New York hat so viele verschiedene einwandererviertel das jede seine igen geschichte hat und zu jedem viertel gab es auch schon ein oder mehrere filme. Da gibt es einmal little italy (die italiener),chinatown (chinesen),Hells Kitchen (die iren), harlem (die schwarzen) und little odessa ( ukrainen, russen, polen usw.). Deshalb sehe ich mir auch am liebsten solche filme an weil die sehr realistisch und aus dem whren leben gegriffen sind. So ist Little odessa mehr als nur ein film über ein auftragskiller. Es ist auch ein sehr dramatischer familienfilm mit unheimlich viel tiefgang. Tim roth ist wirklich in diesem film über sich hinaus gewachsen, er spielt einen auftragskiller der wegen ein auftrag zurück in das berüchtigte new yorker ukrainen-viertel little odessa gehn muss, wo auch übrigens der film "Lord of War" mit nicolas cage angesiedelt ist. Jedenfalls ist dieser film auch eine super millieu-skizze. Das spiel zwischen edward furlong und tim roth ist so bewegend mann könnte meinen sie sind wirklich brüder. Unvergesslich die szene, in der roth zu seiner todkranken mutter nach jahren ins zimmer kommt, er weiss tief in seinem inneren das seine mutter ahnt womit er sein geld verdient, verliert in ihrer gegenwart aber so dermaßen seine kaltblütigkeit und sein killerinstinkt den man sich in dieser rauen umgebung aneignet, das man echt mit ihm verschmelzt, so viel liebe und schuldgefühle in seinen augen das ist schon eine glanzleistung und sehr realistisch, denn egal wie kaltblütig man ist, egal was man vor der ganzen welt verbirgt, man kann es nie vor der eigenen mutter verbergen. Eine mutter braucht ihren sohn nur anzusehen und sie weiss was los ist. Und dann auch noch ein sehr dramatisches ende das man nicht vergisst. Unbedingt anschauen !!