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Literaturwissenschaft Fischer Nr. 2490: Verhandlungen mit Shakespeare: Innenansichten der englischen Renaissance [Broschiert]

Stephen Greenblatt , Robin Cackett
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1993
Wo der Name Shakespeare fällt, ist stets auch von "Intensität" die Rede. Daß das Werk Shakespeares zu einem zentralen literarischen Emblem der westlichen Welt werden konnte, verdankt sich vor allem jener geheimnisvollen, mächtigen Energie, die das Publikum ebenso in Erregung versetzt wie die Generationen der Shakespeare-Deuter.
Diese Intensität - so Stephen Greenblatts These - ist nicht allein ästhetisch zu erklären; sie ist in Wahrheit soziale Energie, die sich Shakespeares Theater auf geniale Weise aneignet. Der Boden des elisabethanischen Zeitalters schwankte; Autorität und Subversion, Aberglaube und Machtkalkül, Zensur und sexuelles Interesse begannen, einander auf eine spezifisch moderne Weise zu durchdringen. Daraus resultierten spannungsgeladene Zustände öffentlicher Erregung: die Rituale von Hinrichtung und Begnadigung, Skandale um Teufelsaustreiber und angebliche Freigeister, die Verfolgung sexueller, Abweichungen im Dienste des öffentlichen Voyeurismus. Die historischen Episoden, die Greenblatt anführt, zeigen in beeindruckender Weise, daß die Shakespeare-Welt mit ihrer Überlagerung von Tragik, Irrsinn und Komik alles andere ist als die Erfindung eines isolierten Künstlers.
"Das intensivste und wertvollste Buch über Literatur und Gesellschaft, das ich je gelesen habe." (Scott Malcolmson, The Village Voice, New York)


Produktinformation

  • Broschiert: 245 Seiten
  • Verlag: Fischer-TB.-Vlg.,Ffm; Auflage: 1. (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596110017
  • ISBN-13: 978-3596110018
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.030.241 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Manifest des New Historicism 9. Juni 2007
Von Harmbold
Sagen wir mal so: eine leichte Lektüre ist Greenblatt sicherlich nicht, aber eine lohnende. Dieses Buch will nicht gelesen, sondern durchgearbeitet werden. Und wer diese Mühe nicht scheut wird mit dem wohl Besten belohnt, was die Fusion von Literatur- und Kulturwissenschaft zu bieten hat. Absolut empfehlenswert für jeden geisteswissenschafltich Interessierten.
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