungen von Ken, kann gefallen.

Die Bonussongs sind hier von der Qualität eher durchwachsen. Vielleicht hätte die Platte ein wenig härter ausfallen können. Insgesamt hat sich die Gruppe 4 Sterne redlich verdient und ganz sicher haben sie eine große Krise, nach dem Ausstieg von Byron und Wetton, bewältigt.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener Neustart 19. Oktober 2004
Format:Audio CD
Ich muss zugeben, dass ich, wie viele andere Heep-Fans der damaligen Zeit 1977, mit dem Wechsel des Frontmans von David Byron zugunsten John Lawton nicht besonders begeistert war. Heute weiß ich, dass das ein nötiger und unumgänglicher Schritt für die Gruppe war. Die Differenzen, die innerhalb der Band herrschten, hatten sich musikalisch ausgewirkt (das Vorgängeralbum 'High and Mighty' war von Ken Hensley quasi fast im Alleingang zusammengestrickt worden) und es steckten einfach keine Power und keine kreativen Ideen mehr drin.
Heute, fast 30 Jahre nach dem Erscheinen von 'Firefly' klingt dieses Album versöhnlich und gehört nahtlos in die U.H. History. Lawton hatte nie den Anspruch erhoben, Nachfolger von Byron zu sein und in seine Fußstapfen zu treten. Mit seiner charakteristischen rauhen Stimme drückt er dem Heep Sound seinen eigenen Stempel auf.
Los geht es mit 'The Hanging Tree', typischer späterer Heep Sound, bekommt man nicht mehr aus dem Ohr.
'Been away too long' gehört für mich zu den schwächeren Stücken auf dem Album. 'Who needs me' rockt ordentlich los, ist aber allenfalls auch nur durchschnittlich.
Dafür gehört 'Wise Man' zu den schönsten Balladen, die aus der Feder von Uriah Heep / Ken Hensley stammen. Allein hierfür lohnt sich schon die Anschaffung des Albums; - wunderschön.
'Do you know', 'Rollin' on'; - der eine mag's, der andere weniger.
'Sympathy' war die Singleauskopplung aus dem Album, die es meines Wissens nach aber nur in Deutschland bis in die Charts schaffte. Gehört auch nicht unbedingt zu Heeps stärksten Stücken.
Den Höhepunkt des Albums stellt der Titelsong 'Firefly' dar, bei dem Ken Hensley den Leadgesang übernahm. Tempiwechsel, eine schöne, eingängige Melodie und toll arragiert: hier spielen U.H. ihre Stärken voll und ganz aus.
'Crime of Passion' war B-Seite von der Single 'Sympathy' und da gehört dieses Stück auch hin. Für die anderen Bonustracks gilt das, was ich (bis auf wenige Ausnahmen) zu den Bonüssen der Neuauflagen geschrieben habe: Proberaumsound und / oder schlechtere Versionen der regulären Tracks. Sie sind nur etwas für diejenigen, die wirklich alles haben müssen.
Lustig ist, dass sich U.H. mit 'Dance, Dance, Dance' am Discosound a la Chaka Khan o.ä. versucht haben (misslungen).
Fazit: 'Firefly' gehört zu U.H., wie alle anderen Alben auch. Es ist ein Stück Zeitgeschichte für diejenigen, die dabei waren. Ich denke, dass sich wegen der herausragenden Stücke auch für alle anderen die Anschaffung lohnt. Andere mögen ein paar andere Highlights als ich entdecken, schließlich ist alles Geschmackssache. Mir fällt dabei ein Freund aus damaliger Zeit ein, der fuhr voll auf 'Rollin' on' ab; ein Stück, mit dem ich weniger anfangen konnte. In jedem Fall: Anhören!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schönes Klapp - Cover 16. März 2009
Format:Audio CD
Leider fand ich es damals gar nicht so sensationell, dass David Byron durch John Lawton ersetzt wurde. Es waren seinerzeit auch noch andere große Namen (z. B. sogar David Coverdale !) gerüchteweise als Nachfolger im Gespräch. In einer zeitgenössischen Popzeitschrift war zu lesen, dass der "Name des neuen Uriah Heep Sängers", der noch geheim war, "wie eine Bombe einschlagen wird". Die Bombe war dann eher ein Silvesterknaller...

Ich kannte jedenfalls John Lawton nicht, obwohl ich zugeben muss, dass mir später die Stimme irgendwie bekannt vorkam. Kein Wunder, er war ja Sänger bei den Anfang der 70er Jahre in den Charts äußerst beliebten Les Humphries Singers. In Mama Lou hört man ihn ganz deutlich heraus. Um so schlimmer, wie ich damals fand. Und so einer bei Heep ?

Aber Firefly faszinierte mich dann doch. Ich weiß noch, wie ich das schöne Klapp - Cover der LP im Plattenladen aufgeregt in den Händen hielt, gerade an dem Tag, als es erschien. Das Painting des Album - Covers erinnerte stark an alte Zeiten. Ohne die Musik gehört zu haben war mir klar, hier halte ich ein neues Meisterwerk von Heep in den Händen. Dass es mir damals so erging, kann wohl jeder echte Heep - Fan nachvollziehen.

The Hanging Tree, Rollin' On, Been Away Too Long und Firefly haben mich damals sofort begeistert. Da der Sound von Firefly deutlich näher am typischen Heep - Sound war als das Vorgängeralbum High & Mighty, war auch die Missgunst schnell verflogen, dass David Byron nicht mehr dabei war.

Aus heutiger Sicht, also mit der nötigen Distanz, kann ich Firefly nur bedingt zu den besten Alben von Uriah Heep zählen. Es klingt zu weich und enthält viel zu viel Synthesizer - Kleister. Gut, diese Form von schwebendem Keyboardteppich war damals modern und oft bei Chart - Hits aus dieser Zeit, wie zum Beispiel bei Kiss You All Over von Exile, oder bei Art-Rock und damaligen Ossi-Bands (würg...) sehr prägnant herauszuhören. Aber genau dieser Umstand transportierte Firefly in eher poppige Gefilde. Einfach zuviel Mainstream... Typischer End - Siebziger - Sound...

Die schwere Hammond wäre hier und da besser und origineller gewesen. Hier fehlt es eindeutig an den progressiven Einflüssen, die Uriah Heep Anfang der 70er ausmachten. Auf dieser Basis hätte sich die Band weiter entwickeln müssen. Aber letztlich sind für Firefly natürlich locker vier Sterne drin. Dafür macht das Album, auch mit den Ohrwürmern Sympathy und Wise Man an Bord, zu viel Spaß. Auch heute noch.
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