Little Miss Sunshine 2006

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Die niedliche, etwas pummelige Olive ist fasziniert von Schönheitsköniginnen und will an der Wahl zur "Little Miss Sunshine" teilnehmen. Als die Siebenjährige tatsächlich eingeladen wird, bricht die ganze Familie im VW-Bus nach Kalifornien auf...

Darsteller:
Abigail Breslin, Greg Kinnear
Laufzeit:
1 Stunde 38 Minuten

Little Miss Sunshine

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Jonathan Dayton, Valerie Faris
Darsteller Abigail Breslin, Greg Kinnear
Nebendarsteller Alan Arkin, Toni Collette, Paul Dano, Steve Carell
Studio FOX
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Juliane Waack auf 6. Januar 2007
Format: DVD
Was macht man mit einer Familie, deren einziger Halt die hoffnungslos gescheiterten Existenzen jedes einzelnen Mitglieds zu sein scheint?

Dad ist ein erfolgloser Erfolgstrainer, der Bruder hat ein Schweigegelöbnis abgelegt, was auch ganz gut ist, da er eh jeden hasst, Opa nimmt Heroin, der Onkel hat gerade einen Selbstmordversuch überlebt, das kleine Mauerblümchen Olive träumt davon Schönheitskönigin zu werden und Mum versucht krampfhaft, eine Familienidylle aufrecht zu erhalten, die scheinbar nicht existiert.

Was also tun

Man könnte in einem schrottreifen Bus zu einem Schönheitswettbewerb nach LA zu fahren. Das tun zumindest unsere wackeren Protagonisten in diesem Fall und was dabei heraus kommt, ist der nächste gar nicht so geheime Geheimtip für alle Filmfans des etwas anderen Kinos.

Obwohl vielmals verglichen mit "The Royal Tennebaums" sind die Charaktere weitaus lebensnaher, wärmer und aufgrund dessen auch sehr viel tragischer, so dass man auch schon mal an "Sideways" erinnert wird, wo Tragik und Komik ebenso dicht nebeneinander liegen gepaart mit ungewöhnlichen, aber keineswegs unglaubwürdigen Vorkommnissen. Bei so viel (schmerzhafter) Realität kann es auch schon mal passieren, dass man ungewiss ist, ob man nun lachen oder weinen sollte und man darf auch ruhig beides gleichzeitig tun.

Mit einer genialen Besetzung, einem unaufdringlichem aber umwerfenden Soundtrack , einer Kameraarbeit für das Auge jedes Ästheten und ausgezeichneten Dialogen, die nie zu dick auftragen, wird aus dieser kleinen Tragikomödie ein Juwel, dass einem warm ums Herz spült und dieses melancholische Gefühl hinterlässt, das irgendwie doch schön ist, ähnlich wie "Garden State" oder "der Eissturm".
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel auf 8. November 2009
Format: DVD
Eine schrecklich nette Familie hat die kleine Olive aus Albuquerque. Papa Richard versucht erfolglos in Motivationsseminaren mit eloquenten Sprüchen wie "Sarkasmus ist die letzte Zuflucht der Verlierer" und "Refuse To Lose", vermeintliche Loser in scheinbare Winner zu transformieren. Der Opa nimmt Heroin und hält überhaupt nichts von monogamen Beziehungen. Ihr Nietzsche lesender Bruder Dwayne hat ein Schweigegelübde abgelegt und artikuliert sich nur noch über Notizzettel, das übrigens solange andauern soll, bis er die Aufnahme an die Flugschule in strenger Selbstdisziplin geschafft hat. Und ihr homosexueller Onkel Frank zu guter letzt, hat soeben erst verzweifelt versucht, aus dem Leben auszuchecken. Mit dieser chaotischen Sippe im Gepäck begibt sich Olive nach Californien, wo sie an der Wahl zur Little Miss Sunshine teilnehmen möchte. Als fahrbarer Untersatz dient ihr dabei ein schrottreifer VW-Bus, bei dem schon mal die Kupplung im ersten Gang klemmt und der deswegen nur an Kuppen geparkt werden kann oder unter Umständen im flachen Gelände athletisch wie im Bobsport von seinen illustren Insassen angeschoben werden muss. Mit Musik von Sufjan Stevens auf den Ohren und einer Autohupe, die ihre Töne in völliger Fehlfunktion in Sekundenintervallen abruft, kann für die kleine Olive auf ihrer Reise quer durch Amerika eigentlich nichts mehr schief gehen.

Little Miss Sunshine ist eine wunderbare Mischung aus Family-Roadmovie und Tragikomödie, die mit viel schwarzem Humor und einigen melodramatischen Momenten mit dem typisch amerikanischen Gewinner/Verlierer-Denken, dem damit verbundenen Erfolgsdruck und dessen künstlich aufgebauschten Schönheitsidealen abrechnet.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bibi auf 4. Oktober 2010
Format: DVD
Die Geschichte ist schnelle erzählt: Eine Familie rauft sich zusammen und macht sich in ihrem alten Wagen auf den Weg, weil die Jüngste an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen will. Was wie ein Roadmovie klingt, ist auch einer, aber mit so viel Tiefgang und Feingefühl erzählt, dass er einen von Anfang bis Ende gepackt hält. Tolle Idee, intelligentes Drehbuch, schöne Musik und genau die richtige Portion Humor und Selbstironie.

Habe den Film schon mehrmals gesehen und er hat immernoch nicht seinen Zauber verloren.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Gottwald auf 4. Februar 2007
Format: DVD
Endlich mal wieder ein herausragender Ensemblefilm, der nicht nur einen guten Trailer hat, sondern der von der ersten bis zur letzten Minute überzeugt, bewegt, zu Tränen rührt und herzhaft zum lachen bringt.

Die Besetzung der chaotisch-liebenswerten Familie ist sehr passend und ohne Ausnahme hervorragend gelungen. Besonders aber Abigail Breslin in der Rolle der achtjährigen Tochter Olive, mit der alle zusammen zu ihrer Endausscheidung zur "Little Miss Sunshine" im klapprigen VW-Bus nach Kalifornien reisen, trägt einen so natürlichen Charme nicht nur in ihre Familie sondern auch in den ganzen Film, dass es eine wahre Freude ist, ihr bei ihrem Spiel zuzuschauen. Absolutes Highlight ist für mich dabei die Szene, in der sie auf der Bühne in der Endausscheidung die Tanznummer präsentiert, die sie mit ihrem Großvater (wunderbar direkt und respektlos gespielt von Alan Arkin) einstudiert hatte.

Dieser Film ist ein herrlicher Bilder- und Gefühlsreigen aus dem ganz normal wahnsinnigen Leben ... jede der Figuren bekommt angemessen Raum, sich zu entfalten, die Regie ist mit leichter Hand perfekt getimt.

Was mir auch besonders gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Film sich traut, einen erfolglosen Erfolgstrainer und einen drogensüchtigen Großvater zu zeigen, ohne dass deshalb eine Tragödie daraus würde ...

Die deutsche Filmbewertungsstelle Wiesbaden vergab das Prädikat "Wertvoll", was dieser Film meiner Meinung nach für Herz und Seele auch ist ...
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