Dieses Buch befasst sich damit, wie Gegenwartsliteratur in Printmedien (Zeitungen und Magazinen) thematisiert wird und beschreibt Formen und Funktionen literaturkritischer Praxis. Damit liefert es einen angenehm lesbaren Überblick über die journalistische Aufbereitung des zeitgenössischen literarischen Geschehens. Es erhöht das Verständnis und ermöglicht die Analyse aktueller literaturkritischer Texte. Der Nutzwert für Forschung und Lehre ist genauso hoch wie die Praxisrelevanz für kulturjournalistisch Arbeitende. Es enthält ein umfassendes und anregendes Literaturverzeichnis, setzt sich pointiert mit literaturkritischen Darstellungsformen auseinander und bietet eine Typologie und Analyse-Vorlage gegenwärtiger Literaturkritiken. Empfehlenswert für Studierende der Literaturwissenschaft durch seine präzise Recherche und klar verständliche Sprache. Nützliche Hintergrundinformationen (Aspekte wie etwa Zweck und Selbstverständnis der Kritik, die Bedingungen, unter denen Kritiker arbeiten, das Verhältnis von Literaturwissenschaft und Literaturkritik werden eingehend beleuchtet) und schließlich ein hilfreiches Raster zum journalistischen Schreiben über Bücher. Inhaltlich, stilistisch und sprachlich auch für Nicht-Germanisten, eigentlich für jeden, der gern Feuilleton und Bücher liest, ein erhellender Lesegenuss.