Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Of The Girl | |||
| 2. Low Light | |||
| 3. Thumbing My Way | |||
| 4. Thin Air | |||
| 5. Fatal | |||
| 6. Nothing As It Seems | |||
| 7. Man Of The Hour | |||
| 8. Immortality | |||
| 9. Off He Goes | |||
| 10. Around The Bend | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Parting Ways | |||
| 2. Down | |||
| 3. Encore Break | |||
| 4. Can't Keep | |||
| 5. Dead Man | |||
| 6. Masters Of War | |||
| 7. Black | |||
| 8. Crazy Mary | |||
| 9. 25 Minutes To Go | |||
| 10. Daughter | |||
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McCready, Ament & Co. funktionieren nämlich nicht nur als Vollgas gebende Rockgruppe, sondern auch als ruhiges, entspanntes Ensemble, das im Akustik-Gewand genauso viel Feeling rüberzubringen versteht wie mit verzerrten Gitarren. Unter den 24 schön unbehandelt belassenen Songs der Doppel-CD Benaroya Hall finden sich Klassiker à la "Black" und "Yellow Ledbetter", aber auch rare Coverversionen wie "Masters Of War" (Bob Dylan), "I Believe In Miracles" (Ramones) und "25 Minutes To Go" (Johnny Cash) sowie der großartige Big Fish-Soundtrack-Beitrag "Man Of The Hour". Die Gitarren überzeugen mit einem herrlich bluesigen Ton und enorm viel Feingefühl, die Drums grooven dezent, aber extrem wirkungsvoll, und Frontmann Eddie Vedder singt nicht nur fantastisch, sondern outet sich zwischen den Liedern auch immer wieder als humorvoller Entertainer. Eine echte Bereicherung jeder Pearl-Jam-Sammlung! -- Michael Rensen
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Eine seltsame Begebenheit, dass ausgerechnet Pearl Jam sich den Vorwurf der Kommerzialität oder des sogenannten "Ausverkaufs" gefallen lassen müssen, sind Vedder, Gossard, Ament, und McCready doch nach der Grunge-Era freiwillig völlig abgetaucht.
Das mediale Interesse hat der Band in ihrem Vorankommen weit mehr geschadet, als geholfen. Hinzu addierten sich Eskalationen wie der Selbstmord Kurt Cobains, der Tod Andrew Woods und diverse Drogenexzesse vieler Rock- und Grungemusiker der Zeit.
Zuletzt verstarb Alice in Chains Frontman Lane Staley, ebenfalls ein enger Freund der Band, an einer Überdosis.
Letztenendes führten diese zahlreichen Ereignisse zu einem epochalen Umdenken.
Schluss mit dem Medienwahn, war die erste Devise. Sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt, die Musik, der Grundgedanke.
Pearl Jam verschwand fast völlig aus den Massenmedien, außerhalb der Vereinigten Staaten wohl teilweise gar vollends.
Der Plan ging bis heute voll auf!
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Das Benefizkonzert in der Benaroya Hall ist ein weiterer Beleg für die Entwicklung jedes einzelnen Band Mitglieds.
Keine Fassaden, kein Promi-Gehabe, auf dieser Bühne erlebt man grundehrliche, leidenschaftliche und hochbegabte Musiker.
Mit aller erdenklichen Intensivität wird hierbei Song um Song wahrhaftig zelebriert. Besondere Leckerbissen auf der Doppel-CD stellen wohl die Rarität "Fatal" und der Big-Fish Knaller "Man of The Hour" dar. Beide Songs sind dem Livepublikum quasi neu.
Ersterer erschien auf dem Doppelalbum "Lost Dogs", gemeinsam mit einer Vielzahl bekannter und teilweise nie veröffentlichter B-Sides. Letzterer ist wie angedeutet das aktuellste Stück im Pearl Jam Repertoire, aufgenommen für das romantische Burton Drama.
Die politische Aktivität der Band macht Ed Vedder häufig in aller Öffentlichkeit Luft, zielgerichtet vorallem gegen den aktuell wiedergewählten US Präsidenten George W. Bush.
Auf die persönliche Referenz, in Form eines ihm gewidmeten Songs, verzichtete Eddie bei dem Auftritt dessen Einnahmen, sowie große Teile der Erlöse aus dem Verkauf dieses Doppelalbums, direkt in die "Youth Care" Stiftung einfließen.
Gecovert wird stattdessen der Bob Dylan Klassiker "Masters of War", zum Wohlwollen der vielen angereisten Fans.
Aufzieher des Konzertes war vorallem der Unplugged-Charakter, der sich jedoch nicht komplett durch die rund 130 Minuten Spielzeit zieht, die Ausnahmen sind jedoch an einer Hand abzuzählen. Akustische Leckerbissen sind hierbei "Can't Keep" und "Lukin". Durch die "kabellose" Performance dieser eröffnen sich (vorallem im "Riot Act" Opener "Can't Keep") ganz neue Klangwelten.
Wer Livemusik dem Livespektakel vorzieht, wird auch an diesem Pearl Jam Konzert kaum etwas auszusetzen haben.
Die Klangqualität der Aufnahme sticht die restlichen 2003er Konzerte sogar aus und auch die Setlist scheint (nicht zuletzt wegen der Unplugged-Attitüde) noch ausgewogener zu sein, als die ohnehin hervorragenden Spielpläne der Jungs.
Meine Empfehlung? Eine ausbleibende Investition in dieses Spektakel wäre "Fatal". ;-)
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Ihre Geschichte, ihre Entwicklung und nicht zuletzt ihre herausragenden musikalischen Fähigkeiten machen Pearl Jam zu einem echten Rock-Erlebnis, egal ob Hard'n'Heavy Stücke oder softe Balladen. Lyrics, Zusammenspiel und Atmosphäre stimmen perfekt miteinander überein. Pearl Jam Live ist und bleibt ein Genuss!
( 1991-200x )
Dieses Konzert ist eine halb-akustische Aufnahme von hauptsächlich ruhigeren Stücken der letzten Überlebenden des Grunge-Hypes aus Seattle. Halb-akustisch deshalb, weil die meisten Soli und zum Teil auch die Lead-Gitarre elektrisch gespielt werden. Eine gute Entscheidung wie ich finde, denn sie werden dadurch sehr deutlich hervorgehoben und auch die Musik verliert dadurch kein Flair gegenüber "puren" Unplugged-Aufnahmen.
Leider sind die Ansagen von Eddie Vedder zwischen den Liedern zum Teil etwas zu leise. Schade. Dreht deshalb ruhig etwas lauter auf zwischen den Songs, damit ihr genau versteht, was Herr Vedder so zu sagen hat.
Aufgenommen vor einem kleinen, fantastischen Publikum werden hier viele Stücke gespielt, die auf Alben sonst gerne unterschätzt werden. Low Lights oder Thin Air wären Beispiele. Einfach traumhaft.
Highlights in meinen Augen sind genannte Low Lights und Thin Air sowie Immortality, das Bob Dylan-Cover Masters Of War, das Ramones-Cover I Believe In Miracles und Off He Goes. Lukin ist unplugged wirklich unerwartet, funktioniert aber auch. Hier ist insbesondere die Ansage zum Song von Stone Gossard wirklich spitzenklasse.
Den besten Song stellt jedoch der Ten-Klassiker Black dar, bei dem das Publikum den kompletten letzten Vers übernimmt. Bei diesem Lied kommt die Stimmung des Konzerts einfach herrlich herüber. Dies ist dann auch tatsächlich die beste Version dieses Liedes, die ich je gehört habe. Einfach perfekt. Alleine für dieses wunderschöne Lied lohnt sich der Kauf der CD.
Man kann bei diesem Konzert wirklich merken, dass Pearl Jam eine Band sind, die niemandem mehr etwas beweisen müssen. Sie waren einst die wohl populärste Rockband der Welt, ihre Songs, z.B. Black, haben Musikgeschichte geschrieben und werden immer gehört werden.
Es ist wirklich schade, dass dieses Kleinod wohl von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt bleiben wird. Zum Teil ist dieses aufgrund der Masse an Veröffentlichungen in der letzten Zeit jedoch auch selbst verschuldet.
Trotzdem, wer hier zuschlägt, macht wirklich nichts falsch und wird dieses nicht bereuen.
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