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Little Broken Hearts

Norah Jones Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Norah Jones

Fotos

Abbildung von Norah Jones

Videos

Come Away With Me

Biografie

Mit Little Broken Hearts, ihrer neuesten Zusammenarbeit mit Danger Mouse, hat Norah Jones ihren Sound auf mitreißende Art weiter raffiniert verfeinert. Zwölf geheimnisvoll leuchtende Songs über zwölf kleine gebrochene Herzen. Jeder von ihnen eine Erkundungsfahrt durch alle Varianten menschlicher Emotionen, die aber ausnahmslos voller positiver Energie und Schönheit ... Lesen Sie mehr im Norah Jones-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (27. April 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Blue Note (Universal)
  • Spieldauer: 45 Minuten
  • ASIN: B00723NWJE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 966 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Good Morning 3:17EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Say Goodbye 3:27EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Little Broken Hearts 3:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. She's 22 3:10EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Take It Back 4:05EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. After The Fall 3:42EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. 4 Broken Hearts 2:59EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Travelin' On 3:06EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Out On The Road 3:28EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. Happy Pills 3:34EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Miriam 4:22EUR 0,99  Kaufen 
Anhören12. All A Dream 6:29EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Überraschung: Von der cleanen, eigentlich nichtssagenden Popjazz-Sängerin mausert sich Norah Jones plötzlich zur ernstzunehmenden femme fatale. (Bild: Frank Ockenfels/EMI) Ach Norah Jones, wen sollte denn die interessieren? Ein braves Popjazz-Sternchen für die gediegene Mittelklasse und im CD-Regal gleich neben Katie Melua, also weitab von so ziemlich allem, was man an Popmusik vielleicht spannend finden kann. Nur: die Dame hat sich soeben neu erfunden und das schon auf den ersten Blick. Man kann sich dazu buchstäblich gleich das Cover dieses fünften Albums vornehmen: Es ist eine Reverenz an das Plakat des 65er Films "Mudhoney", hierzulande als "Im Garten der Lust" bekannt – ein wie üblich prall mit Action und Brüsten gefüllter Schundklassiker des Kultfilmers Russ Meyer, der mit "brav" nun aber auch gar nichts gemein hat. Gefunden wurde die Anregung im Studio des Produzenten Danger Mouse, für dessen letztjährig vielbeachtetes und hochgelobtes Album "Rome" Norah Jones zwei Tracks einsang. Norah Jones – "Happy Pills" Mehr Videos von Norah Jones auf tape.tv! Danach hat sie Danger Mouse, den man getrost zur Riege der derzeit angesagten Edelproduzenten zählen kann, gleich selbst engagiert. Das Ergebnis ist – das lässt sich unumwunden so sagen, vor allem, wenn man Jones bisherigem Schaffen eher abschätzig gegenübersteht – zweifelsfrei ihr bestes Album. Es verzichtet nicht auf den exzessiven Einsatz von Jones’ eigentlich gar nicht so voluminöser, dafür aber in jedem Moment enorm verletzlich anmutende Jungmädchen-Stimme – ein verkaufsträchtiges Markenzeichen, das man wie gesagt auch eher als lästig nehmen kann. Danger Mouse allerdings verpasst ihr ein fast schon zu perfektes, sehr geschmeidig sitzendes Soundgewand, das sich an den goldenen Zeiten der französischen Sixties bedient und Jones so einen ordentlichen Schwung naiv-lasziven Françoise-Hardy-Charme mitgibt. Es ist ein unauffällig in Szene gesetzter, nie aufdringlicher, ein in mild-wattiertes Licht getauchter Breitwandsound, der nichts auslässt. Es klingeln die Glöckchen, die Streicher schmalzen dezent im Hintergrund und manchmal darf es auch das ganz große dramatische Finale sein, wie in "Take It Back". Norah Jones – "She's 22" (David Andrew Sitek Remix) Durchweg in Moll gefärbt ist das alles, geht es doch in den zwölf Songs ausschließlich um Trennung, Verlust und Liebesleid. Zur ganz großen Leidensdame reicht es bei Jones zwar nicht, aber es sind doch einigermaßen anrührende Geschichten, die sie da erzählt. Von der 22-jährigen Konkurrentin handelt das leise-resignierende Klagelied "She’s 22", "4 Broken Hearts" ist eine elegische hallende Trotzballade, der Titelsong eine süße kleine Skizze verzweifelt-melancholischer Befindlichkeit. "Little Broken Hearts" über die volle Strecke sehr aufmerksam zu hören, erfordert aber auch eine gewisse Leidensfähigkeit, zumal die eben doch massiv präsente Stimme irgendwann doch überreizt. Aber trotzdem: Überraschung geglückt, Hut ab. Aus Norah Jones könnte vielleicht doch noch eine bemerkenswerte Künstlerin werden. Das muss nur noch etwas reifen. Augsburg VÖ: 27.4.2012 Label: Blue Note / EMI Tracklist: 1. Good Morning 2. Say Goodbye 3. Little Broken Hearts 4. She's 22 5. Take It Back 6. After The Fall 7. 4 Broken Hearts 8. Travelin' On 9. Out On The Road 10. Happy Pills 11. Miriam 12. All A Dream

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 7 Sterne wären besser... 3. Mai 2012
Von Der Jan
Format:MP3-Download|Von Amazon bestätigter Kauf
Zuerst ein Dank an alle 1-3 Stern Rezensenten... es ist klar, dass eine gute Platte polarisieren muss. Erst wenn etwas kontrovers diskutiert wird, lohnt ein zweiter Blick. Was allen gefällt, nennt man gemeinhin "mainstream". Schön, dass sich Frau Jones davon verabschiedet hat.

Es erinnert mich an viele andere Künstler, die den anfänglichen Erfolg genutzt haben, um danach neue Wege zu gehen, man höre sich nur mal die ersten und dritten Platten von Kate Bush, MM-Westernhagen oder Joss Stone an... manchmal klappts... manchmal entsteht Kunst.

Norah Jones hat etwas gewagt, nämlich ihren allzu beliebten "capuccino-sound" aufzugeben und sich neu zu orientieren. Das erfordert Mut und gefällt nicht jedem. Für das, was sie zu sagen hat, brauchte es eine neue Inspiration, und die hat sie bei Danger Mouse gefunden.

Entstanden ist eine Platte, die einem das Lächeln oder die Tränen ins Gesicht zaubert. Wer die Texte nicht nachvollziehen kann, hat noch keine Trennung erlebt... Glückwunsch! Wer sich drauf einlässt, erlebt Gefühle neu, erlebt sie artikuliert wie lange nicht mehr. Tragisch, dass das schmerzhafte die beste Musik hervor bringt, ähnlich zu erleben bei Alanis Morissette, deren "Under Rug Swept" ein emotionales Meisterwerk ist, danach kam nur noch banales... Melancholie bringt vielleicht mehr hervor als Glück... zumindest was die Kunst angeht.

An "...little broken hearts" fasziniert mich am meisten, wie sehr die Texte sich in der Musik wieder finden. Der ganze Kanon der Trennung wird dargestellt, und es ist eine der wenigen Platten, die noch ein Konzept verfolgen. Mag sein, dass man das eine oder andere Lied besser findet, aber das Album hat eine Struktur und zeigt eine Entwicklung, wie man sie nur selten findet. Die ersten Single-Veröffentlichungen spiegeln dieses Potenzial nicht wider. Auch das zeichnet eine gute Platte aus.

Wer einen guten Plattenspieler sein Eigen nennt, dem sei die Vinyl-Fassung empfohlen: wunderschönes weißes(!) Vinyl auf 2 Platten, und man begreift endlich, warum Vinyl auch nicht durch mp3 kaputt zu kriegen ist. An dieser Stelle ein Dank an alle Künstler, die Ihre Platten auch weiterhin auf Vinyl veröffentlichen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You could never be a face in the crowd 22. Juni 2012
Von F. Beyer
Format:Audio CD
* 01 - Good Morning *
Die ersten Pianotöne erinnern mich ein wenig ans Ave Maria, diese Assoziation hat sich aber schon beim Einsetzen der Gitarrenklänge zerschlagen. Zusammen mit Norahs Gesang bildet es eine harmonische Einheit, passt klanglich zum Aufstehen - noch nicht ganz wach halt. Teils sehr sphärisch angehaucht kommt dieses Lied recht ruhig daher, im Gegensatz zu einem klassischen Pop-Album nicht gerade ein schwungvoller Opener. Die Gitarre schrammelt ein wenig im Hintergrund dahin, aber gesanglich ist Norah hier auf jeden Fall top.

6/10 Punkten - definitiv Geschmackssache, meiner nicht ganz aber ein gutes Lied

* 02 - Say Goodbye *

Hier versteckt sich direkt am Anfang schon wesentlich mehr Schwung als bei "Good Morning". Eine eingängige, elektronische Melodie, im nahen Vordergrund erkennt man sogar einen ins Ohr gehenden Beat. Norah ist aufgewacht, die Stimme leicht verzerrt klingend, könnte man hier schon fast behaupten sie rockt die Menge. Auch wenn es sich hier defintiv eher um einen Pop-Song hat, so bleibt trotzdem das jazzige, soulige erhalten, alleine schon durch Norahs Stimme.

9/10 Punkten - eingängig, mitreißend, so muss Musik sein

* 03 - Little Broken Hearts *

Müsste man Vergleiche zum aktuellen Pop-Himmel ziehen, wäre hier Lana del Rey wohl am ehesten angebracht. Leicht düster und musikalisch eher monoton kommt "Little Broken Hearts" daher und setzt die Stimme von Norah richtig in den Mittelpunkt. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, ist auch die Hintergrund sehr eingängig. Nicht unbedingt ein Song zum Träumen, eher nachdenklich. Hier kommen die Soul- und Jazz-Wurzeln deutlicher heraus, jedoch ohne den Song in eine bestimmte Musikrichtung hin zu charakterisieren.

10/10 Punkten - die Einfachheit und Vielfalt zugleich lässt hier nur die Höchstwertung zu

* 04 - She's 22 *

Mit "She's 22" kommt ein Song, wie ich ihn von Norah Jones kenne und eigentlich auch erwarte. Ruhig, mit einem Hauch von Jazz, im Prinzip wie "Sunrise" nur düsterer.

Auch dieser Song plätschert mehr oder weniger nur vor sich hin, schafft es aber doch eine Stimmung zu erzeugen, die zum Nachdenken anregt. Dies ist sicherlich auch mit begründet in den tiefsinnigen, sehr bildhaften Texten von Norah.

9/10 Punkte - Schön, aber leider schon etwas zu monoton

* 05 - Take It Back *
"Take It Back" lässt sich wirklich schwer beschreiben. Leichte Dissonanzen, teils fast schon rockig angehaucht, aber doch ruhig, melancholisch und wieder diese typische Soul- und Jazz-Note. Gefällt es mir? Ich bin hin- und hergerissen. Da der Song verhältnismäßig wechselhaft ist, gibt es Passagen die ich wahnsinnig toll finde, andere öden mich ein wenig an.

Gerade das etwas rockigere Ende, was für Norah Jones eher ungewöhnlich klingt, verleiht dem Song aber auch wieder ein gewisses Etwas, zumal es sich über recht lange Zeit hinwegzieht. Insgesamt ist dies eher ein Song um in Gedanken zu verfallen, der im Hintergrund die Untermalung bietet, aber nicht wirklich durchdringt.

7/10 Punkte - Gehobenes Mittelfeld, sicherlich nicht der schlechteste Song, aber auch nichts, was zu jeder Gelegenheit gehört werden kann

* 06 - After The Fall *

Wenn auch ein wenig heiterer von der musikalischen Untermalung als der Vorgänger, kommt man auch bei diesem Song in Versuchung, sich zurückzulehnen und die Gedanken schweifen zu lassen. Eher verträumt als nachdenklich, mit mehr Hintergrundmelodie, wird Norahs Stimme schon ein wenig verdrängt. Trotzdem eine gelungene Mischung, die aber auch nicht zu 100% vom Hocker hauen kann. Die gewohnte Melancholie ist auch hier in gewisser Weise vorhanden und bildet den Gegenpol zu den etwas frühlingshafteren Klängen, allerdings trotz Gegenpol in einer sehr guten Einheit.

8/10 Punkten

* 07 - 4 Broken Hearts *

Gitarre und Schlagzeug am Anfang bringen hier Assoziationen zur Band "Element Of Crime" hervor, man erwartet statt Norah Jones schon fast die einsetzende Stimme von Sven Regener. "4 Broken Hearts" ist wieder ein musikalisch gemischter Song, mal ruhig und eher eintönig, mal etwas lauter und schneller, jedoch auch hier sind die Wechselspiele perfekt aufeinander abgestimmt. Zwar geht er, im Vergleich zu den Vorgängern, wieder etwas mehr in den Kopf rein als nur ins Ohr, ist aber auch eher für melancholische Stunden als zum einfachen Abschalten.

7/10 Punkten

* 08 - Travelin' On *

Ein weiteres Highlight der CD stellt definitiv "Travelin' On" dar. Die zarten Gitarrenakkorde, die sanfte Stimme von Norah, dazu die punktuelle Cello-Untermalung, die musikalisch gefühlvolle Akzente setzt - dieser Song quillt über vor Gefühlen und man kann sich nicht entscheiden - möchte man der Gänsehaut erliegen, oder einfach nur auf der Musik träumend hinfort schweben.

Es ist kein Gute-Laune-Song, aber er hat einfach das gewisse Etwas, was auch "Sunrise" damals hatte, man kann sich dabei perfekt zurücklehnen und Kraft tanken.

10/10 Punkten - Absoluter Anspieltip, genau das, was ich an Norah Jones liebe

*09 - Out On The Road *
Musikalische Kehrtwende - "Out On The Road" ist ein absoluter Gute-Laune-Song, der zum Mitwippen einlädt. Nicht tanzen - nur wippen! In einer ganz speziellen musikalischen Mischung aus Jazz, Soul, Country und etwas undefinierbarem mit drin, was einfach nur Stimmung ausstrahlt. Dazu noch Norahs Stimme in voller Entfaltung und automatisch klappen hängende Mundwinkel nach oben.

Einfach nach vorne, das ist sowohl die Aussage des Songs als auch die Wirkung und das ganz ohne den Anschein eines Pop-Songs in gewohnt bekannter, eher ruhiger Art.

10/10 Punkten - kann es noch besser werden?

* 10 - Happy Pills *

Poppiger Soul, das trifft diesen Song wohl relativ gut. Man könnte sich "Happy Pills" auch gut im Radio zwischen dem Rest der Charts vorstellen, was sicher auch an dem eingängigen Beat liegt, der hier mitspielt. Unter normalen Umständen hätte ich den Song im Radio vielleicht wahrgenommen, für gut befunden, aber nicht weiter Beachtung geschenkt.

Trotzdem geht er irgendwie ins Ohr und das ist sein Vorteil. Die Melodie ist einfach, aber eingängig, Norahs Stimme muss ich wohl nicht noch weiter loben, und trotz der poppigen Einflüsse passt es doch zu Norah.

8/10 Punkten - letztendlich etwas zu wenig Norah Jones für meinen Geschmack

* 11 - Miriam *

Eine leicht düstere, bedrohliche Stimmung, untermalt mit viel Piano, passt wunderbar zu dem gesäuselten Text. Ein kleiner Hauch Wahnsinn schwingt in diesem Lied mit, bedingt durchs Fremdgehen - genial interpretiert von Norah Jones. Man kann richtig mitfühlen, wie die Emotionen der betrogenen Frau ausbrechen wollen.

Es ist kein Song, den ich einer bestimmten Stimmung zuordnen würde. Eigentlich passt er nirgendwo richtig hin, man kommt dabei nicht ins Träumen, nicht ins Grübeln, aber doch kann man nicht anders als ihn zu genießen.

Vielleicht wäre der einzige Anlass, zu dem dieser Song wirklich passen würde, eben genau die beschriebene Situation, doch trotzdem strahlt er eine wahnsinnige Faszination aus. Von vorne bis hinten absolut perfekt, obwohl er eigentlich gar nicht ins sonstige Bild von Norah Jones passt.

10/10 Punkten - Anspieltipp, da er völlig aus der Art fällt und trotzdem fasziniert

* 12 - All A Dream *
Zum Abschluss stellt Norah Jones wieder eine sehr düstere Stimmung her, heulende Gitarrenklänge, sanft gesetzte musikalische Akzente mit Schellen und Schlagzeug, dazu düsterer Gesang, trotzdem irgendwie zum mitwippen. Auch von diesem Song geht eine Faszination aus, die sich nicht wirklich beschreiben lässt. Man wird immer tiefer und tiefer in den Bann der Musik gezogen, dem Ende des Albums entgegen.

9/10 Punkten - ein gelungener Abschluss

105/120 Punkten ~ 87,5%

*~* Fazit *~*

An Hand der Einzelwertungen der Songs ergibt es sich schon deutlich, dass das Urteil nur 5 Sterne lauten kann. Hätte ich zwischen 2 Sternen schwanken müssen, wäre aber auf Grund von Songs wie "Travelin' On", "Out On The Road", "Little Broken Hearts" und "Miriam" die Entscheidung für die höhere Wertung sicherlich nicht schwer gefallen. Die absolut erstaunliche Vielfalt, die Norah Jones hier wieder an den Tag gelegt hat, verpflichtet quasi dazu, sich näher mit diesem Album zu beschäftigen. Sicherlich sind Geschmäcker verschieden, einen Hip-Hopper wird man von den Qualitäten von Norah nicht überzeugen können, aber für Freunde von Jazz, Soul und den eher gediegeneren Klängen, die auch was mit Künstlern wie Katie Melua, Element Of Crime oder Coldplay anfangen können, die sind mit diesem Album definitiv gut aufgehoben. Ich werde sicher weiterhin auch immer wieder auf die Klänge von Norah Jones zurückgreifen und kann jedem nur dazu raten es mir gleich zu tun. War ich anfangs noch ein wenig enttäuscht und verunsichert, ob dieses Album mit Freude bringen wird, hat es sich im Laufe der Songs immer wieder gesteigert und durch seine Vielfalt die unterschiedlichsten Emotionen hervorgerufen. Ebenfalls die gezielte und gekonnte Verwendung unterschiedlichster Instrumente hat dazu einen großen Beitrag geleistet, so dass hier nicht nur der Gesang, sondern auch die komplette Umsetzung phänomenal ist.
5 Sterne und eine volle Empfehlung!
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine musikalische Trennungserfahrung 27. April 2012
Von Hauke Stammer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Dieses Album ist anders und das liegt wohl nicht in geringem Maße am Produktionspartner Danger Mouse, einem Veteranen der Hip-Hop und Mash-Up Szene. Was dabei allerdings überraschaft ist, dass es anstatt verspielter und verrückter zu klingen, vielmehr erwachsener daher kommt.

"Little Broken Hearts" steckt voll tiefer Trauer und erlebter schmerzvollen Verlusten. Gleich der erste Song "Good Morning" stellt den Beginn eines Trennungsprozesses dar, und nicht die Hoffnung auf einen besseren Tag (*My thoughts on leaving are back on the table... I thought you should know*). "Say Goodbye" zeigt dann erstmalig die Handschrift DMs - eingängige Drums, Synthie Sound und eine entsprechend stimmlich hochgeschraubte Norah Jones. Und eine der schönsten Textzeilen des Albums klingt in der zweiten Strophe durch: *You don't have to tell the truth,... Cause if you do I'll tell it too* Kann man besser ausdrücken, was Trennungen zu Kampfzonen werden lässt?
So wie diese beiden Lieder den Trennungsprozess einleiten, gehen die nachfolgenden Stücke in die Trennung selbst, die Flucht vor dem Expartner und die anschließende Selbstreflexion über.

Mein Highlight ist "4 Broken Hearts", das den ursprünglichen Refrain *So you tried to replace me... But you didn't get far... And I tried to repay you... But I only got scarred* im Verlauf des Song beinahe spielerisch in ein *And we tried to be faithful... But didn't get far... Now all we'll be left with ... is 4 broken hearts* wandelt.
Auch die beiden Stücke "Out on the Road" (*I never wanted to be taken... But now I'm feeling so left out... So I don't care where I go*) und das nachfolgende "Happy Pills" (*With you gone, I'm alive... Makes me feel like I took happy pills*) bauen aufeinander auf, in den Lyrics wie im musikalischen Stil und lassen die CD auf eine Art Roadmovie zusteuern.

"Little Broken Hearts" ist eine begeisternde Sammlung von 12 ineinander verwobenen, tiefgründigen Songs. Es ist eine 45-minütige Trennung, spiegelt den inneren Kampf, die Verltzlichkeit bei einer Trennung, aber auch die Wut auf den Partner und die oftmals als verschwendet empfundende Zeit wieder.
Wer immer Danger Mouse dazu gebracht hat, in die Schuhe Ryan Adams zu treten, der 2009 ihr Album "The Fall" mitentwickelte, hat eine Meisterleistung vollbracht. Diese CD überstrahlt "Come Away With Me" und alle Publikationen seiher und ist die perfekte musikalische Mischung für laue Frühlingsabende, ruhige Sonntagnachmittage und eine 3/4 Stunde Entkommen vom Alltag. Großartig!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Norah Jones
Hallo, das ist Musik die mann immer gut hören kann, man kann auch sich richtig entspannen. Bringt einfach gute Laune mit.
Vor 2 Tagen von Baßler-siegert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Und doch ist das ein tolles Album!
Ich kannte Norahs Musik schon länger. Mag ich auch. Aber dieses Album ist besser! Es muss nicht jeder dieser Meinung sein. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Heiko Machatschek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestes Album von Norah Jones
Seit ich dieses Album bei meiner wöchentlichen Pilates-Stunde gehört habe, kann ich nicht genug von ihrem Album bekommen.
Habe zwei ältere Alben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von kakini veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Völlig neuer Stil
Ich habe alle Alben von Norah Jones und dieses hier ist völlig neu vom Klang und von der Machart. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von ceegee veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schöne CD
CD ist Top, für Jazz-Fans der reinen Schule vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. (Nach den neuesten Berichten über Arbeitsbedingungen bei Amazon die CD... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ludger Tekampe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Norah Jones ...
... ist immer gut. Mir gefallen ihre harmonischen Titel. OK, zum abrocken ist das nichts, aber zum gemütlichen Hören unterwegs oder daheim auf dem Sofa.
Vor 3 Monaten von Dienstag veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen alles ok gerne immer wieder, alles ok gerne immer wieder, alles ok...
alles ok gerne immer wieder, alles ok gerne immer wieder, alles ok gerne immer wieder,alles ok gerne immer wieder,alles ok gerne immer wieder
Vor 3 Monaten von drako24 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wieder Mal eine schöne CD
Ich dürfte alle Studio-Alben von Norah Jones haben und bin mit jedem sehr zufrieden. Bei Spiegel-Online stand mal, dass bei diesem Album der Dünne von Gnarls Barkley... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mamas Liebling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Norah erfindet sich immer wieder neu und dennoch verliert sie ihren Charme nicht. Ich finde sie allgemein eine tolle Künstlerin und habe die CD schon rauf und runter... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Felicia Jäger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr geile Scheibe
Hab von meiner Frau diese Scheibe zum Nikolaus bekommen.

Verglichen mit allen vorangegangenen Produktionen, hebt sich diese deutlich ab. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Croogle veröffentlicht
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