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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Gute Idee - schlecht umgesetzt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Little People (World Travel Maps) (Gebundene Ausgabe)
Auf der Rückseite steht Folgendes:====================== Notice To Employees ====================== Klingt vielversprechend? Leider ist das der beste Teil des ganzen Buches -- obwohl diese Stelle überhaupt nicht darin auftaucht. Die Idee klingt witzig: Michael, zu Beginn des Buches 15 Jahre, hat ein Problem: er sieht Elfen im Garten seiner Eltern. In der Schule will ihm jedoch keiner glauben; nicht einmal seine Freundin Cruella, in die er heimlich verliebt ist. Also versucht er sich und ihr zu beweisen, dass es tatsächlich Elfen ("Little People") gibt. Leider ist die Umsetzung der Story ziemlich lieblos. Mr. Holt hat schon von Beginn an Probleme, sich kurz zu fassen. Die Beschreibungen der Erlebnisse sind betont lustig - zu betont - und ziehen sich über die Seiten dahin. Am Anfang passiert nur selten etwas, dafür wird aber viel darüber philosphiert. Bis die Geschichte in Gang kommt, dauert es - einige Kapitel. Als es dann endlich losgeht, wird es immer konfuser. Jede neue Wendung ist unglaubhafter als die vorige, und auch nach dem 2. Mal nicht mehr wirklich überraschend - und von einer Struktur ist immer weniger zu merken. Michael springt zwischen der Menschen- und der Elfenwelt hin und her - verliert (aus zunächst unbekannten Gründen) dabei ganze Jahrzehnte seines Lebens aus den Augen. Jedoch gibt es bei allem Chaos immer noch ein großes Ziel: seine Jugendliebe zurückzugewinnen. Das ist der einzige Faden, der die Geschichte (mehr schlecht als recht) zusammenhält. Irgendwann scheint der Autor jedoch die Lust am Schreiben komplett zu verlieren. Er wußte ohnehin nie wirklich wohin er mit seiner Story wollte - also beendet er sie kurzerhand. Es gibt noch nicht einmal die Genugtuung eines Happy Ends. Die Geschichte endet aus heiterem Himmel - der Leser weiß zum Schluss gar nicht, worum es nun überhaupt ging. Wenn das der Sinn der Übung war: Herlichen Glückwunsch! Ich kann jedoch auf so ein Buch - und die gestohlene Zeit / das verschwendete Geld - gerne verzichten. Kaufen und lesen auf eigene Gefahr. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Gute Ideen,
Von K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Little People (World Travel Maps) (Gebundene Ausgabe)
Eine originelle neue Betrachtung des "Kleine Volkes" die sich wunderbar in Holts übliche Erzählmuster einfügt - gänzlich unvorhersagbar zu sein.
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4.0 von 5 Sternen
Holt mal anders,
Rezension bezieht sich auf: Little People (World Travel Maps) (Gebundene Ausgabe)
Tom Holt schreibt schon seit vielen Jahren lustige Fantasy, und zeichnet sich durch seinen Ideenreichtum aus. Die skurrilen Fantasiewelten, die in seinen Romanen in unsere echte Welt einbrechen, die (im positiven Sinne) unsinnigen Ereignisse, die karrikaturartigen Figuren und all die frappierenden Einfälle, mit denen die Geschichten gespickt sind. Dabei gelingt es ihm gut, seine Ideen sprachlich umzusetzen und viele lustige Metaphern und Vergleiche einzufügen.Zugegeben, bei seinen älteren Romanen hatte er noch Probleme mit der sprachlichen Umsetzung, in den letzten Jahren ist er aber sehr gut geworden und eine echte Bereicherung für das Genre. „Little People" ist noch in anderer Hinsicht anders: Es ist... na ja, es ist romantisch. Es ist keine Schnulze, dieses Buch beinhaltet ein guten Teil abgedrehten Tom Holt wie man ihn kennt. Der Humor drängt einen etwas mehr zum Schmunzeln als zum Brüllen (obwohl es auch zum Brüllen ein paar geeignete Stellen gibt), und zusätzlich ist es, wie nennt man es - es ist bezaubernd. Das Liebesthema, das sich hervorragend in die Holtschen Fantasy-Verrücktheiten einfügt, ist hier nicht nur ein Lachmuskelkitzler, es wird stellenweise romantisch beschrieben, wodurch der Protagonist etwas mehr an Tiefe gewinnt, obwohl die Figuren insgesamt genretypisch eher flach sind. Dieses Buch gehört zu Holts Besten. Es ist eine wunderschöne Geschichte und ein herrlicher Lesespaß um einen Teenager (später Erwachsenen), um all die Fettnäpfchen zwischenmenschlicher Kommunikation, um viele kleine grüne Elfen, die sich nicht immer so benehmen, wie man es klassischerweise von Elfen erwartet und um Menschen, die sich den Elfen gegenüber eher „unkonventionell" verhalten. Und es gibt ein überraschendes Ende. Auch Holt-typisch ist es, dass man gelegentlich den Eindruck hat, dass die Geschichte etwas zu konstruiert ist um kontinuierlich zu sein, und dass die Auflösung der kunstvoll gewobenen Rätsel stellenweise eher bemüht als befriedigend ist. Aber das tut dem Lesespaß keinen großen Abbruch, und auch in Sachen Kontinuität gehört dieser Roman meiner Meinung nach zu den besten Holt-Romanen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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