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Literatur.digital, m. CD-ROM
 
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Literatur.digital, m. CD-ROM [Taschenbuch]

Roberto Simanowski
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423243023
  • ISBN-13: 978-3423243025
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,7 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.606 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Was um alles in der Welt ist digitale Literatur?" -- die Frage auf dem Umschlag verrät jene symptomatisch angestrengte Aufgeregtheit, die in der Diskussion über Computer und Literatur inzwischen gleichermaßen zum Reflex erstarrt ist. Wen interessiert's?, möchte man zurückfragen. Und um es gleich vorwegzunehmen, auch der von Roberto Simanowski herausgegebene Sammelband findet keine befriedigende oder überzeugende Antwort auf die gestellte Frage. Was weniger am kenntnisreichen Herausgeber und seinen Mitstreitern liegt, sondern in der Natur der Sache selbst. Egal, ob man es nun "digitale" oder "elektronische Literatur" nennt, "Hyper-" oder "Interfiction", "Netzkunst", "Multimedia" und dergleichen mehr, es handelt sich ganz offensichtlich um ein sehr variantenreiches Phänomen auf der verzweifelten Suche nach einem Begriff. Das Einzige jedoch, das die unterschiedlichen Formen der digitalen Literatur zu einen scheint, ist das, was sie nicht sein wollen: ein Buch.

Konsequenterweise erklärt denn auch Simanowski, dessen Online-Salon Dichtung-digital.com zum Sammelbecken avancierter Digitalliteratur in Deutschland geworden ist, das Buch zum "Schutzumschlag" für die beigefügte CD -- nur wer oder was geschützt werden soll oder muss, ist nicht ganz klar. Auf der CD finden sich die preiswürdigen Beiträge des 2001 von Telekom und dtv ausgeschriebenen Wettbewerbs Literatur.digital; eine bunte Mischung aus Konzeptkunst im Flash-Format, mittelschwerem Multimedia-Expressionismus und theoriebewegten Buchstabenspielen. Für deren angemessene Rezeption sorgt nun das Buch, indem es nicht nur den theoretischen und historischen Kontext erläutert, sondern auch die einzelnen Arbeiten des Wettbewerbs beschreibend einführt. Die Leser sind allerdings besser beraten, sich erst die CD zu Gemüte zu führen, denn die zum Teil überraschenden Qualitäten der Beiträge wirken besser auf die unvoreingenommene Wahrnehmung.

Fazit: Man weiß nicht, ob man sich freuen oder ärgern soll. Freuen darüber, wie intelligent und versiert man offensichtlich über das Phänomen der digitalen Literatur (was immer das auch ist) schreiben kann, oder ärgern darüber, wie sehr diese Intelligenz verpufft in unnötigen Positionskämpfen und im kleinlichen Streit über Definitionen einerseits und unter dem Zeit- und Verwertungsdruck der Verlagsbranche andererseits. Literatur.digital hinterlässt daher einen eher gemischten Eindruck: Auch wenn das Buch viele überzeugende Vorzüge hat, und zum Besten zählen muss, das es zu diesem Thema in Deutschland gibt, seine einzigartige Stellung verdankt es möglicherweise nur der Tatsache, dass es (noch) zu wenig Konkurrenz gibt. --Peter Schneck

Kurzbeschreibung

Worauf um alles in der Welt zielt ein Wettbewerb für digitale Literatur? Geschichten und Gedichte, die am Computer geschrieben wurden? Hypertexte? Multimedia? Mitschreibeprojekte? Warum heißt es nicht Netzliteratur? Und inwiefern handelt es sich überhaupt noch um Literatur, wenn das Wort doch immer mehr dem Bild entweicht? Warum nicht einfach Netzkunst? Oder Interfictions?

Die Beiträge des im Frühjahr 2001 von T-Online und dtv ausgeschriebenen Wettbewerbs Literatur.digital, die auf der beigelegten CD-ROM versammelt sind, zeigen Möglichkeiten auf, was die Zukunft digitaler Literatur bringen könnte. Dazu hat Roberto Simanowski Interviews, Aufsätze, Einführungen, ergänzende, illustrierende und weiterführende Texte zum Thema zusammengetragen. Die Homepage des Wettbewerbs Literatur.digital 2001 befindet sich übrigens hier ...

Hinweis:Im Einzelfall kann es bei der Verwendung bestimmter älterer Browser zu einer Fehlfunktion bei der beiliegenden CD-ROM kommen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an doeschner@dtv.de. Wir werden das Problem dann umgehend beheben.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
CD hui -- Buch pfui 7. August 2002
Von Ein Kunde
Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch empfehlen oder verschenken würde. Also, hier sind die Fakten:

Auf der beigelegten CD befinden sich die 20 besten Beiträge des Internet-Literatur-Wettbewerbs 2001 von dtv und t-online. Diese Beiträge sind sehr unterschiedlich, aber fast durchweg hochinteressant und sehr ansprechend, teilweise wirklich Kunst. (Die unvermeidliche t-online-Werbung, auch auf der CD, muss man eben ignorieren.)

Das Buch aber hinterlässt sehr gemischte Gefühle. Erstens ist es lieblos, schludrig, geradezu hässlich gemacht (mieses Papier, viele Satzfehler, Abbildungen, auf denen man nichts erkennt). Zweitens sind die Beiträge von sehr begrenztem Interesse: Einige Aufsätze über Geschichte und Möglichkeiten der jungen Internet-Literatur fand ich interessant, aber mehrere andere Beiträge (über das Verhältnis von Unis und Internet) fand ich deplatziert: was soll das hier, bitteschön? Als ob sie nur das Buch voll machen wollten! -- Dafür hätten die Kurzvorstellungen der Wettbewerbsbeiträge (auch im Buch) wirklich länger ausfallen können: sie sind sehr kurz und teilweise voller Fehler. Wer auch immer sie geschrieben hat, hat die Beiträge offenbar teils nur 5 Minuten angesehen.

Mein Fazit: die CD ist wirklich wertvoll, für sie lohnt sich der Kauf, aber das Buch kann man fast wegschmeißen. Sorry, aber so ist es.

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